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Zeichen und Wunder heute

06.04.2019

 

Das höchste Ziel unserer Erlösung ist die Verherrlichung Gottes 1, so schreibt es Martyn Lloyd-Jones in seinem Buch „Für Zeit & Ewigkeit“ und bringt damit eine Wahrheit auf den Punkt, die gerade in unserer erlebnis- und ichbezogenen Zeit in vielen christlichen Kreisen nur noch wenig Beachtung findet. Entsprechend trifft heute umso mehr zu, was der Autor im selben Buch festgehalten hat: Es gibt Menschen, die ständig über bestimmte Phänomene im Leben des Christen sprechen. Sie lieben es, von den Gaben des Geistes zu reden, und prahlen damit, die eine oder andere zu besitzen: „Sprichst du in Zungen? Hast du die Gabe des Heilens?“ Ihr Reden scheint sich nur um diese Dinge zu drehen. Gott sei Dank, dass der Heilige Geist viele Gaben gibt; aber wir wollen eines nicht vergessen, dass seine Hauptaufgabe darin besteht, den Sohn zu verherrlichen… Wenn der Heilige Geist in uns wirkt, dann bringt er uns dazu, den Herrn Jesus zu verherrlichen. Der Mensch, in dem der Geist wohnt, spricht nicht von sich selbst, sei er nun Prediger oder Laie. Er kann nicht anders, als von IHM zu reden. 2

Dass es um IHN gehen soll, um Sein Lob und Seine Ehre, kann dem objektiven Bibelleser nicht entgehen, dennoch drängt sich oftmals der Mensch in den Vordergrund, um sich selbst darzustellen und möglichst viele Anhänger um sich zu scharen. Eines der beliebtesten Mittel, um dies zu erreichen, sind spektakuläre Gottesdienste mit vermeintlichen Gaben der Heilung und Prophetie. Doch was hat es damit auf sich, ist es wirklich Gottes Weg, Menschen auf diese Art und Weise zu erreichen? Sind Zeichen und Wunder das geeignete Mittel, um Menschen zum rettenden Glauben zu führen? Es sind vor allem die Pfingst- und Charismatischen Kreise, die diesen Standpunkt vertreten und zugegeben, rein aus menschlicher Sicht, ist diese Denkweise durchaus nachvollziehbar, doch die Frage lautet immer noch, ob es Gott auch so sieht? Sind Zeichen und Wunder tatsächlich das von IHM vorgesehene Mittel, um Menschen zum rettenden Glauben zu führen? 

Um diese Frage geht es in dem Beitrag, der nachfolgend als Download-Version zur Verfügung steht:

 

 

 

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