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Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen

18.06.2020/12.08.2020



Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen (Apg. 5,29).

 

Mit Erschrecken ist festzustellen, dass sich offensichtlich viele Christen regelrecht davor scheuen, irgendetwas kritisch zu hinterfragen und sich stattdessen von Politik und Medien vorschreiben lassen, wie sie über bestimmte Themen zu denken haben. Das oberste Gebot der Stunde lautet scheinbar "Political Correctness" um jeden Preis. Natürlich fordert uns die Heilige Schrift dazu auf, der Regierung untertan zu sein, doch es ist niemals von einer bedingungslosen Unterordnung die Rede. Wir dürfen uns nicht hinter den beiden neutestamentlichen Bibelstellen verstecken, die uns gebieten, der Regierung untertan zu sein, sondern stehen zu aller erst in unserer Verantwortung vor Gott. Aus diesem Grund möchte ich einen kurzen Gedankenanstoß zum eingangs zitierten Bibelvers weitergeben. Lassen wir nämlich diesen Grundsatz außer Acht, können wir sehr leicht die Ausgewogenheit verlieren und in das ungesunde Extrem verfallen, jeder Autorität blind zu folgen. Die Tatsache, dass jemand angesehen ist oder in Amt und Würden steht, sagt noch lange nicht aus, dass es sich um eine absolut vertrauenswürdige Person handelt, der wir bedingungslos folgen können. Wäre dies der Fall, dann hätten sich die Apostel damals demütig vor dem Gebot des Hohen Rats, nicht mehr im Name Jesu zu reden (Apg. 5,40), gebeugt. Doch sie beharrten darauf, dass man Gott mehr gehorchen muss als den Menschen. Was nichts anderes bedeutet als dies: Wenn eine Regierung ihre Kompetenzen übersteigt indem sie uns etwas verbietet, wozu uns Gottes Wort ausdrücklich auffordert oder umgekehrt, uns zu etwas auffordert, das uns durch das Wort Gottes eindeutig untersagt wird, dann steht der Grundsatz von Apostelgeschichte 5,29 über dem Gebot, sich der Regierung unterzuordnen. Und beachten wir, derselbe Petrus, der die Gläubigen dazu auffordert, sich der Regierung unterzuordnen (vgl. 1. Pt 2,13) forderte die Machthaber seiner Tage auf: Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott (Apg 4,19).


Genau das gilt es auch für uns abzuwägen und zu beurteilen. Die Frage ist, wem geben wir den Vorrang, Gott oder dem Menschen? Und wie können wir das besser erkennen als daran, welche Gebote wir höher achten, menschliche oder göttliche? Daher ist klar, wahre Gottesfurcht zeichnet sich gerade darin aus, dass wir Gottes Gebote selbst dann befolgen, wenn es uns von menschlichen Machthabern untersagt wird. Nehmen wir doch ein paar Beispiele aus der Geschichte Israels. Wie war es denn damals, als die Israeliten als Sklavenvolk in Ägypten lebten? Gott hatte ihnen geboten, in die Wüste zu ziehen, um Ihn anzubeten, doch der Pharao weigerte sich, sie ziehen zu lassen (vgl. 2.Mo 3,18-19). Warum waren sie nur so stur und haben weiter darauf beharrt Gott zu  gehorchen, anstatt sich der Verordnung des Pharaos zu beugen? Die Antwort ist, dass sie jenen Grundsatz beherzigt haben, der in Apostelgeschichte 5,29 zu finden ist, sie haben Gott mehr gehorcht als den Menschen
Dieselbe Haltung finden wir auch bei den drei Freunden von Daniel, die die königliche Anordnung zur Anbetung des goldenen Standbildes missachteten, obwohl ihnen damit das sichere Todesurteil im Feuerofen drohte. Bibelleser wissen, sie wurden durch Gottes Eingreifen bewahrt, doch das war nicht ihre Bedingung, nein, ihre Haltung war folgende: Siehe, unser Gott, den wir verehren, kann uns erretten aus dem glühenden Feuerofen, und auch aus deiner Hand, o König, kann er erretten. Und wenn er's nicht tut, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild, das du hast aufrichten lassen, nicht anbeten werden (Dan 3,17-18). Dasselbe gilt auch für Daniel, der standhaft blieb als das Gebot erging, dass jeder, der in dreißig Tagen etwas bitten wird von irgendeinem Gott oder Menschen außer von dir, dem König, allein, zu den Löwen in die Grube geworfen werden soll (Dan 6,8). Daniel ließ sich das Beten zu seinem Gott nicht verbieten und er tat es noch nicht mal heimlich, sondern laut und vor offenem Fenster, weil dies seiner Gewohnheit entsprach (vgl. Dan 6, 11). Und aus keinem anderen Grund haben die Apostel das Zeugnis ihres auferstanden Herrn in die Welt hinausgetragen, obwohl es ihnen ausdrücklich untersagt wurde (vgl. Apg 5,28). Sie alle hatten verinnerlicht, dass man Gott mehr gehorchen muss als den Menschen und seien diese auch noch so mächtig und bedeutend. Jetzt könnte man natürlich fragen, was hat das mit uns und der aktuellen Situation zu tun? Nun, die Frage ist, ob dieser entschiedene Glaube auch hierzulande zu finden ist oder konkret gefragt, sind auch wir bereit, aus unserer Komfortzone herauszutreten und uns klar und deutlich zu positionieren, indem wir uns an Gottes Wort halten? Und zwar in dem Sinne, wie es einst der Reformator Martin Luther formuliert hat: Wenn ich mich mit der lautesten Stimme deutlich zu jeder Einzelheit der Wahrheit Gottes bekennen würde, außer zu dem einen kleinen Punkt, den die Welt und der Teufel gegenwärtig angreifen, dann würde ich mich nicht wirklich zu Christus bekennen, wie kühn mein ›Bekenntnis‹ auch sein möge. Die Treue eines Soldaten beweist sich da, wo gerade der Kampf wütet.1 
Hier könnte man so manches anführen, bei dem die Kirche jegliches Rückgrat vermissen lässt, ist es da ein Wunder, wenn immer mehr Menschen aus der Kirche austreten?


Bereits im letzten Beitrag habe ich angemerkt, dass es immer einfacher ist mit dem Strom zu schwimmen, doch wie kann ein Christ Salz der Erde sein, wenn er ständig mit dem Zeitgeist geht und alles für Wahrheit hält, das von Politik und Medien gesagt wird? Warnt das Neue Testament etwa umsonst vor Verführung, mahnt es uns umsonst zur Wachsamkeit? Wachsam zu sein bedeutet, nicht allen Führern nur aufgrund ihrer Stellung oder Autorität blind zu folgen, denn dies würde bedeuten, dass wir auch dem Antichristen, wenn er in Erscheinung tritt, blind nachlaufen. Die Bibel warnt ausdrücklich, dass sich Satan als Engel des Lichtes verstellt und wir uns daher nicht wundern sollen, wenn dies auch bei seinen Dienern der Fall ist (vgl. 2.Kor 11,13-14). Wir müssen es lernen, uns selbst eine Meinung zu bilden, anstatt nur die Meinung zu übernehmen, die von den sogenannten Qualitäts-Medien vorgegeben wird. Damit will ich nicht sagen, dass deren Berichterstattung grundsätzlich falsch sei, aber dass wir genauso wenig davon ausgehen können, dass alles zu 100% der Wahrheit entspricht. Was die aktuelle Situation angeht empfehle ich das Info-Material durchzulesen, das auf der Seite von Wolfgang Nestvogel zur Verfügung steht. Link: www.wolfgang-nestvogel.de. (Weitere Beitragsempfehlungen zur kritischen Auseinandersetzung mit den aktuellen Maßnahmen sind am Ende diese Beitrags zu finden).

Zum Abschluss nur ein Argument zum Nachdenken: Als Christ ist es eine Selbstverständlichkeit gegen jede Form von Rassismus zu sein, daher distanziere ich mich auch ganz klar davon, dennoch muss in diesen Tagen die Frage erlaubt sein, warum bei den Demos zur Einhaltung des Grundrechte maximal 1.000 Leute zugelassen wurden und es dabei zu willkürlichen Festnahmen von friedlichen Demonstranten kam während bei den "Black Lives Matter"-Demos tausende Menschen ohne jegliche Abstandsregeln demonstrieren können? Kann das Virus etwa unterscheiden, ob es sich um eine politisch korrekte Demo handelt (also die Sache einem guten Zweck dient) oder ob es eine systemkritische Demo ist? Müssen wir uns da nicht fragen, ob Pastor Jakob Tscharnkte Recht hat, wenn er sagt: Es gibt wohl keine Gruppe innerhalb unserer Gesellschaft, die im Blick auf die derzeitigen Abläufe so total verblendet und im Denken gleichgeschaltet ist, wie die sogenannte Christenheit.2  Wir Christen lassen uns sogar das Singen in den Gottesdiensten verbieten, lassen nur eine begrenzte Anzahl an Leuten in den Gottesdienst, doch zeitgleich finden im Rahmen von "Black Lives Matter" Massenproteste statt, bei denen jegliche Abstandsregeln missachtet werden. Und hier kommt keine Kritik, sondern eher ein Lob seitens der Politik und der Mainstream-Medien, die uns als einzig zuverlässige Quelle der Wahrheit genannt werden. Das Wort Gottes sagt: Singt dem HERRN ein Danklied und lobt unsern Gott (Psalm 147,7), die Regierung sagt: "Singen ist verboten!". Stellt sich hier nicht zwangsläufig die Frage, wem wir mehr gehorchen sollen, Gott oder den Menschen? Gott oder der Regierung?  


Nachtrag 12.08.2020: Dieselbe Doppelmoral bezüglich BLM wurde auch nach der Demo vom 01.08.2020 wieder sehr deutlich. Dieselben Politiker, die nach den BLM-Demos regelrecht in Lobeshymnen verfallen sind, haben die Demo zum Tag der Freiheit aufs Schärfste verurteilt. Auch die sogenannten Qualitätsmedien haben dieses Spiel wieder mitgemacht und damit einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie ihrer Verantwortung einer seriösen, objektiven Berichterstattung nicht mal ansatzweise nachkommen. 


 

Quellenangaben:

1. Sieg des Kreuzes Januar 2015, S. 12

2. https://nbc-jakob-tscharntke.de/kurz-bemerkt/575-was-haben-attila-hildmann-xavier-naidoo-und-jakob-tscharntke-gemeinsam





 

Weitere Beitragsempfehlungen zum Thema:


Aufruf 2020: https://der-ruf.info/pdf/AUFRUF_2020.pdf


Beitrag zum zensierten Buch „Corona Fehlalarm von Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi":  

https://www.youtube.com/watch?v=Tj9ex0oDCoQ


KenFM- Gespräch mit zwei Pastoren zum Thema Corona und die Kirchen:

https://www.youtube.com/watch?v=IskNXoACKmE 


Sehr interessanter Beitrag der Schweizer Express Zeitung:

https://www.youtube.com/watch?v=3p2CCKGpONk



Nachtrag 30.06.2020

Thomas Lachenmaier: Verschwörungstheorien und Diffamierungen:

https://www.factum-magazin.ch/blog/verschw%C3%B6rungstheorien-und-diffamierungen 


Doku: Die Zerstörung des Corona Hypes 

https://www.youtube.com/watch?v=Juugv0T7inc 


Der Große BLUFF - Diese Krise Führt Zu Etwas Seltsamen (Teil 2/2)

https://www.youtube.com/watch?v=QpIlTRvpulo


RUBIKON: Gespräch mit Prof. Dr. Franz Ruppert: „Die inszenierte Krise“

https://www.youtube.com/watch?v=pCWW_L5D7Ls 





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