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Klimawandel aus biblischer Sicht

22.03.2021


Obwohl das „Grün“ regierte Baden-Württemberg das Bundesland mit den härtesten Lockdown Maßnahmen ist und die Unzufriedenheit darüber immer mehr zunimmt, konnte die Partei sogar noch ein deutliches Stimmenplus verzeichnen. Als eine Reporterin einen Wähler fragte, wie er sich dieses Phänomen erklären könne, antwortete er sinngemäß, dass Corona nur ein vorübergehendes Problem sei, die viel größere Herausforderung bestünde darin den Klimawandel zu stoppen. 


Diese Denkweise trifft genau den aktuellen Zeitgeist, allarmiert durch apokalyptische Zukunftsprognosen, besteht das oberste Ziel darin, das Klima zu retten. Die Wurzel allen Übels, so die feste Überzeugung, sei allein der CO2-Ausstoß. Diesen gilt es drastisch zu reduzieren, um die große Katastrophe abzuwenden. Ansonsten drohen laut den Klimapropheten extreme Wettereignisse bis hin zu einem dramatischen Anstieg des Meeresspiegels. Es ist von einem Wettlauf mit der Zeit die Rede und davon, dass wir die letzte Generation seien, die die große Katastrophe noch abwenden könne. Um uns den Ernst der Lage tagtäglich vor Augen zu führen, wird jedes Wetterextrem und jede Naturkatastrophe als Folge des CO2 Anstiegs gedeutet. 


Natürlich ist es unwiderlegbar, dass es Naturkatastrophen gibt, doch ist das wirklich alles auf den CO2-Ausstoß zurückzuführen? Wenn dem so wäre, wie sind dann die früheren Katastrophen der Menschheitsgeschichte zu erklären? Warum hat es zur Zeit des Propheten Elia dreieinhalb Jahre nicht geregnet, wie kam es, dass die Städte Sodom und Gomorra durch einen Regen von Schwefel und Feuer vernichtet wurden und was war die Ursache für die Sintflut? Die Bibel gibt uns eine eindeutige Antwort: Grund war nicht ein überhöhter CO2-Anteil, sondern das überhandnehmen der Sünde. Und genau dieses geistliche Prinzip zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Heilige Schrift. Exemplarisch seien an dieser Stelle nur vier Bibelstellen genannt: Er (Gott) machte Ströme zur Wüste und Wasserquellen zum öden Land, dass fruchtbares Land zur Salzwüste wurde wegen der Bosheit derer, die dort wohnten (Ps 107,33-34). Aber das Land wird zur Wüste werden um ihrer Bewohner willen, um der Frucht ihrer Taten willen (Mi 7,13). Ich werde euch heimsuchen, wie es eure Taten verdienen, spricht der HERR, ja, ich werde ein Feuer anzünden in ihrem Wald, das ihre ganze Umgebung verzehren wird! (Jer 21,14). Der HERR rechtet mit denen, die im Lande wohnen; denn es gibt keine Treue, keine Liebe und keine Erkenntnis Gottes im Lande, sondern Fluchen und Lügen, Morden, Stehlen und Ehebrechen haben überhandgenommen, und eine Blutschuld kommt nach der andern. Darum wird die Erde dürre stehen, und alle ihre Bewohner werden dahinwelken; auch die Tiere auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer werden weggerafft (Hos 4,1-3). 



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