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Wie durchs Feuer gerettet

Juni 2017

Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird's klarmachen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen. Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch (1.Korinther 3,11-15).
 

Dieser Textabschnitt spricht vom Tage des Gerichts, ein Bild das vielen Menschen, die sich nach ihrem Verständnis als Christen einstufen, eher befremdlich ist. Gericht, Strafe, Hölle, Satan, all das sind Begriffe, die in der menschengefälligen Verkündigung unserer Tage kaum noch eine Rolle spielen. Stattdessen wird nur das Bild eines „Lieben Gottes“ vermittelt, der immer ein Auge zudrückt und über jegliche Form von Sünde großzügig hinwegsieht. Ein Gott der, sofern ER überhaupt eine Vorstellung von Moral hat, diese stets an den Wünschen und Ansichten der Menschen ausrichtet. Gerade so, als seien IHM Seine eigenen Geschöpfe moralisch überlegen, sodass ER nun zusehen müsse, mit der Menschheit schritthalten zu können. Entsprechend dieser oberflächlichen Lehre ist ein völlig falsches Gottesbild entstanden, bei dem man sich einem Gott gegenübersieht, den man nicht so ernst nehmen müsse. Demzufolge ist der Glaube vieler, bis auf ein Minimum abgestumpft. Entweder man hat es nie wirklich erfahren oder man hat es schlicht und ergreifend vergessen, dass man bei der Errettung buchstäblich vom Feuer herausgerissen wurde. Denn entgegen der allgemeinen Auffassung, sieht Gott nicht wohlwollend auf das sündhafte Treiben der Menschheit herab, vielmehr steht geschrieben, dass Sein Zorn über der Menschheit entbrannt ist. So heißt es in Römer 1,18: Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.

Viele glauben, das Bild eines zornigen Gottes, würde nicht der Lehre des Neuen Testaments entsprechen. Sie denken, der Gott im Alten Testament sei viel strenger gewesen, als der Gott im Neuen Testament, doch diese Auffassung deckt sich nicht mit der Lehre des Neuen Testaments, denn nicht nur eben zitierte Bibelstelle aus dem Römerbrief widerlegt dies, sondern die gesamte Lehre des Neuen Testaments, einschließlich dessen, was in den Evangelien gelehrt wird. Natürlich ist die Kernaussage darin zu verstehen, dass der Sohn Gottes der Welt Sünden ans Kreuz getragen hat, doch dies ist weder eine Pauschalerlösung für alle, noch kann daraus abgeleitet werden, Gott würde es seit Golgatha nicht mehr so eng sehen mit der Sünde. Nein, die Lehre der Schrift besagt eindeutig: Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm (Joh 3,36).

Hier wird deutlich, der Zorn Gottes kommt nicht über Menschen, die in Rebellion und Sünde leben, sondern er bleibt auf ihnen. Denn wer außerhalb von Christus steht, der steht nicht unter der Gnade, sondern unter dem Gesetz und somit unter dem Zorn Gottes. Menschen, die nicht durch das Blut des Lammes, mit Gott versöhnt sind, stehen bereits unter göttlichem Gericht. Ein Gericht, das sich so auswirkt, wie es in Römer 1 weiter beschrieben wird, indem geschrieben steht: Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen. Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist, voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht. Sie wissen, dass, die solches tun, nach Gottes Recht den Tod verdienen; aber sie tun es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun (Röm 1,21.26-29.32).

Gerade, weil diese biblische Lehre selbst unter den Evangelikalen immer weniger Beachtung findet, ist es wichtig, dass uns dieser Hintergrund bewusst ist. Satan ist der Fürst dieser Welt und die Menschheit steht unter dem göttlichen Gericht des Dahingebens. Was sich tagtäglich abspielt, ist bereits Ausmaß dieses Gerichts. Der Mensch, so wie er von Natur aus in diese Welt geboren wird, liebt die Finsternis mehr als das Licht. Er tendiert nicht dazu, nach dem Willen Gottes zu leben, er ist nicht darauf bedacht, innerhalb der göttlichen Ordnungen zu leben, sondern findet Freude und Gefallen darin, Gottes Gebote zu übertreten. Während er einen Reiz im Verbotenen sieht, empfindet er das Befolgen von Gottes Geboten als langweilig und uncool. Genau diese Einstellung wird ihm zum Verhängnis, denn gerade, weil er gefallen an Ungerechtigkeit hat, weil er die Lüge gegenüber der Wahrheit bevorzugt, besteht Gottes Gericht darin, dem rebellischen Menschen zu geben, wonach sein Herz verlangt. In seiner Auflehnung sehnt er sich nach Lüge und Täuschung und genau dies wird ihm zuteil. Und weil er Gottes Ordnungen partout nicht akzeptieren will und nicht einmal einsehen kann, dass Gott den Menschen von Anfang an, als Mann und Frau geschaffen hat, überlässt ihn Gott dem Gericht, das in der Halsstarrigkeit zu sehen ist, dass der Mensch unserer Tage die Schöpfungsordnung verwirft, denn anstatt am Familienbild von Mann und Frau festzuhalten, besteht der Mensch darauf, dass gleichgeschlechtliche Beziehungen ebenso berechtigt seien. Aber nicht nur das, man pocht dabei sogar auf den göttlichen Segen und besteht neben der staatlichen Anerkennung auf das Recht einer kirchlichen Trauung. Doch selbst damit noch nicht genug, man hält es mittlerweile beinahe für selbstverständlich, dass solchen Paaren Kinder zustehen. Von diesem Denken ist aber nicht nur die säkulare Welt geprägt, sondern auch weite Kreise innerhalb der Christenheit. Das Ganze geht sogar so weit, dass es Diskussionen darüber gibt, ob die Partner homosexueller Pfarrer auch im Pfarrhaus leben dürfen oder nicht. Nach der gesunden Lehre der Schrift, ist diese Fragestellung total verfehlt, laut der Schrift kann es hier nicht darum gehen, ob einem homosexuellen Pfarrer dieses Recht zusteht, sondern vielmehr um die Frage, mit welchem Recht ein solcher Mensch überhaupt Pfarrer ist? Laut der Schrift, wäre sein Platz gewiss nicht auf der Kanzel, nein, er dürfte noch nicht einmal Teil der Gemeinde sein (1.Tim 3,2.12; Tit 1,6; 1.Kor 5,9.10.13; 1.Tit 1,3-11).

Soweit diese kurze Zustandsbeschreibung, kommen wir nun wieder zum eigentlichen Ausgangstext zurück. Zunächst einmal macht diese Schriftstelle deutlich, dass der christliche Glaube keine menschliche Erfindung ist, sondern dass dieser Glaube eine feste Grundlage hat. Paulus schreibt: Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Allein das Werk, das Christus vollbracht hat, ist Grundlage der Erlösung. Auf diesen Grund zu bauen, bedeutet dem offenbarten Wort Gottes zu gehorchen. Weil man es gerade in unserer Zeit nicht mehr so genau nehmen möchte, gilt es zu verinnerlichen, dass Jesus in Bergpredigt gesagt hat: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen!“ (Mt 5,17-20). Wir haben noch nicht einmal das Recht, eines der kleinsten Gebote aufzulösen. Dennoch sind heute viele unterwegs, die sich nicht mehr an die Schrift halten wollen und stattdessen neue Wege bevorzugen. Teilweise geschieht dies auch unter dem Vorwand, man wolle die Welt mit dem Evangelium erreichen. So ist man der Auffassung, man dürfe sich nicht zu weit von der Welt distanzieren. Entsprechend, geht es dann darum, der Welt zu zeigen, dass Christen gar nicht so großartig anders sind und so ist man dann regelrecht stolz darauf, fast alles mitmachen zu können, was alle anderen auch so treiben. Bildlich gesehen, geht man immer hart an der Grenze des schmalen Weges. Mal ist man mit beiden Beinen darauf, mal setzt man einen Fuß daneben. Im Prinzip wird dabei ständig neu ausgelotet, wie weit man gehen kann, um gerade noch so im Bereich des Erlaubten zu sein. Auf diese Weise, so die Meinung, könne man das Reich Gottes bauen. Man redet sich ein, entscheidend sei es in dieser Welt relevant und anerkannt zu sein. Während das Wort Gottes Absonderung lehrt, setzt man auf Vermischung und Anpassung. Hier stellen sich zwei Fragen:
1. Bringt dieser Dienst tatsächlich die Frucht ein, die man sich davon verspricht?
2. Wo befinden sich nun jene, die diesen Weg der Anpassung eingeschlagen haben? Wo befinden sich jene, die immer mit einem Auge Richtung Welt schielen? Sind sie noch innerhalb des Reiches Gottes oder befinden sie sich außerhalb?

Sehen wir uns an, was der Text dazu sagt, wie gesehen, Paulus hat die Gläubigen daran erinnert, dass niemand einen anderen Grund legen kann. Der Grund ist durch das Opfer am Kreuz und den Abschluss des biblischen Kanons gelegt. Ein für alle Mal ist sowohl das Werk der Erlösung vollbracht, als auch die Selbstoffenbarung Gottes vollendet. Auf dieser Grundlage gilt es nun aufzubauen, und zwar weder leichtfertig noch unbekümmert, sondern sorgfältig. Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut (1.Kor 3,10), lauten die Worte, die Paulus dem Abschnitt vorangestellt hat. Die Grundlage steht fest, daran gibt es nichts mehr zu rütteln, entscheidend ist, wie wir darauf bauen. Ob zu Gottes Wohlgefallen oder eher nicht, wird, wie der Text zeigt, der Tag des Gerichts ans Licht bringen. Und so lesen wir weiter: Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird's klarmachen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen. Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch (1.Kor 3,11-15).

Die Illustration, die Paulus hier verwendet, zeigt uns die unterschiedlichen Materialien, mit denen Menschen das Reich Gottes bauen. Während Holz, Stroh und Heu leicht entflammbare Materialien sind, die der göttlichen Feuerprobe nicht standhalten werden, stehen Gold, Silber und Edelsteine, für Materialien, die das Feuer nicht zerstören wird. Beachtet man nun den Kontext aus dem 1.Korintherbrief, dann sind die minderwertigen Materialien ein Bild für alle Werke, die in menschlicher Weisheit getan werden. Hier drängt sich der Mensch in den Vordergrund und hier ist es in der Regel auch der Mensch, der geehrt wird und nach Anerkennung sucht, daher steht keine zukünftige Belohnung mehr aus. Ein solcher Dienst wird keine bleibende Frucht einbringen, vielmehr trifft zu, was Jesus gesagt hat: Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt (Mt 6,2.5.16). Die hochwertigen, edlen Materialien stehen für einen Dienst zur Ehre Gottes. Dieser Dienst wird bleibende Frucht einbringen, weil er gekennzeichnet ist von Gottes Weisheit. Gold, Silber und Edelsteine stehen für Werke, die in der Kraft Gottes und auf Grundlage Seines offenbarten Willens getan werden. Wer diese Werke vorweisen kann, der hat sich Schätze im Himmelreich gesammelt (vgl. Mt 6,19-20) wofür er Lohn empfangen wird. Gerade, weil Paulus in diesem Brief sehr stark gegen die menschliche Weisheit argumentiert, können wir hier ganz deutlich sehen, wie sehr es Gott missfällt, wenn Menschen Sein Reich auf ihre eigene Weise bauen wollen. Unterstrichen wird dies durch die deutliche Warnung: Wenn jemand den Tempel Gottes verderbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr (1.Kor 3,17).

Die Korinther hatten mit Menschen geprahlt und Paulus bringt etliche Argumente, um ihnen vor Augen zu führen, wie töricht dies ist. Allem voran hatte er ihnen deutlich gemacht, dass sie durch Gottes Macht und Gottes Weisheit errettet wurden und so erklärt er dann nach dieser Warnung: Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott (1.Kor 3,18). Hier wird deutlich, dass göttliche und menschliche Weisheit völlig entgegengesetzt sind, sie sind so unvereinbar wie Licht und Finsternis. Daher ist jeglicher Versuch, sie auf einen Nenner zu bringen, töricht. Denn in dem Maße, wie auf menschliche Weisheit gebaut wird, verwirft man die göttliche Weisheit, die sich im Kreuz offenbart, wodurch die Verkündigung der Kraft Gottes beraubt wird (vgl. 1.Kor 1,24; 2,5). Gerade in unserer Zeit, hält man es für äußerst klug, die Botschaft von Kreuz abzuschwächen oder umzudeuten, denn genau wie damals, so ist diese Botschaft in den Augen dieser Welt auch heute noch „Torheit“. Wer auch immer in dieser Welt etwas gelten will, wird das Ärgernis des Kreuzes beiseitelassen (vgl. Gal 5,11) und stattdessen lieber auf menschliche Methoden setzen.
Auch wenn dieser Bibelabschnitt an Gläubige gerichtet ist und gesagt wird, dass selbst jene, die in falscher Weise bauen, errettet werden, so muss uns bewusst sein, dass dies nur für wahre Kinder Gottes gilt. Herr, Herr-Sager und Irrlehrer hingegen, können nicht darauf hoffen, wie durchs Feuer hindurch gerettet zu werden. An diesem Punkt jedoch wird es sehr schwierig zu unterscheiden, denn die Erretteten, die zu falschen Methoden tendieren, bewegen sich bildlich gesehen am äußersten Rand des schmalen Weges, Irrlehrer hingegen, versuchen dem schmalen Weg möglichst nahezukommen, damit sie als Gläubige wahrgenommen werden. Wer in diesem Fall, auf welcher Seite steht, kann alleine Gott beurteilen.

Sollte es uns in Anbetracht dessen nicht Warnung genug sein, dass Jesus in der Bergpredigt verdeutlicht hat, dass es für jene, die IHN nur Herr nannten, IHM jedoch die Herrschaft über ihr Leben verweigerten, am Tage des Gerichts ein sehr böses Erwachen geben wird? (vgl. Mt 7,21-23). Können wir es angesichts dessen wirklich darauf ankommen lassen, gerade noch so durchs Feuer gerettet zu werden oder sollten wir uns, sofern wir wirklich errettet sind, nicht besser überlegen, wo wir herkommen? Was war denn unser Leben ohne Gott? Gilt nicht auch für uns, was in Titus 3,3 gesagt wird: Denn auch wir waren früher unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, waren mancherlei Begierden und Gelüsten dienstbar und lebten in Bosheit und Neid, waren verhasst und hassten uns untereinander?
Der Gläubige stand vor seiner Bekehrung genau wie alle anderen unter dem Zorn Gottes, auch er steuerte direkt auf das göttliche Gericht zu, doch dann wurde er auferweckt, kam vom geistlichen Tod zum geistlichen Leben (vgl. Kol 2,13). Dies ist das gewaltige Wunder der Wiedergeburt, das uns in Staunen und Dankbarkeit versetzen sollte. Einst waren wir Finsternis und gingen genau wie die anderen in die Irre, doch durch Gottes Gnade wurden wir errettet, sodass buchstäblich zutrifft, was in Sacharia 3,2 geschrieben steht: Ist dieser nicht ein Holzscheit, das aus dem Feuer herausgerissen ist? (vgl. Am 4,11). Und die Antwort lautet bei allen wahren Kindern Gottes eindeutig „ja“. Doch ist es angesichts dessen nachvollziehbar, dass jemand, der mitten aus dem Feuer des göttlichen Gerichts herausgezogen wurde - jemand der buchstäblich noch Brandgeruch an sich hatte - ständig dazu tendiert, mit dem Feuer zu spielen? Ich habe diesen Beitrag mit der Frage, „immer haarscharf im Grenzbereich oder mitten im Zentrum vom Willen Gottes?“, überschrieben, weil uns dieser Bibelabschnitt meines Erachtens genau mit dieser Frage konfrontiert. Doch daraus ergibt sich noch eine weitere Frage, und diese lautet, ob wir es wirklich darauf ankommen lassen wollen, gerade noch so zu den Geretteten zu gehören? ...

 


 

Dies war nur ein Auszug aus dem Beitrag, der nachfolgend als PDF zur Verfügung steht.
 

 

 

 

 

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