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Ein neuer Himmel

Oktober 2017

Da nun dies alles aufgelöst wird, wie sehr solltet ihr euch auszeichnen durch heiligen Wandel und Gottesfurcht, indem ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt, an welchem die Himmel sich in Glut auflösen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden! Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. Darum, Geliebte, weil ihr dies erwartet, so seid eifrig darum bemüht, dass ihr als unbefleckt und tadellos vor ihm erfunden werdet in Frieden! Und seht die Langmut unseres Herrn als [eure] Rettung an (2.Petr 3,11-15a).


Wie dieser Vers noch deutlich macht, verbindet Petrus die Mahnung zu einem gottwohlgefälligen Leben, mit der Hoffnung auf die himmlische Berufung. Es ist wichtig, dass wir diese Hoffnung im Herzen haben, und zwar aus zweifachem Grund: Erstens, damit wir nicht verzagen oder resignieren und zweitens, damit wir uns vor der endzeitlichen Verführung in Acht nehmen. Die Tatsache, dass wir in einer Zeit leben, in der ein Großteil des Christentums schläfrig ist, macht diesen 2.Petrusbrief für unsere Generation besonders bedeutsam, denn gerade in einer Situation, in der Christen alles, nur nicht wachsam sind, gilt es aus dem Schlaf zu erwachen und nüchtern zu werden. „Nüchtern“ bedeutet, sowohl das Zeitgeschehen als auch den Abfall in dem wir uns befinden, anhand der Schrift richtig einzuordnen. Entscheidend ist, die richtigen Schlüsse zu ziehen und darauf zu achten, weder das Ziel der himmlischen Berufung aus den Augen zu verlieren, noch den Auftrag zu vernachlässigen, der uns aufgetragen ist.

Gerade diesbezüglich sind zwei gewaltige Irrtümer vorherrschend, einer davon besteht in dem Versuch, die Botschaft zu glätten und alles, was dem Zeitgeist entgegensteht, neu zu interpretieren und umzudeuten. Wobei man zwar gerne vorgibt, man könne dadurch mehr erreichen, doch das Hauptmotiv, das sich dahinter verbirgt, ist die Frucht in der Gesellschaft anzuecken. Wie wenig dieses Verhalten mit wahrem Christentum zu tun hat, sehen wir darin, dass die ersten Christen nicht die Anerkennung und den Beifall der Welt erhielten, sondern dass man sie beschrieb als eine Sekte, der man an allen Orten widerspricht (Apg 28,22; vgl. Hebr 12,3).

Die Botschaft vom Kreuz war damals eine Torheit und ein Ärgernis und sie ist es auch heute noch. Wer es nun für klug hält, diese Botschaft zu unterschlagen oder umzudeuten, der missachtet, dass er damit die Weisheit Gottes verwirft und stattdessen auf menschliche Weisheit setzt. Was hierbei ignoriert wird, ist die Tatsache, dass es Gott wohlgefallen hat, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu retten (1.Kor 1,21). Wir müssen wahrnehmen, dass die Errettung keine Angelegenheit menschlicher Machbarkeit ist, sondern allein in der Macht Gottes steht. Ferner gilt es zu akzeptieren, dass es Gottes Ratschluss entspricht, gerade durch diese Botschaft, die überhebliche Weisheit dieser Welt zunichte zu machen. Bereits durch den Propheten Jesaja hat Gott gesagt: »Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.«, worauf Paulus die Frage stellt: Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? (1.Kor 1,20). Anstatt sich einzureden, mit der richtigen Methode, jeden Menschen bekehren zu können, sollten wir die Haltung Jesu einnehmen, der im Gebet zum Vater sprach: „Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen offenbart hast“ (Mt 11,25). Wie viel Schaden könnte von der Gemeinde abgewendet werden, wenn sich nicht so viele über das Wort erheben würden, um es so lange zu verdrehen, bis es nach jedermann Geschmack ist.

Während das eine Extrem die Vermischung und Anpassung ist, besteht das andere in einer Isolation, die dem Mönchstum gleichkommt. Auch wenn man sich hierbei nicht hinter Klostermauern zurückzieht, so nimmt man dennoch die ungesunde Haltung ein, dass die Zeit des Missionierens und Evangelisierens vorbei sei. So sieht man die einzig verbleibende Aufgabe darin, das Salz im Salztopf zu bewahren. Diese Haltung ist auf den Irrtum gegründet, es ginge in dieser endzeitlichen Phase nur noch darum, dass der Überrest der Gläubigen mit sich selbst befasst ist. Begründet wird diese Haltung mit dem Argument, dass die Welt nicht mehr nach Gott fragen würde. Natürlich ist es wahr, dass wir in einer Zeit leben, in der man die gesunde Lehre nicht mehr ertragen kann, dennoch dürfen wir darin kein Alibi sehen, jeglichen missionarischen Eifer einzustellen, weil man sich sagt, dies würde ohnehin nichts mehr bewirken. Es ist keine Frage, dass die Anzahl jener, die ein falsches Evangelium verkünden, längst in der Überzahl ist. Ebenso wenig steht außer Frage, dass ihre Botschaft besser ankommt. Dennoch gilt, was geschrieben steht: „Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit“ (2.Tim 4,2). Wir finden diese Aufforderung im selben Brief, in dem das Verderben für die Endzeit angekündigt wurde, in dem prophetisch angekündigt wurde, dass die Menschheit selbstsüchtig sein wird, dass man nur noch einen frommen Schein wahren wird, die Kraft Gottes jedoch verleugnet wird und dass Lehrer gefragt sein werden, die den Leuten ausschließlich das erzählen, was sie gerne hören wollen. Somit ist klar, Irrlehrer werden höher im Kurs stehen, doch das ist nichts Neues, denken wir an den Propheten Micha, der allein gegen 400 falsche Propheten stand.

Dass es, je näher wir der Wiederkunft Jesus entgegengehen, so sein würde, wird im Neuen Testament an verschiedenen Stellen deutlich, es sollte uns also nicht überraschen, vielmehr können wir hier die Bestätigung biblischer Prophetie erkennen. Eine der Stellen, wo dies klar prophezeit wurde, ist die Endzeitrede des HERRN. Wir haben bereits im 6. Kapitel festgestellt, dass Jesus diese Rede mit einer Warnung vor Verführung begonnen hat, indem ER sprach: „Seht zu, dass euch nicht jemand verführe!“ (Mt 24,3). Doch ER sprach nicht nur von Verführung, Kriegen und Erdbeben, sondern erwähnt noch einen weiteren Aspekt, den wir nicht übersehen dürfen. Betrachten wir um des Zusammenhangs willen dazu die Verse 11-14: Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden. Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.“

Was wir hier sehen, ist, dass nicht nur die Verführung überhandnehmen wird, sondern dass sich das Evangelium parallel dazu verbreiten wird. Doch wie sollte dies geschehen, wenn die treuen Kinder Gottes resignieren und keinen Sinn mehr in der Evangelisation sehen? Wie der Text auch sagt, wird darauf das Ende kommen. Was anderes können wir daraus ableiten, als die Tatsache, dass die Gnadenzeit solange andauern wird, bis der HERR wiederkommt. Bis dahin gilt, was Jesus im Gleichnis von den anvertrauten Pfunden gelehrt hat: „Handelt damit, bis ich wiederkomme!“ (Lk 19,13). Dies deckt sich im Übrigen auch mit den Worten des Apostel Petrus, der die Frage, warum sich die Wiederkunft des HERRN verzögert, wie folgt beantwortet hat: Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe (2.Petr 2,9). Solange der HERR nicht wiederkommt, ist noch Gnadenzeit, solange der HERR nicht wiederkommt, hat der Missionsauftrag Gültigkeit.  

Es steht weder in unserer Macht noch in unserer Verantwortung, wie viele Menschen sich bis dahin noch bekehren, was uns aufgetragen ist, lautet: „Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende (Mt 28,19-20). Diese Botschaft ist also weder räumlich, noch in Bezug auf Völker oder Völkergruppen eingeschränkt, sondern hat nur eine zeitliche Einschränkung, aber die genannte Frist ist das Ende der Welt. Der Missionsauftrag endet also erst mit der Wiederkunft des HERRN und keinen Tag früher. Doch bis dahin gilt nicht nur der Auftrag, sondern auch Sein Versprechen: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“. Wir sind bei diesem gewaltigen Auftrag also nicht auf uns allein gestellt. Wäre dies der Fall, dann wäre es tatsächlich ein hoffnungsloses Unterfangen, andere Menschen für Jesus gewinnen zu wollen, doch entscheidend ist nicht das, was in unserer Macht steht, sondern Seine Macht. Es mag uns vorkommen, als seien wir umgeben von Menschen mit steinernen Herzen. Menschen, an deren Herzen die Botschaft des Evangeliums abperlt, wie Wasser an einer Fensterscheibe. Wir sagen, es ist unmöglich, hier gibt es kein Durchkommen. Genau hier jedoch setzt der Glaube ein, vertrauen wir wirklich dem, was Jesus gesagt hat? Auch ER sagte: „Bei den Menschen ist's unmöglich“, doch auf diese nüchterne, realistische Feststellung folgte ein „ABER“, und diese lautet: „Aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott“. Glaube beginnt da, wo wir mit unseren Möglichkeiten am Ende sind. Es ist ein Wunder, wenn ein Mensch zum Glauben kommt, alles was wir dazu beitragen können und auch sollen, ist in der Aufgabe zu sehen, die Botschaft des Evangeliums unverfälscht weiterzugeben. Ohne diese Botschaft geht es nicht, denn der Glaube kommt aus der Predigt und die Predigt aus dem Wort Gottes. Nicht die Engel, sondern die Jünger haben diesen Auftrag erhalten und dieser besteht solange, bis Jesus wiederkommt.

Keine Frage, als Christ lebt man in einem Spannungsfeld, und zwar zum einem, weil man weiß, was dieser Welt bevorsteht und auch im näheren Umfeld Menschen kennt, die ungebremst auf das Gericht Gottes zusteuern. Des Weiteren leiden wir unter einem immer unmoralischer werdenden Umfeld und darunter, dass uns diese Welt ihre entartete Moral förmlich aufzwingen will. Wir erinnern uns, Petrus hat festgehalten, dass die gerechte Seele Lots, Tag für Tag dadurch gequält wurde, weil er das zügellose Leben seiner Mitmenschen mitansehen musste (vgl. 2.Petr 2,7-8). Wenn der Geist Gottes in unserem Herzen wohnt, werden wir diesen Schmerz ebenso empfinden. Aber nicht nur das, besonders schmerzlich ist es, wenn Menschen, die sich als Diener Gottes ausgeben, unzüchtiges Verhalten im christlichen Namen legalisieren. Beispiele habe ich bereits erwähnt. Weiter kommt hinzu, dass wir immer mehr in die Ecke gedrängt werden, wenn wir an der Botschaft der Bibel festhalten und Sünde, Sünde nennen. Doch bedenken wir, für die ersten Christen war Anfeindung um ihres Zeugnisses willen an der Tagesordnung. Sie haben sehr unter Ungerechtigkeit und Ausgrenzung gelitten, sie wurden bedroht, verfolgt, enteignet, gefoltert und getötet. Manche mögen sich gefragt haben, wofür sie dies alles erduldeten? Vielleicht waren sie ohnehin schon an einem Tiefpunkt, als dann auch noch Leute auftraten, die die Wiederkunft des HERRN nicht nur stark infrage stellten, sondern diese zum Mythos erklärten.

An diesem Punkt setzt Petrus an, um ihnen zu versichern, dass ihre Hoffnung nicht vergebens ist, und macht zugleich deutlich, was jenen bevorsteht, die Gottes Wort verachten und ihr Leben stattdessen lieber selbst in die Hand nehmen. Alles jedoch, was sie anstreben und erreichen, ist nur auf das Irdische und Vergängliche ausgerichtet. Ihr Teil ist ausschließlich im Diesseits (vgl. Ps 17,14), laut ihrer Auffassung ist dieses Leben hier auf Erden alles, darum leben sie gemäß der Devise: Lasst uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot (Jes 22,13). Hätte der Christ nicht die begründete Hoffnung, dass es eines Tages Lohn für den Gerechten gibt, wäre er wahrlich eine der bedauernswertesten Kreaturen. Dass dem nicht so ist, sondern dass es genau umgekehrt ist, hat Petrus durch den ganzen Brief hindurch immer wieder deutlich gemacht. Dabei verbindet er die Hoffnung des Glaubens, nämlich die Wiederkunft des HERRN mit dem Ansporn zu einem heiligen Lebenswandel, indem schreibt: Da nun dies alles aufgelöst wird, wie sehr solltet ihr euch auszeichnen durch heiligen Wandel und Gottesfurcht, indem ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt, an welchem die Himmel sich in Glut auflösen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden! Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. Darum, Geliebte, weil ihr dies erwartet, so seid eifrig darum bemüht, dass ihr als unbefleckt und tadellos vor ihm erfunden werdet in Frieden! Und seht die Langmut unseres Herrn als [eure] Rettung an (2.Petr 3,11-15a). Es gibt Verführung, es gibt Glaubensabfall und einen moralischen Absturz innerhalb unserer Gesellschaft, doch wie gesehen, es ist genau dieser Punkt, an dem Petrus ansetzt, wenn er versichert, dass unsere Hoffnung nicht vergebens ist und zugleich aufzeigt, was jenen bevorsteht, die Gottes Wort verachten. Egal wie viele Vorteile sie sich durch ihren gottlosen Lebensstil verschaffen mögen, egal wie viel irdische Schätze sie anhäufen mögen, all ihre Hoffnungen werden sich am Tag des Gerichts im Feuer auflösen. Weder Schätze, noch Statussymbole, noch Ehrentitel werden von Bedeutung sein, die einzige Frage, die zählen wird, lautet: Steht mein Name im Lebensbuch des Lammes? Mit jedem Tag kommen wir der Wiederkunft des HERRN näher. Der Tag wird kommen, an dem sich erfüllen wird, was der HERR bereits durch Propheten Jesaja angekündigt hat: Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird. Freuet euch und seid fröhlich immerdar über das, was ich schaffe (Jes 65,17).

Dies ist die Hoffnung des Christentums, es ist die Erwartung eines neuen Himmels und einer neuen Erde. Doch diese Hoffnung gründet sich nicht auf menschliches Wunschdenken, sondern auf eine göttliche Verheißung. Denn so wie Petrus Eingangs betont hat, dass der christliche Glaube nicht auf Fabeln oder Illusionen gegründet ist, so unterstreicht er dies am Ende seines Briefes noch einmal, indem er schreibt: Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. Beachten wir, die Erwartungshaltung ist auf das zuverlässige Versprechen Gottes gegründet. Es ist Seine Verheißung, durch die uns neue Himmel und eine neue Erde zugesagt sind. Somit ist es weder eine vage Vermutung noch ein billiger Trost, sondern eine feste Zusage dessen, der nicht lügen kann. ER ist es, der uns durch Sein Wort diesen neuen Himmel und eine neue Erde versprochen hat. Und weil dort Gerechtigkeit wohnt, werden im Gegensatz zu dem, was falsche Propheten und falsche Lehrer sagen, nicht alle Menschen hineinkommen. Vielmehr gilt, was geschrieben steht: Und alles Unreine wird nicht in sie hineinkommen, noch derjenige, der Gräuel und Lüge tut, sondern nur die, welche geschrieben sind im Buch des Lebens des Lammes (Offb 21,27). Gottlose Menschen gehen der ewigen Verdammnis entgegen, Gläubige hingegen der zukünftigen Herrlichkeit. Eine Herrlichkeit, die so überwältigend sein wird, dass man es kaum in Worte fassen kann. Eine Herrlichkeit, über die gesagt ist: Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben (1.Kor 2,9). Es ist wichtig dieses Ziel vor Augen zu haben und darauf zu achten, dass sich trotz manchem Leid, trotz Anfechtung und Bedrückung keine geistliche Lethargie in unserem Leben breitmacht, sodass wir uns niederdrücken lassen und uns vielleicht sagen, es habe in unserer Zeit keinen Wert mehr, die Botschaft des Evangeliums weiterzugeben, vielmehr ginge es jetzt nur noch darum, sich selbst irgendwie über Wasser zu halten. Mögen wir uns nicht von solchen Gedanken niederdrücken und lähmen lassen, sondern vielmehr im Glauben erfassen, was Paulus in Römer 8 geschrieben hat: Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat (Röm 8,37).

Dass sich eine Welt, die sich immer mehr von Gott lossagt, nicht positiv weiterentwickeln kann, ist nachvollziehbar und logisch, auch wenn die Menschheit immer noch der Illusion nachjagt, sie könne sich selbst retten, so wissen wir durch das Wort Gottes, dass es nur einen Retter gibt, wenn wir bei IHM Zuflucht gesucht haben, dann sind wir auf der sicheren Seite. Entscheidend ist, dass wir uns nicht von diesem Weg abbringen lassen, darum schreibt Petrus: Ihr aber, Geliebte, da ihr dies im Voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch die Verführung der Frevler mit fortgerissen werdet und euren eigenen festen Stand verliert!  (2.Petr 3,17). Der Grund, warum die Schrift uns dies alles im Voraus gesagt hat, ist gewiss nicht darin zu sehen, uns jegliche Hoffnung zu rauben, im Gegenteil, was uns Gottes Wort deutlich machen will, ist die Tatsache, dass wir unseren Blick nicht auf das Vergängliche, sondern auf das Unvergängliche ausrichten müssen. Wir sind hier nur Pilger, die auf der Durchreise in eine bessere Heimat sind.

 

 


 

Dies war ein Auszug aus dem vorletzten Kapitel des E-Books "Das einzige Licht in der Finsternis" das die Betrachtung des 2. Petrusbriefes zum Inhalt hat.

 

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