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Ist das Coronavirus eine Strafe Gottes?

21.03.2020

 

Sie sagen stets zu denen, die mich verworfen haben: "Der HERR hat geredet: Ihr werdet Frieden haben", und zu jedem, der in der Verstocktheit seines Herzens lebt, sagen sie: "Kein Unglück wird über euch kommen" (Jer 23,17)

Wenn es nach den Mainstream-Medien geht ist die oben genannte Frage schnell beantwortet, denn da wird so ein Gedanke recht schnell als unvernünftig verworfen. So heißt es beispielsweise unter Tagesschau.de: Die Ausbreitung des Coronavirus wird weltweit begleitet von Verschwörungstheorien. Die Epidemie sei eine biologische Waffe oder sogar Strafe Gottes, heißt es. Die WHO appelliert an die Vernunft und warnt vor Scharlatanen.1 Das sind also laut den Mainstream-Medien die unantastbaren Fakten, wer eine andere Ansicht vertritt wird als Scharlatan bezeichnet. Dass weltliche Menschen eine solche Ansicht haben ist nicht allzu verwunderlich, doch weite Teile der Kirche vertreten denselben Standpunkt. Um hier nur ein Beispiel zu nennen sei Kardinal Reinhardt Marx erwähnt, der sich mit seiner Behauptung: Corona ist keine Strafe Gottes 2, ganz klar gegen die Vorstellung eines strafenden Gottes positioniert hat. Man will nur noch den lieben, gnädigen Gott sehen und verbreitet damit ein sehr einseitiges Gottesbild. Vor allem das Christentum, das zur Staatsreligion geworden ist, vermittelt den Eindruck, als wäre da irgendwo ein lieber Gott, der nur einen Wunsch hat und das ist, dass jeder Mensch glücklich ist, ganz egal wie gottlos er lebt. Es ist gerade so, als wäre Gott eine Art Flaschengeist, bei dem jeder drei Wünsche frei hat. Während Jesus so häufig wie kein anderer von Sünde sprach und eindrücklich vor der Hölle gewarnt hat, will man heute nur noch Positives Verkündigen. Entsprechend lautet das Motto der EKD „sieben Wochen ohne Pessimismus“.3

Der Jesus, über den Bibel berichtet hat davon gesprochen, dass am Ende dieses Zeitalters Schreckliches passieren wird. Er sprach von Kriegen, Hungersnöten, Erdbeben und Seuchen. Ein Volk wird sich erheben gegen das andere und ein Reich gegen das andere, und es werden geschehen große Erdbeben und hier und dort Hungersnöte und Seuchen (Lk 21,10-11a). Genau das hat sich immer wieder bewahrheitet und ist aktuell durch die rasante Verbreitung des Coronavirus zu beobachten. Wer die Bibel ernst nimmt, der weiß, dass Gott die Menschheit auf dieses Weise vor Seinem Gericht warnt. Heute wird so etwas als mittelalterliches Denken abgetan, aber auch das wurde im Wort Gottes angekündigt. Es wird gesagt: Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, dass am Ende der Tage Spötter kommen werden, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln (2. Petr 3,3). Und genau das ist auch das Motto unserer Tage, jeder tut, was ihm Spaß macht, es zählt nur noch das Lustprinzip. Wenn es mir guttut, wenn es mir gefällt, dann habe ich ein Recht darauf, dann mache ich’s. Hier kann man nur sagen, dass die Kulturrevolution der 68er Bewegung ihre Früchte getragen hat. Deutschland und Europa wurden regelrecht von einer antichristlichen Welle der Gesetzlosigkeit überschwemmt, weshalb ein Großteil der Bevölkerung gegen jegliche Art von Sünde abgestumpft ist. Was früher heimlich geschah, geschieht heute in aller Öffentlichkeit und wird auch in aller Schamlosigkeit über die Medien verbreitet. Es ist wie es bereits der Prophet Zephanja beklagen musste: Der Ungerechte kennt keine Scham (Zep 3,5). Sexuelle Perversion, Unmoral und vulgäre Sprache ist heute in einer Art und Weise gesellschaftstauglich, wie es vor 50 Jahren noch völlig undenkbar gewesen wäre. All das feiert man als Fortschritt, ebenso wie das Recht der Frau auf Abtreibung. Man ist stolz, die Weltkriege hinter sich gelassen zu haben, doch heute werden mehr Menschen durch Abtreibung getötet, als durch Krieg, Terror oder Hungersnöte. Wie schockierend ist es doch, dass weltweit 125.000 Kinder im Mutterleib pro Tag getötet werden, allein dieses Jahr sind es Stand heute bereits über 9,6 Millionen.4 

Das Blut dieser Kinder schreit täglich zu Gott und die Menschheit redet sich ein, alles sei bestens. Dass da ein Gott über uns steht, der uns geschaffen hat und vor dem wir eines Tages Rechenschaft ablegen müssen, will man nicht mehr wahrhaben. Vielleicht akzeptiert man noch einen lieben Gott, der immer fünf gerade sein lässt, aber nicht den heiligen Gott, so wie Er Sich uns in Seinem Wort offenbart. Es ist wie in den Tagen des Prophet Jesaja, als das Volk sagte: Lasst uns in Ruhe mit dem Heiligen Israels! (Jes 30,10). Man tut alles um diesen Gott aus Gesellschaft, Politik und Kirchen zu verbannen. Natürlich ist da noch ein Überbleibsel an Religiosität, doch der Gott, an den man glaubt, ist eine Erfindung des Menschen. Es ist ein antiautoritärer Gott, der keinerlei Herrschaftsanspruch hat, ein Gott, den sich jeder so malen kann, wie Er ihm gefällt. Aber eben nicht der heilige Gott der Bibel, der sagte: Ich bin, der ich bin (2.Mose 3,14). Doch wir können uns Gott nicht so malen wie wir Ihn gerne hätten, wir müssen Ihn so annehmen wie Er ist. Und das erfahren wir allein in Seinem Wort, der Bibel. Das geschriebene Wort der Heiligen Schrift ist die Selbstoffenbarung Gottes und somit die einzige Quelle, um zu erfahren wer Gott ist, wie Er denkt und wie er handelt. Alle anderen Vorstellungen von Gott sind nur Träumereien und leere Illusion. Ein selbst erdachter Gott hilft uns nicht in Zeiten der Not, nur der wahre Gott, der allmächtige Schöpfer des Himmels und der Erde, kann uns Zuflucht und Halt geben.

Genau diesen Gott haben die meisten Menschen, vor allem in den Wohlstandsländern, längst verworfen, doch anstatt, dass die anerkannten Kirchenführer zur Umkehr und zur Buße aufrufen, treten sie in die Fußstapfen jener falschen Propheten, über die im Buch Jeremia berichtet wird. Denn unterm Strich lässt sich ihre Botschaft, mit den bereits zitierten Worten aus dem Prophetenbuch auf den Punkt bringen: Sie sagen stets zu denen, die mich verworfen haben: "Der HERR hat geredet: Ihr werdet Frieden haben", und zu jedem, der in der Verstocktheit seines Herzens lebt, sagen sie: "Kein Unglück wird über euch kommen" (Jer 23,17). Wie gesagt, Jesus hat etwas ganz anderes gelehrt, Er hat den Menschen bezeugt, dass ihre Werke böse sind (Joh 7,7). Warum sonst hätte Gott wohl Seinen eigenen Sohn geopfert? Jesus musste gewiss nicht als unser Stellvertreter sterben, weil wir so gut sind und einen Platz im Himmel verdient hätten. Nein, Er trug unsere Schuld und Sünde ans Kreuz und wurde sogar zum Fluch für uns (Gal 3,13). Das heißt, der ganze Zorn Gottes über unser sündhaftes Leben entlud sich am Kreuz an dem makellosen Sohn Gottes, der ohne Sünde war. Das Kreuz von Golgatha macht daher zwei Dinge deutlich:

  1. Es zeigt uns, dass der heilige Gott keine Sünde ungestraft lassen kann. Um ein gerechter Richter zu sein, muss ER die Sünde bestrafen. Wie schrecklich Sünde in den Augen Gottes ist, sehen wir daran, wie qualvoll Jesus sterben musste. Sünde ist in Gottes Augen so verabscheuenswürdig, dass Jesus am Kreuz ausrufen musste: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Mk 15,34). Als das Strafgericht über die Sünde der Menschheit am Sohn Gottes vollstreckt wurde, war Er von Seinem Vater getrennt. Jesus, der immer in Gemeinschaft mit Seinem Vater war, hat diese für Ihn völlig fremde und nie erlebte Gottesferne an unserer statt ertragen, damit wir der ewigen Gottesferne in der Hölle entgehen können.
     
  2. Das führt uns zum zweiten Punkt, die Frage ist, warum hat Gott Seinen geliebten Sohn geopfert? Warum hat der Sohn Gottes dieses schreckliche Martyrium auf sich genommen? Es ist, weil Gott den Menschen trotz Seiner Abtrünnigkeit und trotz seiner Rebellion mit einer so unbegreiflichen Liebe liebt. Gott hat Sein Herz ausgeschüttet und das aller Kostbarste geopfert, das Er opfern konnte und das war Sein innig geliebter Sohn, der Herr und Heiland Jesus Christus. Was hätte Gott mehr für uns tun können?

Wenn wir das bedenken, dann wird klar, dass die lockere Haltung gegenüber der Sünde, die heute in weiten Teilen der Kirche vorzufinden ist, unvereinbar ist mit dem, was Gottes Wort darüber zu sagen hat. Sünde ist keine Bagatelle, im Gegenteil: Sünde bedeutet dem Heiligen Gott ins Gesicht zu spucken. Aufgrund einer Sünde wurde der Mensch aus dem Paradies und somit aus der Gemeinschaft mit Gott verbannt. Wegen der Sünde kam Tod und Krankheit über die Menschheit. Wegen der Sünde haben wir nicht den Himmel auf Erden und selbst die größten Anstrengungen der Menschheit werden daran nichts ändern. Das Problem des Menschen ist, dass er sich von Gott losgesagt hat. Dass er die göttlichen Ordnungen verworfen hat und lieber selbstbestimmt leben will. Was er dabei übersieht ist die Tatsache, dass er sich damit über den Gott des Himmels erhebt, den Gott aber, in dessen Hand sein Odem und alle seine Wege sind, ehrt er nicht (vgl. Dan 5,23). Dieses Verhalten kann nur zu göttlichem Gericht führen, denn es muss offenbar werden, dass es ohne Gott nicht funktionieren kann. Daran wird auch alles positive Denken nicht das Geringste ändern. Letztlich ist das Coronavirus eine eindringliche Warnung Gottes an die gesamte Menschheit, dass sie geradewegs auf Gottes Gericht zusteuert. Auch wenn viele es irrtümlicherweise so sehen, als sei der Gott des Alten Testaments ein anderer als der des Neuen Testaments, so ist es für jeden, der die Bibel ernst nimmt offensichtlich, dass Gott sich nicht geändert hat (Mal 3,6). Er hat Seine Moralvorstellungen nie geändert und daher gelten auch heute noch dieselben Prinzipien, Gott kann Sünde niemals ungestraft lassen. Zwar hat das Strafgericht Gottes auf Golgatha gewütet, doch wer dieses Sühneopfer, das der Sohn Gottes vollbracht hat, missachtet, der bleibt unter dem gerechten Zorn Gottes. Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm (Joh 3,36).

Die aktuelle Corona-Krise ist ein Gericht Gottes über eine Menschheit, die sich mehr und mehr von IHM losgesagt hat. Eine Menschheit, die das, was Gott böse nennt als gut bezeichnet und das, was ER als gut bezeichnet, böse nennt (vgl. Jes 5,20). Wer nur den lieben Gott sehen will, der immer ein Auge zudrückt, der übersieht, dass der wahre Gott ein heiliger Gott ist. Wir dürfen auch die Präzedenzfälle des Alten Testaments nicht übersehen. Ausdrücklich wird im 2. Petrusbrief folgende Warnung ausgesprochen: Er hat auch die frühere Welt zur Zeit Noachs nicht geschont, sondern hat die große Flut über die Welt der gottlosen Menschen kommen lassen. Nur acht hat er gerettet: Noach, der die Menschen zum Gehorsam gegen Gott aufgerufen hatte, und sieben andere mit ihm. 
Auch die Städte Sodom und Gomorra hat Gott verurteilt und sie in Schutt und Asche sinken lassen. Er hat an diesem Beispiel gezeigt, wie es allen ergehen wird, die Gott nicht ernst nehmen (2.Petr 2,5-6 GN).

In diesem neutestamentlichen Bibelwort wird ausdrücklich gesagt, dass in diesen geschichtlichen Ereignissen ein Beispiel zu sehen ist. Es ist eine Warnung, wie es allen ergehen wird, die Gott nicht ernst nehmen. Tagtäglich hören wir Warnungen von der Regierung, was das Coronavirus betrifft. Immer wieder wird gewarnt, dass wir auf Abstand gehen sollen. Das hat auf jeden Fall seine Berechtigung, doch noch viel schlimmer als die Ansteckung mit diesem Virus ist die Sünde in unserem Leben. Das Coronavirus wird viele Menschen das Leben kosten und die Furcht davor ist berechtigt, dennoch gibt es etwas, das wir mehr fürchten müssen, und das ist die ewige Verdammnis. Jesus sagte: Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, welcher, nachdem er getötet hat, auch Macht besitzt, in die Hölle zu werfen! Ja, ich sage euch, den fürchtet! (Lk 12,5).

Jesus redet hier von Gott, Er bezeugt Gott Seinen Vater und sagt unmissverständlich, dass dieser Gott zu fürchten ist. Er hat die Macht über Leben und Tod und Er besitzt die Macht, in die Hölle zu werfen und deshalb müssen wir Ihn fürchten. Wir sind in Furcht und Panik wegen Corona und wollen uns auf alle erdenkliche Weise absichern. Wir tun alles, um unser Leben hier zu erretten, doch unsere unsterbliche Seele lassen wir verkümmern, als sei sie völlig wertlos. Wir tun alles, um unseren Lebensstandard zu verbessern und geraten jetzt in Panik aus Furcht vor einer Finanzkrise. Doch Jesus konfrontiert uns mit der Frage: Was hilft es dem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und Schaden zu nehmen an seiner Seele? (Mk 8,36). Nicht alle werden in den Himmel kommen, auch wenn es von vielen so gelehrt wird. Jesus sprach von zwei Wegen, ein schmaler Weg, der zum Leben führt und ein breiter Weg, der in die ewige Verdammnis führt. Er sagte auch, dass es viele sind, die auf diesem breiten Weg sind. Über den schmalen Weg hingegen sagte Er: "Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden. Hütet euch aber vor den falschen Propheten!" (Mt 7,14-15).

Oft zitiert man hier nur bis Vers 14, doch es ist sicher kein Zufall, dass Jesus im direkten Zusammenhang vor falschen Propheten warnt. Sie sind es, die die Grenzen verwischen und alles nicht so eng sehen wollen, doch die Pforte ist eng und der Weg ist schmal. Ganz egal was Menschen sagen, welche theologischen Titel auch immer sie haben mögen, wir müssen uns an das halten, was Jesus gelehrt hat, ansonsten sollten wir nicht behaupten, Seine Nachfolger zu sein. Beachten wir auch, als Jesus nach den Zeichen gefragt wurde, die Seiner Wiederkunft vorrausgehen, sprach Er nicht nur von Kriegen, Hungersnöten, Erbeben und Seuchen (Lk 21,10-11), sondern auch von falschen Propheten und Verführern. Jesus sagte: Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen (Mt 24,11). Jesus sprach von vielen Verführern und sagte, dass sie viele verführen werden und genau das können wir in unserer Zeit beobachten: Im heutigen Christentum gibt es eine Vielzahl von Verkündigern, die den Leuten nach den Ohren reden (2.Tim 4,3), indem sie jenen, die den HERRN verworfen haben, stets versichern: "Der HERR hat geredet: Ihr werdet Frieden haben", und zu jedem, der in der Verstocktheit seines Herzens lebt, sagen sie: "Kein Unglück wird über euch kommen." (Jer 23,17). Hinter einer derartigen Lehre kann nur der Geist des Irrtums stecken, denn es ist die uralte Lüge der Schlange, dass Sünde keine Konsequenzen hat (vgl. 1.Mo 3,4). Hören wir also nicht länger auf jene, die weder Gott noch Sein Wort ernstnehmen, sondern halten wir uns an das geschriebene Wort. Nur auf diesen Felsen können wir unseren Glauben gründen. Gott steht hinter Seinem Wort, nicht hinter den Worten jener, die Sein Wort verdrehen und den Menschen nur nach den Ohren reden. Beachten wir in diesem Zusammenhang auch, was Jesus über die religiösen Führer Seiner Tage sagte: Aber wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschließt! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die lasst ihr nicht hinein (Mt 23,13). Und an anderer Stelle nannte Er sie blinde Blindenführer und sprach: Wenn aber ein Blinder den andern führt, so fallen sie beide in die Grube (Mt 15,14). Glauben wir ernsthaft, dass wir den religiösen Führern unserer Zeit blind vertrauen können, zumal Jesus mehrfach vor Verführung gewarnt hat? 

Lassen wir uns also nicht blenden, der Gott der Bibel ist ein heiliger Gott. Es ist das Neue Testament, das uns warnt: Es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! (Hebr 10,13) und es entspricht der neutestamentlichen Lehre, dass er (Gott) allen Menschen überall´gebietet, Buße zu tun (Apg 17,30). ER hat Seinen Sohn für uns geopfert und bietet uns durch dieses überragende Erlösungswerk Versöhnung an. Die berechtigte Frage lautet: Wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Rettung missachten? (Hebr 2,3). In aller Liebe möchte ich an jeden, der diese Zeilen liest appellieren, die Warnungen der Bibel ernst zu nehmen. Es geht nicht um meine Meinung oder meine Ansicht, sondern um das, was Gott in Seinem Wort sagt, das gilt es ernst zu nehmen, um dem kommenden Gericht zu entfliehen. Das Strafgericht erging über den Sohn Gottes, der ohne Sünde war. Er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten (Jes 53, 5). Machen wir uns auch bewusst, es war Gottes unbegreifliche Liebe, die IHN dazu bewegt hat. Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat (Joh 3,16).

Jeder wird wohl zustimmen, dass es fatal wäre die Gefahr, die vom Coronavirus ausgeht zu verharmlosen, doch was die Wenigstens wahrhabenwollen ist die Tatsache, dass die Sünde eine viel größere Gefahr ist. Dieses Leben ist endlich, die Ewigkeit ist unendlich. Die alles entscheidende Frage lautet, wo wir die Ewigkeit verbringen werden? Wir sind alle in Sünde geboren, von Natur aus befindet sich jeder Mensch auf dem breiten Weg, der ins Verderben führt. Daher mahnt uns die Heilige Schrift wieder und wieder zur Umkehr. Gottes Wort sagt uns nicht wie lange wir leben, doch es sagt uns, dass nach dem irdischen Leben das Gericht folgen wird (vgl. Hebr 9,27). Und weil niemand wissen kann, wie viel Zeit ihm noch geschenkt ist gilt: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht (Hebr 3,15). Das ganze Evangelium der Bibel ist ein Aufruf zur Umkehr. Es geht darum, dass wir uns mit Gott versöhnen lassen (2.Kor 5,20) und das ist nur möglich, wenn wir Jesus Christus als unseren Herrn und annehmen. Wir sind nicht automatisch Kinder Gottes vielmehr gilt: Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben (Joh 1,12). Nur wenn wir Kinder Gottes sind, gelten uns die Verheißungen der Schrift, nur dann gelten uns die Worte: So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind (Röm 8,1). Gott hat keine Freude am Tod des Sünders, sondern wenn er umkehrt und am Leben bleibt (vgl. Hes 18,23). Allein deshalb warnt Er uns durch Sein Wort und weil so wenige darauf achten, warnt Er uns durch die Zeichen der Zeit. Können wir nicht erkennen, dass es Gottes Güte ist, die uns zur Buße leiten will? (vgl. Röm 2,4).

 


 

Quellangaben:

1. https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-strafe-gottes-101.html
2. https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/kardinal-reinhard-marx-corona-keine-strafe-gottes-13608760.html
3. https://7wochenohne.evangelisch.de/zuversicht-sieben-wochen-ohne-pessimismus
4. https://www.worldometers.info/abortions/

 

 

 

 

www.evangeliums-botschaft.de

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