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2019

01.01.2019

 

Zu Beginn des neuen Jahres, möchte ich mich bei all den vielen treuen Besuchern dieser Seite herzlich bedanken und allen ein gesegnetes neues Jahr wünschen. Was mich betrifft, bin ich sehr gespannt auf das Jahr 2019. Weil das letzte Jahr für mich nicht einfach war, bin ich umso dankbarer, dass ich mit den Worten Jeremias sagen kann: Die Güte des HERRN ist's, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende (Kla 3,22).

In Folge eines Burnouts habe ich einige sehr unüberlegte Dinge getan, doch unser HERR hat mir Seine Güte und Treue bewahrt. Zudem bin ich nach wie vor der festen Überzeugung, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen (Röm 8,28). Sehr hilfreich in dieser Zeit, war neben dem Gebet vieler Glaubensgeschwister, auch das Buch: „Gott vertrauen!“ Unter anderem hat der Autor Jerry Bridges darin folgendes festgehalten:

Wenn wir selbst Leid erfahren, sind wir oft versucht, Gott zu fragen: „Warum?“, Der Grund für unsere Frage ist meistens, dass wir nicht sehen können, wie aus dieser spezifischen leidvollen Situation, die uns oder uns nahestehende Menschen getroffen hat, irgendetwas Gutes für uns oder zur Ehre Gottes werden könnte. Doch wird die Weisheit Gottes – und damit seine Ehre – nicht umso deutlicher, wenn eine Katastrophe und nicht etwa eine Situation, in der alles reibungslos funktioniert, zum Guten führt? Die Intelligenz eines Schachspielers erscheint beim Sieg über einen fähigen Gegner größer als bei einem Anfänger. Die Weisheit eines Generals wird beim Sieg über eine zahlenmäßig überlegene Armee deutlicher als beim Sieg über ein kleines Heer. Und um wie viel mehr wird die Weisheit Gottes sichtbar, wenn er aus Chaos und Katastrophen anstatt aus angenehmen Zeiten für uns etwas Gutes und seinem Namen Ehre entstehen lässt! Gottes grenzenlose Weisheit wird darin deutlich, dass er aus Bösen Gutes entstehen lässt, Schönheit aus Asche.1

Diese Aussage kann ich voll unterstreichen, denn genau das entspricht auch meiner festen Überzeugung. Der Grund, warum ich es teile, ist der, dass diese Wahrheit möglichst vielen Glaubensgeschwistern zum Trost und Segen wird. Außerdem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

Was meine Situation betrifft, hatte ich zeitweise so starke Anfechtungen, dass ich fast vom Glauben abgedriftet wäre. Es ist allein der Güte und Treue unseres Herrn zu verdanken, dass es nicht dazu kam, sondern dass letztlich sogar das Gegenteil der Fall ist: Ich habe wieder neu gelernt, mich ganz auf Seine Gnade zu verlassen und die praktische Erfahrung gemacht, die Jerry Bridges treffend auf den Punkt bringt: Durch Schwierigkeiten lehrt Gott uns, dass wir uns auf ihn und nicht auf uns selbst verlassen sollen.2

Die längere Auszeit aus dem Berufsleben war auch eine Möglichkeit, mein Leben zu reflektieren und mir Gedanken zu machen, wie ich meine Gaben zur Ehre Gottes einsetzen kann. Unter anderem habe ich dabei eine bereits verworfene Idee wieder neu aufgegriffen. Ich hatte ja vor geraumer Zeit bereits einmal erwähnt, dass ich in meiner Freizeit gerne schreibe. Meine Absicht war es, durch eine mehrteilige Geschichte über einen tollpatschigen Pechvogel namens Alfon Bommel, die Leser nach und nach mit dem Evangelium vertraut zu machen. Außerdem habe ich noch ein weiteres Buch mit dem Titel: „Animal Paradise“ geschrieben. Diese Geschichte ist aus Sicht eines überzeugten Atheisten geschrieben, der jedoch im Laufe der Handlung seinen Standpunkt widerruft und zur Feststellung kommt, dass die Schöpfung viel zu genial ist, um alles dem Zufall zuzuschreiben. Mehr zu diesen Buchprojekten unter: www.AlfonB.de

Da ich momentan auf der Suche nach dem richtigen Verlag bin, wäre ich sehr dankbar für Gebet und Fürbitte.

 

Quellangabe:
1. Jerry Bridges - Gott vertrauen S. 100/101
2. Ebd. S.159

 

 

Weitere Zitate aus dem Buch: Gott vertrauen

www.evangeliums-botschaft.de

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