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Wie weit reichen unsere guten Vorsätze?

Veröffentlicht am: 15.01.2017

Das neue Jahr ist schon wieder gut 2 Wochen alt, und daher könnte man jetzt schon die erste kleine Zwischenbilanz ziehen, und sich fragen, ob man denn die guten Vorsätze, die man fürs neue Jahr gefasst hat, bis hierher halten konnte. Doch vielleicht sagen sich auch viele, dass Vorsätze ohnehin nichts bringen, und nehmen sich lieber erst gar nichts vor, denn sagt nicht schon ein bekanntes Sprichwort, dass der Weg zur Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert sei? Da hier zweifelsfrei etwas dran ist, stellt sich gerade für Gläubige grundsätzlich die Frage, wie sie mit Vorsätzen umgehen sollen. Sind gute Vorsätze etwa aufgrund dieses Sprichwortes generell zu verwerfen oder haben sie auch im Glaubensleben eine Daseinsberechtigung?

Nun, eines sollte für den Christen außerfrage stehen, Grundlage unseres Glaubens sollten keine Sprichwörter sein, sondern allein das geschriebene Wort Gottes. Sucht man hier nach einer Antwort, wird manch einer vielleicht sogar überrascht sein, dass Gott selbst einen festen Vorsatz gefasst hat. Es gibt einige Bibelstellen, die uns etwas über diesen Vorsatz sagen, im Epheserbrief beispielsweise wird er als Gottes ewiger Vorsatz bezeichnet (vgl. Eph 3,11). Das heißt, Gott hat diesen Vorsatz schon vor Grundlegung der Welt getroffen. Soviel zum Zeitpunkt, kommen wir nun zum Inhalt. Was ist denn der feste Vorsatz des Vaters? Wir erfahren es gleich zu Beginn des Epheserbriefes, wo geschrieben steht: Und in ihm (Christus) haben wir auch ein Erbteil erlangt, die wir vorherbestimmt waren nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Rat seines Willens wirkt, damit wir zum Preise seiner Herrlichkeit seien (Eph 1,11-12).

Wir sehen, der Grund unserer Berufung ist der ewige Vorsatz des Vaters, dass wir, die wir an Christus glauben, zum Preise Seiner Herrlichkeit seien. Und wie das ganz praktisch zu verstehen ist, macht Paulus im Römerbrief deutlich, indem er sagt: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind. Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern (Röm,28-29).Gott der Vater wird dadurch verherrlicht, dass die Gläubigen immer mehr in das Bild Seines Sohnes verwandelt werden. Das also ist Gottes ewiger Vorsatz, doch wenn dies Sein Vorsatz ist, sollten wir dies dann nicht auch zu unserem Vorsatz machen?

Ich bin fest davon überzeugt, dass es der Vorsatz jedes Nachfolgers sein sollte, Jesus immer ähnlicher zu werden. Wer dennoch zweifelt, ob es recht ist einen Vorsatz zu haben, dem möchte ich folgendes Wort des Apostel Paulus zu bedenken geben. Er schrieb seinem Schüler Timotheus: Du aber bist meiner Lehre gefolgt, meinem Lebenswandel, meinem Vorsatz, meinem Glauben, meiner Langmut, meiner Liebe, meinem Ausharren (2.Tim 3,10). Hier sehen wir nicht nur, dass der Apostel Paulus einen Vorsatz hatte, sondern können auch feststellen, dass Timotheus denselben Vorsatz hatte, doch worin bestand dieser Vorsatz? Nun, so wie ich das sehe, bestand sein Vorsatz darin, Christus immer besser zu erkennen, doch dies nicht nur theoretisch und abstrakt, sondern mit dem ganz klaren Ziel, das er wie folgt beschrieben hat: Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist, und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus (Phil 3,8. 13-14).

Doch die Frage ist, warum tun sich viele Gläubige so schwer mit guten Vorsätzen? Nun, ich vermute es rührt daher, dass wir schon oft die Feststellung machen mussten, dass wir mit unseren Vorsätzen nicht weit gekommen sind. Macht man diese Erfahrung dann ein paar Mal, dann sagt man sich, Vorsätze seien grundsätzlich der falsche Ansatz. Doch unser Problem ist nicht der Vorsatz, sondern eher der falsche Ansatz. Um zu verdeutlichen, was ich damit meine, möchte ich kurz auf Petrus eingehen. Er hatte bekanntlich den Vorsatz, den HERRN nicht zu verleugnen. War es verkehrt diesen Vorsatz zu haben? Hätte er sich sagen sollen: „Das lass ich einfach mal auf mich zukommen!“ oder: „Nun ja, so schlimm ist es ja auch nicht den HERRN zu verleugnen, ich bin ja auch nur ein Mensch!“?
Gewiss wäre das falsch gewesen, denn schließlich hatte Jesus selbst gesagt: „Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater im Himmel!“ (Mt 10,33). Somit steht es also außer Frage, dass Petrus einen guten Vorsatz getroffen hatte, doch die Frage ist, warum ist er dennoch so kläglich gescheitert, oder besser gesagt, warum war sein Vorsatz von vorne herein zum Scheitern verurteilt?

Um dieser Frage nachzugehen, wollen wir kurz seine Aussage gegenüber dem HERRN betrachten. Der HERR hatte Seinen Jüngern angekündigt, dass sich alle an IHM ärgern würden, doch Petrus versicherte: „Wenn sich alle an dir ärgern werden, ich werde mich niemals ärgern!“ Als Jesus ihm daraufhin antwortete: „Wahrlich, ich sage dir, dass du in dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, mich dreimal verleugnen wirst!“, bekräftigte Petrus seinen Treueschwur, indem er versicherte: „Selbst wenn ich mit dir sterben müsste, werde ich dich nicht verleugnen!“ (Mt 26,33-35).

Doch nun zur Frage: Warum kam Petrus zu Fall? Warum war er nur einen Tag später noch nicht einmal in der Lage, sich vor einer einfachen Magd zu Jesus zu bekennen? Wie gesehen, es lag nicht daran, dass er einen falschen Vorsatz getroffen hatte. Sein Problem war vielmehr, dass sein Vorsatz die falsche Grundlage hatte. Denn anstatt seinen guten Vorsatz auf Gottvertrauen zu gründen, hatte er ihn auf Selbstvertrauen gegründet. Anstatt in Gott die Quelle der Kraft zu sehen, und IHN anzurufen, hielt er sich selbst für stark genug, um in der Anfechtung widerstehen zu können. Aus diesem Grund hatte er es offensichtlich auch versäumt, die Worte: „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt!“ (Mt 26,41), ernst zu nehmen. Denn das war es, was Jesus zu allen Jüngern gesagt hatte. Hätte Petrus dies beherzigt, dann wäre er nicht zu Fall gekommen. Doch weil er in dieser Hinsicht leider nicht auf Gott vertraute, sondern auf seine eigene Charakterfestigkeit, war es Satan ein Leichtes, ihn zu Fall zu bringen. Denn das geistliche Prinzip lautet: Hochmut kommt vor dem Fall (Spr 16,18). Doch was sagt uns die Schrift: Unterwerft euch nun Gott! Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen (Jak 4,7). Sich Gott zu unterwerfen, bedeutet sich Seinem Wort zu unterwerfen, wenn Jesus sagt: Ohne mich könnt ihr nichts tun (Joh 15,15), dürfen wir nicht der Selbsttäuschung unterliegen, alleine klar zu kommen, sondern müssen uns immer unserer Abhängigkeit bewusst sein. Wer sich dieser hingegen nicht bewusst ist, der sieht keine Notwendigkeit IHN um Hilfe zu bitten.

Wie gesagt, grundsätzlich war der Vorsatz, den Petrus getroffen hatte gut, doch anstatt aus diesem Vorsatz ein Gebetsanliegen zu machen, und somit bei der Umsetzung auf Gott zu vertrauen, vertraute er auf sein Fleisch. Sein Fehler war, dass er sich an diesem Punkt selbst überschätzt hatte. Entgegen dem, was Jesus gesagt hatte, war er überzeugt, sich selbst besser zu kennen, als der HERR. Insgeheim muss er sich wohl in etwa gedacht haben: „Jesus, da kennst du mich aber schlecht, ich habe einen starken Charakter, auf mich ist immer verlass, ich knicke nicht so schnell ein!“
Und dieses Selbstvertrauen war es auch, das ihn davon abhielt wachsam zu sein und zu beten, denn wozu beten, wozu Gott um Hilfe bitten, wenn man es selbst im Griff hat? Es war also seine Selbstsicherheit, die ihm zum Verhängnis wurde. Er war an diesem Punkt nicht wachsam, sondern schläfrig, weil er der Selbsttäuschung unterliegen war, alleine klar zu kommen. Überall da, wo wir von einer solch falschen Selbstsicherheit geleitet werden, da ergeht es uns ebenso: Wir wandeln im Selbstvertrauen, statt im Gottvertrauen und die Folge davon ist, dass wir nicht auf die Idee kommen, unseren Vorsatz zu unserem Gebetsanliegen zu machen. Denn wozu um Gottes Hilfe bitten, wenn man selbst klarkommt?

Halten wir also fest, gute Vorsätze sind für gläubige Menschen durchaus sinnvoll. Ja, ich möchte sogar behaupten, sie sind für unser Glaubensleben unerlässlich, doch wir müssen zwei grundlegende Dinge beachten:

1. Wir müssen sichergehen, dass unsere Vorsätze mit dem Vorsatz Gottes übereinstimmen. Daher ist es wichtig, dass wir mit Seinem Wort vertraut sind, und immer mehr erkennen, was Sein Wille ist.

2. Wir müssen uns vor Selbstüberschätzung hüten und uns immer unserer Abhängigkeit von Jesus bewusst sein (vgl. Joh 15,5). Denn wenn geistliche Vorsätze auf unsere eigene Kraft, auf unser eigenes Vermögen und unsere eigene Willensstärke gegründet sind, dann sind sie von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Vertrauen wir also nicht auf uns und unsere Stärke, sondern auf den HERRN, und bedenken wir, Seine Kraft ist nicht in den Starken, sondern in den Schwachen mächtig. Darum sagte Paulus: „Wenn ich schwach bin, so bin ich stark!“ (2.Kor 12,9-10).

Wenn wir das im Blick haben, wird es unser Gebetsleben prägen. Doch nicht nur das, wir werden Gebete vor Gott bringen, die nach Seinem Willen sind und können uns daher auf folgende Verheißung berufen: Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten (1.Joh 5,14). Das entspricht auch den Worten des HERRN Jesus, denn als ER sprach: „Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun“, gab ER uns nicht eine Gebetsformel, so als wäre allein die Aussprache der Worte, „in Jesu Namen“, eine Art Zauberformel. Man muss nur sagen: „Im Namen Jesu“, und schon werden alle unsere Wünsche wahr. Nein, so ist es nicht zu verstehen, vielmehr geht es um den Inhalt unserer Bitten. In Jakobus lesen wir: Ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden (Jak 4,3). Wenn wir solche Gebete vor den Vater bringen und meinen, die Worte „in Jesu Namen“ würden daraus ein erhörliches Gebet machen, dann täuschen wir uns gewaltig. In Seinem Namen, bedeutet auf Grundlage Seines Willens, das heißt, unsere Gebete müssen im Einklang mit Seinen Zielen sein.

Und was ist das Hauptziel das ER mit dem Leben Seiner Kinder verfolgt? Wir haben es eingangs bereits gesehen, das Ziel und der Vorsatz Gottes ist es, dass wir in das Bild Seines Sohnes umgestaltet werden, und dies zum Preise Seiner Herrlichkeit. Wenn man jetzt die Aussage: „Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun“, komplett betrachtet, dann wird deutlich, dass es auf dasselbe Ziel hinausläuft, denn der vollständige Satz lautet: „Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf dass der Vater verherrlicht werde im Sohn“ (Joh 14,13). Es geht also um die Verherrlichung des Vaters, wenn das unser Ziel ist, sind wir auf einem sehr guten Weg. Ein Weg, den von Natur aus kein Mensch geht, denn von Natur aus geht jeder Mensch seinen eigenen Weg (vgl. Jes 53,6). Wenn wir tatsächlich danach streben ein gottwohlgefälliges Leben zu führen, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass wir aus Gott geboren sind. Denn nur Menschen, denen ER ein neues Herz geschenkt hat, fragen ernsthaft nach Seinem Willen. Damit kommen wir zu einer weiteren Verheißung, und die lautet: Denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen (Phil 2,13).
Was ich damit sagen will ist folgendes, wenn wir gottwohlgefällige Vorsätze gefasst haben, wenn wir überhaupt den Wunsch haben ein Leben zu Seiner Ehre zu führen, dann war ER es, der uns dieses Wollen geschenkt hat, somit steht es außer Frage, dass ER auch das Vollbringen bewirken wird. Doch an dieser Stelle noch einmal die Frage, stimmen unsere Vorsätze und Ziele mit dem Vorsatz Gottes überein? Wenn ja, dann ist es entscheidend wie wichtig uns dieses Ziel ist. Das heißt, wie groß ist unser Wunsch ein heiliges Leben zu führen? Wie wichtig ist es uns, Jesus immer ähnlicher zu werden, indem wir ein Leben zur Ehre Gottes zu führen?

Überlegen wir uns dazu doch mal Folgendes: Angenommen ein Kind hat einen ganz bestimmten Wunsch, ob nun zu Weihnachten oder zum Geburtstag, wird es diesen Wunsch wohl nur ein einziges Mal gegenüber den Eltern erwähnen, oder behält es den Wunsch womöglich ganz für sich und teilt den Eltern gar nichts davon mit? Gewiss nicht, das Gegenteil wird der Fall sein, es wird seinen Eltern solange in den Ohren liegen, bis es das erhält, was es unbedingt haben wollte. Sollte das Geschenk nicht unter dem Weihnachtsbaum liegen, dann wird es so lange bitten und betteln, dass es spätestens das Geburtstagsgeschenk sein wird. Und warum bleibt ein Kind so hartnäckig dran, ganz einfach, weil es glaubt dieses Spielzeug unbedingt haben zu müssen. Das Kind hat diesen festen Vorsatz und lässt nicht eher locker, bis es das bekommt, was es sich so sehr gewünscht hat. Daher nochmal die Frage, wie groß ist unser Wunsch ein heiliges Leben zur Ehre Gottes zu führen? Ich denke, wenn wir geistlich vorankommen wollen, dann sollte dies unser Vorsatz sein, dann sollten wir auf dieses Ziel fokussiert sein, und dann sollten wir täglich den Thron der Gnade damit bestürmen. Beachten wir hierzu auch die Einladung: Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe! (Hebr 4,16).

Was bedeutet denn rechtzeitige Hilfe? Sollen wir abwarten bis wir gefallen sind, und dann erst um Hilfe bitten? Nein, wir sollen schon vorher bitten, damit wir erst gar nicht zu Fall kommen (vgl. Ps 119,165). Unser Ziel sollte niemals sein, in den Prüfungen zu versagen, sondern sie mit Gottes Hilfe zu bestehen. Dass bedeutet nicht, dass wir uns entmutigen lassen sollen, falls wir doch mal zu Fall kommen, doch wie gesagt, als Christen sollen wir ein zielgerichtetes Leben führen, und Ziel kann es nur sein, Jesus nachzufolgen, indem wir IHM immer ähnlicher werden, was nichts anderes bedeutet, als der Heiligung nachzujagen (vgl. Hebr 12,14; 1.Thess 4,3). Betrachtet man das Wort nachjagen, wird deutlich, dass uns geistlicher Wachstum nicht einfach zufällt. Einem Jäger fällt seine Beute schließlich auch nicht einfach so in den Schoß, und würde er sein Ziel nicht ganz klar anvisieren, wie sollte er es dann treffen?

Es gibt zwei extreme Irrtümer im Glaubensleben, das eine Extrem ist die Haltung, unsere Nachfolge würde allein in unseren Händen liegen, so als hinge alles von uns ab, und das andere Extrem ist der Trugschluss, Gott würde alles machen und wir könnten uns entspannt zurücklehnen. Keine Frage, Gott hat sehr, sehr viel für uns getan, denn ER hat an jedem Gläubigen ein unfassbares Wunder bewirkt, indem ER einen geistlich Toten zum Leben erweckt hat (vgl. Eph 2,1). Doch selbst als Lazarus erweckt wurde, musste er sich in Bewegung setzen und in eigener Kraft aus dem Grab herauskommen. Er wurde nicht von Jesus herausgetragen, sondern musste selbst aufstehen und heraustreten. Was ich damit andeuten will, ist folgendes: Bei der Wiedergeburt hat Gott zwar die Voraussetzungen geschaffen, indem ER uns ein neues Herz geschenkt hat, doch es ist wie im natürlichen Bereich. Wir haben ja auch Muskeln am Körper, aber entweder wir trainieren sie oder wir lassen sie verkümmern. So ist es auch beim geistlichen Wachstum, der Vater hat jedem Seiner Kinder eine neue Gesinnung geschenkt, alle Gläubigen sind durch Seinen Geist getränkt, alle haben dadurch Anteil an Seiner göttlichen Natur (vgl. 1.Kor 12,13: 2.Petr 1,4). Ebenso gilt für alle das geschriebene Wort: Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch (Röm 6,14), dennoch sind wir aufgefordert, der Sünde aktiv zu widerstehen, indem wir wachen und beten. Das ist kein Widerspruch, sondern macht nur deutlich, dass wir keine Ausrede haben. Wenn wir versagen, liegt es nicht an Gott, ER hat uns alles für ein siegreiches Leben zu Verfügung gestellt (vgl 2.Petr 1,3). Dies ist Gottes Part, doch wir haben auch einen, und der besteht darin, dass wir die Gnadenmittel, die ER für uns verordnet hat, in Anspruch nehmen. Und dies ist, dass wir uns nähren durch die gesunden Worte der Schrift, und zwar nicht indem wir möglichst viel in kurzer Zeit lesen, sondern indem wir über das Wort nachsinnen und dass wir unser Gebetsleben nicht vernachlässigen. Dies zumal bei keinem Christen das geistliche Leben tiefer ist als sein Gebetsleben.1

Gottes Gnadenmittel sind Bibelstudium und Gebet: Sein Wort weckt den Glauben, es nährt den Glauben und es erhält den Glauben. Und die Reaktion des Glaubens zeigt sich in der Liebe, die im Gehorsam und im Gebet zum Ausdruck kommt. Beachten wir: Gott hat für uns vorgesehen, dass wir nur durch das Gebet und durch die Schrift, durch das Nachsinnen über die Schrift geistlich vorankommen. 2 Beides ist wichtig, denn nur wenn wir mit der Schrift vertraut sind, können wir sichergehen, ob unsere Ziele und unsere Bitten mit dem Willen des Vaters übereinstimmen. Denn wie bereits im letzten Beitrag gesagt: Der Vater sucht Anbeter, die IHN im Geist und in der Wahrheit anbeten. Da Sein Wort Geist und Leben ist, da Sein Wort die Wahrheit ist, kann auch nur Sein Wort die Grundlage eines erhörlichen Gebets sein.

Kommen wir hier noch einmal auf das Beispiel mit dem Kind zurück. Es ist durchaus einleuchtend, dass nicht jeder Wunsch erfüllt wird, denn oft kann ein Kind noch gar nicht beurteilen, was gut für es ist. Würde sich ein kleines Kind eine echte Schusswaffe wünschen, welche Eltern würden wohl diesen Wunsch erfüllen? So ist es auch mit unseren Wünschen, wir können oft gar nicht wirklich beurteilen, was gut für uns ist, doch unser Vater im Himmel weiß es mit Sicherheit. Und wir können darauf vertrauen, dass ER gute Gedanken hat (vgl. Jer 29,11), sollte ER uns je eine Bitte verweigern, dann hat das immer einen guten Grund.
Wir dürfen auch nicht davon ausgehen, dass immer alles glatt läuft in unserem Leben, denn wie sollte sich unser Glaube bewähren, wenn uns alle Schwierigkeiten erspart blieben? Beachten wir hier auch das bereits genannte Ziel, das Gott mit unserem Leben verfolgt. ER hat den Vorsatz, uns in das Bild Seines Sohnes zu verwandeln. Doch was lesen wir über den Sohn? Lesen wir da etwa, dass IHM alle Schwierigkeiten erspart blieben, dass ER nie durch Leiden gehen musste, nie Schmerzen ertragen musste? Nein, vielmehr steht geschrieben: Der hat in den Tagen seines Fleisches sowohl Bitten als auch Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn aus dem Tod retten kann, und ist um seiner Gottesfurcht willen erhört worden, und lernte, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam (Hebr 5,7-8).
Wenn nicht einmal Jesus Leiden erspart blieb, ja, wenn sogar gesagt wird, dass ER, der Sohn Gottes, an dem, was ER litt, den Gehorsam lernte, welcher Gläubige kann dann davon ausgehen, Zeit seines Lebens von jeglichem Leiden verschont zu bleiben? Haben wir es nicht viel nötiger Gehorsam zu lernen, als Jesus?

Weiter haben wir gesehen, dass denen, die Gott lieben alle Dinge zum Besten dienen sollen. Doch beachten wir, wenn uns alle Dinge zum Besten dienen, dann gilt das auch für die Probleme und die Schwierigkeiten, die der HERR für unser Leben verordnet hat. Doch inwiefern dienen sie uns zum Besten? Denken wir auch hier wieder zurück an das Ziel des Vaters, uns, die wir gläubig sind, immer mehr in das Bild Seines Sohnes umzuwandeln. Wie sollte dies geschehen, wie könnten wir IHM ähnlicher werden, IHN immer mehr nachahmen, wenn wir immer auf Rosen gebettet wären?
Dazu ein ganz konkretes Beispiel: Wenn wir aufgefordert werden, dem Vorbild des Christus zu folgen, der für uns gelitten hat, und dabei gesagt wird: Er (Christus), der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand; der nicht widerschmähte, als er geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt (1.Petr 2,21-23), wie sollten wir Seinen Fußstapfen nachfolgen, wenn wir niemals um des Glaubens Willen geschmäht würden und uns alle Leiden erspart blieben? Wie sollte sich unser Glaube je bewähren können, wenn wir von all dem verschont blieben? (vgl. Röm 5,3: Jak 1,3). Dennoch können wir getrost sein, weil wir wissen dürfen, dass wir erstens, nicht über unser Vermögen versucht werden (vgl. 1.Kor 10,13) und dass wir zweitens, nicht alleine durch die Schwierigkeiten hindurchmüssen (vgl. Jes 43,2). Das durfte auch Paulus erfahren, wenn er schreibt: Denn wie die Leiden des Christus überreich auf uns kommen, so ist auch durch den Christus unser Trost überreich (2.Kor 1,5).

Soweit zum Thema Leiden und Versuchung, kommen wir nun wieder auf den ursprünglichen Gedanken zurück, und das war die Frage, nach unseren Vorsätzen. Ein Vorsatz ist etwas, das man unbedingt erreichen möchte, etwas das absolute Priorität in unserm Leben hat, und folglich auch die Richtung vorgibt. Doch im Glaubensleben muss uns bewusst sein, dass wir geistliche Ziele nicht in der Kraft unseres eigenen Fleisches umsetzen können, sondern von unserem himmlischen Vater abhängig sind. Weil dem so ist, möchte ich noch einmal auf Beispiel mit dem Kind zurückkommen. Warum kommt ein Kind mit seinen Wünschen auf seine Eltern zu? Ganz einfach, weil es selbst nicht in der Lage ist, sich das Erwünschte zu erwerben. Es hat nicht die finanziellen Mittel und auch nicht die Möglichkeit sich beispielsweise ein Fahrrad zu kaufen, und weil dem so ist, bittet es die Eltern darum. Machen wir uns bewusst, dass dies in geistlicher Hinsicht auch für uns gilt, ohne Gebet ist geistlicher Wachstum ein Ding der Unmöglichkeit. Wir sind von unserem Vater im Himmel abhängig und können dankbar sein, dass es so ist.

Bleiben wir bei dem Beispiel mit dem Fahrrad und nehmen wir an, die Eltern haben dem Kind das Fahrrad sogar schon versprochen. Was wird wohl passieren, wenn die Eltern diesen Wunsch nicht bei erst bester Gelegenheit erfüllen? Was wird geschehen, wenn das Fahrrad nicht neben dem Weihnachtsbaum steht? Hakt das Kind das Thema Fahrrad dann etwa ab? Nein, im Gegenteil, es wird seinen Eltern so eindringlich in den Ohren liegen, dass es das Fahrrad spätestens zu Ostern bekommt. Und was wird dabei ganz gewiss auch der Fall sein? Nun, es wird jedes Mal wenn es die Bitte wiederholt, auch eines tun, es wird seine Eltern mit Sicherheit an ihr Versprechen erinnern. Das Kind wird so oft, die Worte: „Aber ihr habt es mir doch versprochen!“, wiederholen, bis die Eltern ihr Versprechen wahrmachen. Wenn wir uns sicher sind, dass wir uns bei unserem Gebetsanliegen auf eine feste Zusage aus dem Wort Gottes berufen können, sollten wir ebenso zuversichtlich, aber auch ebenso hartnäckig den Thron der Gnade bestürmen. Denken wir hierbei auch an das Gleichnis vom ungerechten Richter, der sich der Bitte der Witwe nur deshalb angenommen hat, weil sie nicht locker gelassen hat. Wenn selbst so ein ungerechter Richter auf Bitten eingeht, die ihn eigentlich gar nicht tangieren, wieviel mehr wird unser Vater im Himmel unsere Bitten erhören, wenn sie in Seinem Sinne sind? (vgl. Lk 18,1-8).

Als Ergänzung zu diesem Gedanken, möchte ich noch eine Illustration weitergeben, die ich einmal in einer Predigt gehört habe: Ein Vater beobachtete seinen kleinen Jungen, wie dieser vergeblich versuchte einen großen Stein von der Stelle zu bewegen.
Nach dem er sich das eine ganze Weile angesehen hatte, fragte er seinen Sohn, ob er sich sicher sei wirklich seine ganze Kraft einzusetzten. 
„Natürlich, du siehst doch wie ich mich abmühe!“, erwiderter der Junge.
Darauf gab ihm der Vater zur Antwort: „Solange du nicht mich um Hilfe gebeten hast, hast du nicht alle dir zur Verfügung stehende Kraft eingesetzt!“
Stellen wir uns doch angesichts dessen die Frage, ob wir wirklich alles versucht haben, um ein heiliges, gottwohlgefälliges Leben zu führen? Ist es wirklich unser tägliches Ringen im Gebet, dass wir geistlich wachsen, und mehr und mehr in das Bild des HERRN umgestaltet werden? Wie gesagt, solche Bitten sind ganz gewiss im Sinne des Vaters. Daher werden wir in Seinem Wort sehr viele Verheißungen finden, auf die wir uns stützen können, sofern wir wirklich dieses Ziel verfolgen.
Wir können uns natürlich sagen, nun ja, diese Verheißungen sind uns ja versprochen, somit wird uns dies schon mal irgendwann zufallen, oder aber wir nehmen uns ein Beispiel an den Gläubigen, an deren Gebetsleben uns die Heilige Schrift teilhaben lässt. Was haben sie denn gemacht, wie haben sie denn gebetet? Nun, sie haben genau das getan, was wir im Beispiel mit dem Kind gesehen haben, sie haben Gott in ihren Gebeten an Seine Zusagen erinnert. Wer möchte kann dazu gerne mal folgende Bibelstellen nachschlagen: 1Mo 32,13: 2Mo 32,13: 2Mo 33,1: 2Sam 7,25-28: 1Kön 8,26: 1Chr 17,23: 2Chr 6,17: 2Chr 6,20: 2Chr 6,42: Ps 31,2: Ps 71,2. Mir geht an dieser Stelle hauptsächlich darum, aufzuzeigen, dass wir gezielt beten sollten und dass unsere Gebete mit den Zielen Gottes übereinstimmen sollten. Ist dies der Fall, werden wir genügend Verheißungen finden, die wir im Gebet vor IHN bringen können. Und wenn wir wirklich der Heiligung nachjagen, wenn es wirklich unser Ziel ist, Jesus immer ähnlicher zu werden, wenn wir uns zudem unserer Abhängigkeit vom HERRN bewusst sind und wir den HERRN ständig darum bitten, dass wir Vorschritte im Glauben machen dürfen, dann steht es außer Frage, dass unsere Bitten mit Seinem Willen im Einklang sind. Somit können wir mit der festen Zuversicht bitten, dass er uns hört (1.Joh 5,14).

Um dies zu veranschaulichen, möchte ich kurz auf Psalm 119 eingehen. Es würde jetzt den Rahmen sprengen, diesen Psalm Vers für Vers zu betrachten, doch er verläuft genau nach diesem Muster. Wir sehen eindeutig die Liebe des Psalmisten zum Wort Gottes. Wenn ich richtig gezählt habe, bekundet er in diesem Psalm 10-mal seine Liebe zum Wort Gottes (vgl. Verse 47. 48. 97. 113. 119. 127. 140. 159. 163. 167). Im Vers 127 sagt er sogar, dass er Gottes Gebote mehr liebt als Gold. Dass dies mehr als nur leere Worte waren, sehen wir daran, dass seine Gedankenwelt vom Wort Gottes bestimmt war. Wie liebe ich dein Gesetz! Es ist mein Nachdenken den ganzen Tag!, lesen wir in Vers 97 und in Vers 147 schreibt er: „Meine Augen kommen den Nachtwachen zuvor, damit ich nachsinne über dein Wort!"
Und was war das Ergebnis? Das Wort erweckte in ihm den Wunsch, ein gottesfürchtiges Leben zu führen. Der Geist Gottes weckte durch das Studium der Schrift in ihm das Verlangen ein Leben im Einklang mit Gottes Willen zu führen. Er befasste sich mit dem Wort das Geist und Leben ist und wurde mehr und mehr zu einem Menschen, der der Heiligung nachjagte. Das dies das Ziel seines Lebens war, sehen wir in seinen ganz klaren Vorsätzen, exemplarisch möchte ich dazu zwei Verse zitieren: In meinem Herzen habe ich dein Wort verwahrt, damit ich nicht gegen dich sündige. Den Weg der Treue habe ich erwählt, ich habe vor mich gestellt deine Bestimmungen (Ps 119,11. 30).

Hier können wir sehen, dass er eindeutig darauf fokussiert war, nicht zu sündigen. Er wollte das Wort Gottes von ganzem Herzen bewahren, doch er war sich auch dessen bewusst, dass er es nicht alleine schaffen würde. Er wusste um seine Abhängigkeit von Gott, daher sprach er: Mit meinem ganzen Herzen habe ich dich gesucht. Lass mich nicht abirren von deinen Geboten! Befestige meine Schritte durch dein Wort, und gib keinem Unrecht Macht über mich! (Ps 119,10. 133).Zudem sehen wir, dass er Gott immer wieder an Seine Zusagen erinnert hat, indem er sprach: „Rette mich wie du versprochen hast! Belebe mich wie du versprochen hast! Erbarme dich wie du versprochen hast! Vergiss nicht, was du versprochen hast!,… (Ps 119,25. 41. 49. 58. 123. 137. 154. 170).

Abschließend möchte ich noch einmal betonen, dass jeder Christ bei der Wiedergeburt ein neues Herz bekommen hat, doch wir müssen darauf achten, dass wir dieses neue Herz nicht verkümmern lassen. Ebenso sollten wir in dem Bewusstsein leben, dass das Leben als Christ kein Spaziergang ist. Es ist nicht damit getan, irgendwann eine, wie man es so gerne sagt, Entscheidung für Jesus getroffen zu haben. Die Schrift redet sehr wohl von einer engen Pforte, die es zu passieren gilt, und dies geschieht bei der Bekehrung, doch es ist auch von einem schmalen Weg die Rede. Entscheidend ist, dass wir auf diesem Weg gehen. Ein Weg bringt uns nicht weiter, wenn wir nur herumstehen, wir müssen auch auf das vorgegebene Ziel zulaufen, und das besteht darin, DEM immer ähnlicher zu werden, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung (1.Kor 1,30), und das ist Christus. Doch Heiligung ist ein Prozess, es ist nicht so wie manche glauben, eine einmalige Erfahrung, die einen urplötzlich in eine neue Dimension katapultiert, sodass der Gläubige von da an über den Dingen schwebt, vielmehr ist es ein täglicher Kampf. Denn was hätten denn die Worte: „Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein!“ (Offb 21,7), für eine Bedeutung, wenn es gar nichts überwinden gäbe? Es geht darum, die Welt zu überwinden, anstatt sich anzupassen. Doch wie im Natürlichen, so auch im Geistlichen, gegen den Strom zu schwimmen, erfordert wesentlich mehr Kraft und Ausdauer, als sich mit dem Strom treiben zu lassen.

Unser Fleisch neigt dazu, immer den bequemsten Weg zu wählen, doch, wenn wir Jesus nachfolgen wollen, dann gilt es den alten Menschen abzulegen, und stattdessen im Geist zu wandeln (vgl. Eph 4,22; Gal 5,16). Und wenn es wirklich unser Vorsatz ist, Jesus nachzufolgen, dann müssen wir diesen Vorsatz täglich erneuern, denn Jesus sprach: „Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf täglich und folge mir nach!“ (Lk 9,23). Überlegen wir uns für was das Kreuz steht, es steht für den Tod, Leute die ihr Kreuz trugen, hatten mit dem Leben abgeschlossen. Machen wir uns auch bewusst, dass unser Kampf nicht gegen Fleisch und Blut ist, und dass wir nicht bestehen können, wenn wir uns einreden die Worte: „Wachet und Betet!“, seinen für andere bestimmt, wir hingegen würden es alleine schaffen.
Somit gilt es jeden Tag aufs Neue unsere Wege im Licht der Schrift zu überdenken und den Herrn um Führung und Bewahrung zu bitten. Niemals sollten wir auf die Idee kommen an einem Punkt angelangt zu sein, an dem wir auch nur einen Schritt, ohne den HERRN gehen können. Vielmehr sollten wir die demütige Haltung des Mose haben, der zum HERRN sagte: Wenn dein Angesicht nicht mitgeht, dann führe uns nicht von hier hinauf! (2.Mo 33,15).

Und zuletzt sei gesagt, was für das Gebet gilt, nämlich dass wir im Namen des HERRN, also im Einklang mit Seinem Willen, beten sollen, das gilt für alle Lebensbereiche. Denn geschrieben steht: Und alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, und sagt Gott, dem Vater, Dank durch ihn! (Kol 3,17). Wenn wir uns dieses hohen Anspruchs bewusst sind, dann wird uns dies davor bewahren, unsere Nachfolge zu einem Alleingang zu machen. Vergessen wir nie unsere Abhängigkeit vom HERRN. An Seinem Segen ist alles gelegen, denn kein Mensch kann etwas empfangen, es sei ihm denn von oben gegeben. Machen wir uns immer wieder neu bewusst, wer wir sind und wer ER ist, und erwarten wir alles von IHM. Gewiss wird ER das gute Werk, das ER begonnen hat, auch vollenden (Phil 1,6). Darum gebührt IHM allein unser Lob und unser Dank, und zwar jetzt und in alle Ewigkeit.

Gott zu lieben, IHN nur allein
das soll Sinn und Ziel meines Lebens nur sein
zu Seiner Ehre leben zu jeder Zeit
​an IHM mich erfreuen bis in 
Ewigkeit

Amen.

 

 

 

Quellangabe und Predigtempfehlung

1. Benedikt Peters, sinngemäßes Zitat aus einer Predigt

2. Tim Kelly – Der tägliche Kampf

 


 

   Beitrag als

 

www.evangeliums-botschaft.de

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