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Wer ohne Sünde ist...


Ein sehr bekanntes Zitat von Jesus lautet: „Wer von euch ohne Sünde ist, der soll den ersten Stein auf sie werfen.“

Hier stellt sich natürlich die Frage: „Gibt es überhaupt jemand der ohne Sünde ist?“

„Klar doch, ich glaube an das Gute im Menschen", wird jetzt vielleicht mancher denken, doch was sagt die Bibel zu diesem Thema? Um das herauszufinden möchte ich zunächst einmal auf den Bibelabschnitt eingehen, in dem dieses Zitat zu finden ist:

Früh am Morgen war Jesus wieder im Tempel. Das ganze Volk versammelte sich um ihn, und er setzte sich und begann zu lehren. Da kamen die Schriftgelehrten und die Pharisäer mit einer Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte, sodass jeder sie sehen konnte. Dann wandten sie sich an Jesus. »Meister«, sagten sie, »diese Frau ist eine Ehebrecherin; sie ist auf frischer Tat ertappt worden. Mose hat uns im Gesetz befohlen, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du dazu?« Mit dieser Frage wollten sie Jesus eine Falle stellen, um dann Anklage gegen ihn erheben zu können. Aber Jesus beugte sich vor und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie jedoch darauf bestanden, auf ihre Frage eine Antwort zu bekommen, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: »Wer von euch ohne Sünde ist, der soll den ersten Stein auf sie werfen.« Dann beugte er sich wieder vor und schrieb auf die Erde. Von seinen Worten getroffen, verließ einer nach dem anderen den Platz; die ältesten unter ihnen gingen als Erste. Zuletzt war Jesus allein mit der Frau, die immer noch da stand, wo ihre Ankläger sie hingestellt hatten (Joh 8,1-9).

Jesus sagte von sich selbst, dass er barmherzig sei, ist es da nicht grobfahrlässig zu sagen, "wer ohne Sünde ist soll den ersten Stein werfen?" Was wäre gewesen, wenn tatsächlich ein Sündloser darunter gewesen wäre? Immerhin wird uns doch gleich zu Beginn des Textes gesagt, dass die ganze Volksmenge versammelt war, da wird doch wohl der ein oder andere sündlose Mensch darunter gewesen sein, oder etwa nicht? Und hier sind wir schon wieder bei der Eingangsfrage: „Gibt es überhaupt jemand der ohne Sünde ist?“

Bevor ich auf diesen Gedanken zurückkomme, möchte ich den Text noch etwas genauer betrachten. Es wird berichtet, dass eine Frau beim Ehebruch ertappt wurde. Ist es nicht sonderbar? Gehören zum Ehebruch nicht immer zwei? Wie konnten sie diese Frau auf frischer Tat beim Ehebruch ertappen und den Mann übersehen? Ist das nicht scheinheilig? Der Mann soll ungeschoren davon kommen, aber die Frau muss unbedingt getötet werden. Nicht nur das verwundert, sondern auch die Tatsache, dass diese frommen Männer am helllichten Tag Zeugen dieses Ehebruchs wurden. Hatten sie dieser Frau etwa hinterher spioniert oder war diese Tat gar vorsätzlich inszeniert? Eines jedenfalls ist klar, sie wollten Jesus eine Falle stellen. Es war nämlich immer ihr Bestreben, sich schwierige Konstellationen auszudenken, um irgendetwas zu finden, das sie gegen ihn verwenden konnten. Hätte Jesus der Steinigung zugestimmt, hätte es geheißen: „Wir dachten du bist gekommen um Sünder zu retten?“ Hätte er sich dagegen ausgesprochen, hätten sie ihm vorgehalten, er würde sich nicht an das Gesetz halten.

Ist das nicht auch eine Frage die uns bewegt? Da ist auf der einen Seite ein gerechter und heiliger Gott, der keine Sünde ungestraft lässt und auf der anderen Seite, ein barmherziger, gnädiger und gütiger Gott. Wie ist das in Einklang zu bringen? Wie kann Gott Gericht üben, wenn er ein Gott der Liebe ist? Auf diese Frage gibt es eine kostbare Antwort: Durch das Kreuz von Golgatha! Dort hat Gott seine Gerechtigkeit und sein Gericht mit seiner Liebe und seiner Barmherzigkeit in Einklang gebracht, denn dort hat er den, der ohne jede Sünde war (Jesus) für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch die Verbindung mit ihm die Gerechtigkeit bekommen, mit der wir vor Gott bestehen können (2.Kor 5,21).

Genau das ist der Punkt, um den es im Evangelium geht. Viele haben dieselbe Haltung wie die Pharisäer, sie haben eine hohe Meinung von sich und glauben Fehler machen nur die anderen. Eine Begegnung mit Jesus bringt diese fromme Fassade jedoch schnell zum Einsturz. Die Aufforderung: „Wer von euch ohne Sünde ist, der soll den ersten Stein auf sie werfen!“, hatte genügt, um ihnen förmlich den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Diese Worte hatten sie getroffen. Von ihrem Gewissen überführt, schlich sich einer nach dem anderen davon. Hier stellt sich die Frage, wie reagieren wir wenn uns Gottes Wort von unserer Sünde überführt? Schleichen wir uns auch davon oder machen wir es wie diese Ehebrecherin? Auch sie wurde von ihrer Sünde überführt, doch im Gegensatz zu ihren Anklägern blieb sie bei Jesus. Sie setzte ihre Hoffnung auf ihn und wurde nicht enttäuscht. Wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt?«, wollte Jesus wissen »Nein, Herr, keiner«, antwortete sie. Da sagte Jesus: »Ich verurteile dich auch nicht; du darfst gehen. Sündige von jetzt an nicht mehr!« (Joh. 8, 10-11)

Jetzt könnte man sagen, ist ja klar, dass die Pharisäer Oberscheinheilige waren weiß doch jeder. Mag sein, aber die Frage ist, wo stehen wir? Kann es vielleicht sein, dass wir auch durch Stolz verblendet sind? Jesus hatte einen ganz klaren Auftrag von seinem Vater bekommen und der lautete, wie er selbst sagte: „Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten" (Mt. 9,13).

Das ist unfair könnte man meinen, denn was ist mit den Gerechten, hat Gott etwa was gegen gerechte Menschen? Nein, sicher nicht, das Problem ist einfach nur, dass es in Gottes Augen keine gerechneten Menschen gibt. Wenn wir trotzdem darauf bestehen, sündlos zu sein, machen wir sogar Gott zum Lügner. 1. Johannes 1, 8-9 sagt: Wenn wir behaupten, ohne Sünde zu sein, betrügen wir uns selbst und verschließen uns der Wahrheit. Doch wenn wir unsere Sünden bekennen, erweist Gott sich als treu und gerecht: Er vergibt uns unsere Sünden und reinigt uns von allem Unrecht, das wir begangen haben.

Letztlich ist es also nur Selbstbetrug, wenn wir darauf bestehen, sündlos zu sein. Trotzdem beharren viele darauf alles Notwenige getan zu haben, um vor Gottes Gericht bestehen zu können. Als typische Beispiel möchte ich den Bibeltext aus Matthäus 19,16-24 anführen. Da wird von einem reichen Mann berichtet, der mit einer sehr interessanten Frage zu Jesus kam. "Lehrer, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu bekommen?", wollte er wissen.

Darauf antworte Jesus: »Warum fragst du mich, was gut ist? Es gibt nur Einen, der gut ist! Wenn du bei ihm leben willst, dann befolge seine Gebote«.
»Welche Gebote?«, fragte der Mann. Jesus antwortete: »Du sollst nicht morden, nicht die Ehe brechen, nicht stehlen, nichts Unwahres über deinen Mitmenschen sagen; ehre deinen Vater und deine Mutter, und liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!« 

»Ich habe alle diese Gebote befolgt«, erwiderte der junge Mann. »Was muss ich sonst noch tun?«
Jesus sagte zu ihm: »Wenn du in der Liebe zu deinen Mitmenschen vollkommen und ungeteilt sein willst, dann geh, verkaufe alles, was du besitzt, und gib das Geld den Armen, so wirst du bei Gott einen unverlierbaren Besitz haben. Und dann komm und folge mir!«
Als der junge Mann das hörte, ging er traurig weg; denn er hatte großen Grundbesitz.


Wir sehen hier einen reichen Mann, der dachte, er müsse irgendetwas tun, um das ewige Leben zu bekommen. Jesus hätte sagen können: „Was sagt dir dein Gefühl?“, doch genau das tat er nicht, seine Antwort lautete: „Halte die Gebote!“ Damit macht er deutlich, dass wir den Maßstab für Gut und Böse, für Falsch und Richtig, nicht in uns selbst finden können, sondern nur in Gottes Wort.
Der Mann sah es offensichtlich auch so und fragte deswegen, welche Gebote denn gemeint seien. Daraufhin zitierte Jesus 5 Gebote, die sich um das Zusammenleben mit unseren Mitmenschen drehen. Zuletzt fasste er es in die Aussage: „Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!“
Hier wendet Jesus das Gesetz an, um den Mann von seiner Sünde zu überführen. Spätestens die Aufforderung, seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben, hätte das Herz dieses Mannes von seiner Sünde überführen müssen. Doch leider lebte er in der Illusion, auch in diesem Punkt perfekt zu sein. Stolz stellte er die Behauptung auf: „Das habe ich alles befolgt!“
Daraufhin forderte ihn Jesus auf, seinen ganzen Besitz zu verkaufen und das Geld den Armen zu geben. Das heißt natürlich nicht, dass man gerettet werden kann, indem man sein gesamtes Geld verspendet, sondern sollte dem Mann bewusst machen, dass er das Gesetz der Nächstenliebe nicht wirklich einhielt. Die fehlende Bereitschaft seinen Besitz mit den Armen zu teilen, macht deutlich, dass er sie nicht im gleichen Maße liebte, wie sich selbst. Spätestens an diesem Punkt hätte er erkennen müssen, dass er Gottes heiligen Ansprüchen nicht gerecht werden konnte, doch statt dies einzugestehen und zu bekennen, dass er ein Sünder ist, ging er betrübt weg.

Interessant ist, dass wir im Markus Evangelium erfahren, dass Jesus diesen Mann lieb gewonnen hatte (Mk10,21) und wenn sich jetzt jemand fragt, warum er es ihm dann so schwer gemacht hat, dann will ich noch mal einen Vers aus der Offenbarung zitieren. Da sagt Jesus: Wen ich liebe, den weise ich zurecht und nehme ihn in Zucht. Mach also Ernst und kehr um! (Offb 3,19)

Die Bibel ist tatsächlich so ausgerichtet, dass sie uns zur Umkehr leiten will. Das liegt nicht daran, dass wir Gott gleichgültig sind, sondern zeigt vielmehr, dass er es gut uns meint. Wäre Gott nicht so barmherzig, würde er die ganze Menschheit ins Verderben rennen lassen, doch weil er langsam zum Zorn und groß an Güte und Barmherzigkeit ist, fordert er uns in seinem Wort dazu auf, umzukehren. Wir sollten uns darüber nicht ärgern, sondern dankbar sein. Nehmen wir einmal an, wir fahren in den Urlaub und schlagen versehentlich die falsche Richtung ein. Was wird wohl unser Navi sagen? Ganz klar: „Bitte wenden!“ Und wie regieren wir, sind wir etwa sauer aufs Navi und bestehen darauf es besser zu wissen, oder hören wir auf die freundliche Stimme und kehren um? Genauso sollten wir auch auf Gottes Wort reagieren. Es zeigt uns den Weg ins Himmelreich, es führt uns zu Gott. Doch es funktioniert nur, wenn wir auch bereit sind, Korrektur anzunehmen.

Natürlich war die Aufforderung, all sein Hab und Gut für die Armen zu spenden, das Extremste, das Jesus fordern konnte. Wenn man jedoch bedenkt, dass er damit den egoistischen Lebensstil dieses Mannes korrigieren wollte, dann erkennt man darin seine Liebe. Seinen Jüngern hatte er übrigens ähnliches gesagt, sie forderte er auf: "Sammelt keine Schätze hier auf der Erde! Denn ihr müsst damit rechnen, dass Motten und Rost sie zerfressen oder Einbrecher sie stehlen. Sammelt lieber Schätze bei Gott. Dort werden sie nicht von Motten und Rost zerfressen und können auch nicht von Einbrechern gestohlen" (Mt. 6,19-20). Doch wie schon erwähnt, der tiefgründigere Sinn bestand darin den Widerspruch aufzudecken, dass das Gesetz der Nächstenliebe nicht mit dem Anhäufen von Reichtum zu vereinbaren ist. Jesus wandte das Gesetz an, um diesen Mann von seiner Sünde zu überführen. Weil der sich das natürlich anders ausgemalt hatte, ging er traurig weg.

Ich unterstelle mal, dass es uns oft ähnlich geht. Wir haben zwar eine ernsthafte Frage an Jesus, doch wenn uns Gottes Wort eine ehrliche Antwort gibt, passt es uns nicht und wir ziehen uns beleidigt zurück. Du fragst: "Komme ich in den Himmel? Reichen meine guten Werke aus?", und erwartest vielleicht, dass Gottes Wort Dir versichert, dass du 100% im Soll bist, doch wenn Dir die Bibel dann das Gegenteil sagt und erklärt, dass du 100% im Minus bist, dann willst Du es nicht hören.
Auch wenn es noch unschön klingen mag, die Bibel sagt, dass wir alle Sünder sind (vgl. Römer 3, 10-12). Gottes Wort offenbart uns diese Wahrheit, weil uns nur die Wahrheit vor Irrtum und Selbstbetrug befreien kann. Entscheidend ist, wie wir mit dieser Wahrheit umgehen? Bleiben wir halsstarrig und halten daran fest, dass wir es auch ohne Jesus in den Himmel schaffen, oder sind wir bereit unsere Schuld einzugestehen und kehren um zu Gott?

Das Hauptproblem des reichen Mannes war seine Liebe zum Geld, aus diesem Grund setzte Jesus genau hier an. Nicht weil er ihn nicht lieb hatte, sondern weil es unmöglich ist, Jesus nachzufolgen, solange uns noch etwas anderes gefangen nimmt. Jesus sagte einmal: "Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Geld (Mt 6,24). Wer etwas mehr liebt als Jesus, ist seiner nicht Wert. Gott möchte unsere ungeteilte Liebe. Wir sollen Gott lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all unseren Gedanken und all unserer Kraft (Mk 12,30). Mit derselben ungeteilten Liebe, liebt er auch uns. Er liebt uns so sehr, dass er seinen Sohn in diese Welt gesandt hat. Jesus gab sein Leben für dich und mich. Er gab nicht sein halbes Leben, er gab sein ganzes Leben. Er hat dich nicht halb erlöst, sondern ganz erlöst. Entscheidend ist, dass Du diese Erlösung annimmst und Jesus nachfolgst. Ihm nachzufolgen bedeutet, sein altes Leben hinter sich zu lassen. Jesus verspricht: „Wer sein Leben verliert um meinetwillen wird es finden!“ (Mt 10,39).

"Was muss ich sonst noch tun?“ (Mt 19,20), wollte der nahezu perfekte reiche Mann wissen, nachdem er Jesus versichert hatte, alle Gebote genauestens befolgt zu haben. Ist das nicht sonderbar, obwohl dieser Mann zuvor bekundet hatte, alle Gebote eingehalten zu haben, hatte er dennoch eine leise Ahnung, dass all sein religiöses Bemühen nicht perfekt genug war, um das ewige Leben zu bekommen. An dieser Stelle wird das große Problem mit der Werkegerechtigkeit deutlich. Wer der Meinung ist, der Mensch muss sich den Himmel durch gute Werke verdienen, wird sich immer die Frage stellen müssen, ob seine guten Werke denn wirklich ausreichen oder nicht. Er wird sich immer wieder fragen müssen, ob seine guten Taten genügen, um in den Himmel zu kommen und selbst wenn es jemanden gäbe der bis auf den heutigen Tag ohne Sünde gelebt hätte, könnte er sich nie sicher sein, ob er diesen hohen Standard bis an sein Lebensende durchhalten kann. Auch der reiche Mann war sich seiner Sache nicht wirklich sicher, denn sonst hätte er nicht gefragt, was er sonst noch tun soll. So geht es letztlich jedem, der meint er könne sich den Weg in den Himmel durch gute Taten verdienen. Gerade unter religiösen Menschen ist vielfach das Denken verbreitet, der Mensch müsste sich die Gunst Gottes durch eigene Anstrengung verdienen. Da werden Rituale vorgeschrieben, die einzuhalten sind, da gilt es bestimmte Pilgerstätten aufzusuchen, da gibt es bestimmte Sachen, die man Essen darf und andere Speisen werden verboten, da gibt es Vorschriften für die richtige Kleidung und so weiter und so fort. Doch egal wie sehr sich ein Mensch auch anstrengt, er wird es nie schaffen, den heiligen Ansprüchen Gottes gerecht zu werden. Erlösung ist immer ein unverdientes Geschenk. Nur das Werk vom Kreuz macht uns vor Gott gerecht. Darum schreibt  Paulus in Römer 3, 22-25: Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit. 

Erlösung ist also niemals ein Verdienst, sondern immer ein unverdientes Geschenk. Beim Evangelium der Bibel geht es niemals um Verdienst, sondern eindeutig um Begnadigung. Epheser 2, 8 sagt ganz klar: Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es. Wenn wir uns Gottes Gnade verdienen müssten, wäre es keine Gnade mehr, seine Erlösung ist ein unverdientes Geschenk. Wir können niemals durch unsere eigene Gerechtigkeit oder guten Werke vor ihm bestehen, sondern einzig und allein aufgrund des Opfers, das Jesus am Kreuz vollbracht hat. Nur Jesus, der Sohn Gottes, war in der Lage die Anforderungen Gottes zu halten. Er war wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich. Nur er konnte uns freikaufen von dem Fluch der Sünde und des Todes. Wir können vor Gott nur bestehen, wenn wir diese Erlösung annehmen, denn der gerechte Gott kann einen Sünder nur durch Jesu Werk am Kreuz freisprechen. Glauben bedeutet also sein Vertrauen ganz auf ihn zu setzen und ihn als Herrn und Retter anzunehmen. Im Garten Eden war dem Mensch alles erlaubt, nur ein einziges Gebot hatte Gott, Adam und Eva gegeben, sie durften nicht von dem Baum mit der Frucht der Erkenntnis essen, doch genau das taten sie. Nun gebietet Gott dem Menschen, dass wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben sollen (1.Joh 3,23).

Es ist unsere Entscheidung, wie wir darauf regieren. Beharren wir weiter auf Selbsterlösung und setzen unser Vertrauen auf eigene Werke, oder vertrauen wir auf das Werk, das Jesus am Kreuz für uns vollbracht hat. Ich kann nur dazu ermutigen, auf das zu vertrauen, was er für uns getan hat, denn mit weniger kann sich Gott niemals zufrieden geben. Wolfgang Wegert hat mal gesagt: "Was wir tun, das reicht niemals für den Himmel. Aber was Gott getan hat in Jesus Christus, das reicht für alle Ewigkeit!"

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