und

3. Wahre oder falsche Anbetung?

Veröffentlicht am: 01.01.2017

Und die Hirten kehrten wieder um und priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war (Lk 2,20).

Im letzten Teil haben wir gesehen, wie geradlinig die Hirten mit der Botschaft umgegangen sind, die ihnen Gott durch die Engel übermittelt hatte. Ohne langes hin und her, ohne langes Lamentieren oder Debattieren, machten sie sich eilend auf den Weg. Nur aus diesem Grund konnten sie vorfinden, was der HERR ihnen durch die Engel angekündigt hatte. Ebenso gilt auch für uns, wir können nur erfahren, ob die Botschaft der Bibel wahr ist, wenn wir dem Wort Vertrauen schenken und danach handeln. Wiederum haben wir gesehen, dass sich dieses Vertrauen ausgezahlt hat, denn es waren keine leeren Worte, es waren die Worte dessen, der nicht lügen kann. Uns ist dieses Wort durch die Heilige Schrift überliefert. Anhand dessen, wie wir mit diesem Wort umgehen, wie wir darauf regieren, ist ersichtlich, ob wir wirklich gläubig sind, oder nicht. Unmissverständlich sagt uns Gott durch dieses Wort: Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird (Hebr 11,6).

Haben wir diesen Glauben, dass die Suche nach Gott nicht vergeblich ist? Ist es unsere feste Überzeugung, dass ER denen, die IHN suchen, ein Belohner sein wird? Viele Menschen glauben dies offensichtlich nicht, sie halten es eher für reine Zeitverschwendung nach Gott zu fragen oder gar ernsthaft nach IHM zu suchen. Sie leben abgewandt von Gott, sie sehen ihr Glück und Vergnügen darin, ein Leben in der Gottesferne zu verbringen. Sie sehen in dem, was Gott verboten hat ihr Glück, und in Seinen Geboten eine Einengung für ihr Leben. Sie glauben nicht, dass Seine Gebote zu ihrem Nutzen sind, sondern reden sich ein, besser zu wissen, was gut für sie ist, als ihr Schöpfer. Dabei ist ihnen jedoch nicht bewusst, dass sie Sklaven der Sünde sind (Joh 8,34), und dass das, was sie lieben, nämlich die Sünde, ihr Untergang ist, denn die Sünde ist der Leute Verderben (Spr 14,34).

Gott hätte den Menschen sich selbst überlassen können, denn das wäre nur gerecht gewesen. Doch wie dankbar können wir sein, dass Gott nicht nur heilig und gerecht, sondern zugleich auch gnädig und barmherzig ist. Und diese Barmherzigkeit, diese unbegreifliche Güte und Gnade, die sehen wir darin, dass ER Seinen Sohn gesandt hat, um zu suchen und zu retten, was verloren ist (Lk 19,10). Und darum lautet die Weihnachtsbotschaft: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die für das ganze Volk sein wird. Denn euch ist heute ein Retter geboren, der ist Christus, der Herr, in Davids Stadt (Lk 2,10-11).

Wie gesehen, die Hirten haben diese Botschaft geglaubt, und sich eilend auf den Weg gemacht. Sie taten dies ohne den geringsten Zweifel, dass die Engel real waren, und dass die Botschaft, die sie ihnen überbracht hatten, vom HERRN war. Denn der Schluss, den sie aus all dem zogen, lautete: „Laßt uns doch bis nach Bethlehem gehen und die Sache sehen, die geschehen ist, die der Herr uns verkündet hat!“ (V 16).
Da in unseren Tagen Engel wieder hoch im Kurs stehen, ist es aber auch wichtig zu beachten, dass die Hirten nicht in das andere Extrem verfallen sind. Sie haben die Engel zwar nicht als Einbildung oder Kinderkram abgetan, doch ebenso wenig war das Gegenteil der Fall, so dass sie von der Engelserscheinung so fasziniert gewesen wären, dass sie sich von da an der Engelsverehrung verschrieben hätten. Denn ist eine Engelserscheinung nicht viel faszinierender als ein kleines Kind in der Krippe? Ist es nicht viel spektakulärer vom hellen Licht der Engel umstrahlt zu werden, als einen schlichten Stall aufzusuchen?

Doch die Hirten kamen nicht auf den Gedanken, sich vor der Engelsschar niederzuwerfen, um diese anzubeten. Gewiss wäre den Engeln daran auch nicht gelegen gewesen, sondern im Gegenteil: Was für alle wahren Diener Gottes gilt, gilt selbstverständlich auch für Seine Engel, sie suchen niemals Anbetung für sich selbst, vielmehr sind auch sie Anbeter, die vor Seinem Thron niederfallen und IHM allein die Ehre geben. Genau dies geht auch aus unserem Text hervor, indem gesagt wird: Und plötzlich war bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Herrlichkeit [ist] bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, [und] unter den Menschen [Gottes] Wohlgefallen! (V 11-13). So faszinierend Engel sind, sie beten sich weder gegenseitig an, noch suchen sie nach Verehrung durch den Menschen, ihr Ziel ist die Verherrlichung des allein wahren Gottes. Dies wird nicht nur durch diese Bibelstelle ersichtlich, sondern wird auch durch viele weitere Bibelstellen belegt. Einige davon, sind in dem Buch zu finden, das uns einen besonderen Blick in das Himmelreich verschafft, und dies ist das Buch der Offenbarung. Dort lesen wir beispielweise im 5.Kapitel folgende Verse: Und ich sah, und ich hörte eine Stimme von vielen Engeln rings um den Thron und um die lebendigen Wesen und die Ältesten; und ihre Zahl war zehntausendmal zehntausend und tausendmal tausend; die sprachen mit lauter Stimme: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Ruhm und Lob!

Hier sehen wir, wie die Engel zusammen mit den bluterkauften Heiligen das Lamm Gottes verehren. Doch ist das nicht erstaunlich, die Schrift, sagt ganz klar, dass Gott Seinen Sohn für die Menschheit dahingab. Das Lamm Gottes wurde nicht für die Engel geopfert, sondern für die gefallenen Nachkommen Adams. Im Hebräerbrief heißt es dazu: Denn er nimmt sich ja nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams nimmt er sich an (Hebr 2,16). Dennoch kommt bei den Engeln kein Neid auf, vielmehr loben sie Gott für diese unbegreifliche Rettungstat durch den Erlöser und sind davon so überwältigt, dass sie nicht nur, wie gesehen, bei der Ankündigung Seiner Geburt in Jubel ausbrachen, sondern bis in alle Ewigkeit, in der Schar derer stehen werden, die den dreieinigen Gott wegen dieser Dinge preisen werden, bezüglich derer sogar gesagt wird: In welche auch die Engel hineinzuschauen begehren (1.Petr 1,12).

Ebenso wird in diesem letzten Buch der Bibel deutlich unterstrichen, dass Engel niemals Anbetung von Menschen annehmen. Zweimal berichtet der Schreiber Johannes davon, dass er so von der Erscheinung des Engels überwältigt war, dass er sich regelrecht vergaß, so dass er vor den Füßen des Engels niederfiel, um ihn anzubeten. Doch jedes Mal wehrte ihn der Engel dies zu tun, indem er sprach: „Sieh dich vor, tue es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an!“ (Offb 19,10: 20,9). Ebenso hielten es auch die Apostel, auch hier berichtet die Heilige Schrift davon, dass sich Menschen vor ihnen niederwarfen, um sie zu verehren, doch auch sie ließen dies nicht zu. Im Gegenteil, bei Paulus und Barnabas löste dies sogar regelrechtes Entsetzen aus, so dass sie vor Empörung ihre Kleider zerrissen und der Volksmenge, die sie als Götter verehren wollte, zuriefen: „Männer, warum tut ihr dies? Auch wir sind Menschen von gleichen Empfindungen wie ihr und verkündigen euch, dass ihr euch von diesen nichtigen Götzen bekehren sollt zu dem lebendigen Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was in ihnen ist“ (Apg 14,15). Und bei Petrus war das nicht anders (vgl. Apg 10,26). Wir sehen also, weder Engel, noch die Apostel waren je darauf aus, angebetet zu werden, im Gegenteil, immer, wenn Menschen vor Ihnen niederfielen, um sie anzubeten, haben sie diese entschieden davon abgehalten. Doch nicht nur dadurch wird deutlich, dass weder die Verehrung von Engeln, noch die Verehrung von Heiligen, seien es verstorbene oder lebende, etwas mit wahrer Gottesverehrung zu tun hat, sondern auch durch die unwiderlegbare die Tatsache, dass Gott dies nicht akzeptiert; unmissverständlich sagt ER über sich selbst: „Ich bin der Herr, das ist mein Name; und ich will meine Ehre keinem anderen geben, noch meinen Ruhm den Götzen!“ (Jes 42,8).

Gott ist also nicht bereit seine Ehre mit irgendjemanden zu teilen. Und weil dies nicht zuletzt auch ganz klar aus den ersten drei, der 10 Gebote hervorgeht, lautet die Botschaft des Evangeliums auch nicht, dass man sich mit allen Religionen aussöhnen soll, indem man versucht einen Kompromiss zwischen Götzendienst und wahrer Gottesverehrung zu finden. Nein, wie gesehen, wurden die Menschen von Paulus und Barnabas klar dazu aufgefordert, dass sie sich bekehren sollten von den nichtigen Götzen zu dem lebendigen Gott, der den Himmel und die Erde gemacht hat. Das dies nicht nur der Sicht der Engel, nicht nur der Sicht der Apostel, sondern auch der Sichtweise des HERRN Jesus entspricht, sehen wir ganz deutlich in Seiner Reaktion auf die Versuchung durch Satan. Als dieser IHN dazu aufgefordert hat, ER solle sich vor ihm niederwerfen, um ihn anzubeten, erwiderte Jesus: „Es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen!" (Lk 4,8). Wenn also jemand, egal ob Mensch oder Engel, dazu auffordert, man solle ihn anbeten oder wenn er einen anderen nennt, den man anbeten soll, als den einzig wahren dreieinigen Gott, dann steckt im Endeffekt immer Satan dahinter. Es mag vielleicht politisch korrekt sein, es an diesem Punkt nicht so eng zu sehen, doch wer an diesem Punkt nachgibt, und sich dem Diktat der politischen Korrektheit unterwirft, verleugnet den Glauben, an den einzig wahren Gott, dem allein Anbetung und Ehre gebührt.

Denken wir hierbei auch an die drei Freunde von Daniel, obwohl es politisch korrekt gewesen wäre, sich vor dem goldenen Standbild des Königs Nebukadnezar niederzuwerfen, blieben sie stehen. Natürlich sind sie dadurch aufgefallen, denn wenn alles Volk niederfällt, und nur 3 Männer stehen bleiben, dann sind alle Augen auf diese 3 Männer gerichtet. Und so werden auch wir auffallen, wenn wir uns dem Diktat der politischen Korrektheit nicht in allen Punkten beugen, sondern in unserem Gewissen an das Wort Gottes gebunden sind. Keine Frage, hier muss man Druck aushalten können, und bei den 3 Männern, Sadrach, Mesach und Abednego war dieser Druck so enorm, dass sie mit der furchtbaren Androhung konfrontiert waren in einem glühenden Feuerofen zu landen, sofern sie sich weiterhin weigern würden, sich vor dem goldenen Standbild niederzuwerfen, um es anzubeten. Doch als der König Nebukadnezar sie fragte: „Und wer ist der Gott, der euch aus meiner Hand retten könnte?“, lautete ihre Antwort: „Nebukadnezar, wir haben es nicht nötig, dir darauf ein Wort zu erwidern. Wenn es so sein soll — unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten, und er wird uns bestimmt aus deiner Hand erretten, o König!“ (Dan 3,15-18).
Sie machten es noch nicht einmal davon abhängig, ob Gott sie aus dieser Situation retten würde oder nicht. Nein, sie waren dem Gott Israels ganz ergeben, egal ob ER sie vor den Flammen bewahren würde oder nicht, ihren Glauben wollten sie auf keinen Fall verleugnen. Sadrach, Mesach und Abednego waren eher bereit zu sterben, als ihren Glauben an den allein wahren Gott zu verleugnen.

Auch wenn Hierzulande der Druck auf die Gläubigen zunimmt, so haben wir noch nicht diese Extremsituation. Doch, wenn man die Geschehnisse weltweit betrachtet, so sind es auch in unseren Tagen Etliche, deren Glauben bis aufs Blut geprüft wird, und nicht alle kommen mit dem Leben davon. In den Medien ist das natürlich kaum ein Thema, doch es wäre ja auch politisch nicht korrekt darüber zu berichten, man will ja schließlich vermitteln, dass alle Religionen friedlich nebeneinander existieren könnten. Politisch korrekt ist es auch zu behaupten, dass alle Religionen zu Gott führen würden, doch auch vor diesem Diktat dürfen sich Gläubige nicht beugen. Es ist wohl wahr, dass die Bibel uns lehrt, dass wir uns den staatlichen Mächten unterordnen sollen (Röm 13,1; Tit 3,1). Der Apostel Petrus schreibt diesbezüglich: Seid untertan aller menschlichen Ordnung um des Herrn willen, es sei dem König als dem Obersten oder den Statthaltern (1.Petr 2,13), doch es ist derselbe Petrus, der jenen, die ihm verbieten wollten das Evangelium von Jesus Christus zu bezeugen, zur Antwort gab: „Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen!“ (Apg 5,29). Das bedeutet, immer dann wenn eine staatliche Macht ihr Amt missbraucht, indem sie das Volk zu etwas anleitet, das dem offenbarten Willen Gottes widerspricht, steht das Gebot Gottes über der Anordnung der Regierung. Weder Machthaber, noch religiöse Führer haben das Recht, uns unter Androhung von Strafe zum Ungehorsam gegenüber dem Wort Gottes zu zwingen. Hier gilt es eher die Strafe der irdischen Machthaber in Kauf zu nehmen, als gegen das Gebot Gottes zu handeln. Wie gesagt, bislang ist der Druck in Europa noch nicht so extrem, doch alles läuft darauf hinaus, dass die gesamte Menschheit auf den Antichristen vorbereitet wird. In naher Zukunft kommt der Tag, an dem alle dazu aufgefordert werden das Bild des Tieres anzubeten und sein Malzeichen anzunehmen (vgl. Offb 13,16-17: 14,9-11: 16,2…)

Während dieser abscheuliche Greul das deutlichste Beispiel für falsche, götzendienerische Anbetung darstellt, sehen wir in allen wahren Dienern Gottes den klaren Gegensatz: Sie sind nicht bereit, sich vor allem und jedem niederzuwerfen, sondern beten einzig und allein den wahren Gott an. Kommen wir an diesem Punkt noch einmal auf die Hirten zurück. Wir haben bislang gesehen, dass sowohl ihr Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes, als auch ihr Glaubenszeugnis sehr vorbildlich war, doch wir können uns auch hinsichtlich ihrer Anbetung ein Beispiel nehmen. Denn in Vers 20 unseres Textabschnittes wird folgendes über sie berichtet: Und die Hirten kehrten zurück, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie es ihnen gesagt worden war. Der Grund, warum ich erst jetzt auf diesen Vers eingehe, ist, weil es in diesem Teil ausschließlich um Anbetung gehen soll. Wir haben bislang betrachtet, dass die Kernbotschaft des Evangeliums darin zu sehen ist, dass in Christus allein das Heil zu finden ist. ER ist der versprochene Retter, doch diese Errettung besteht nicht nur darin, uns vor einer ewigen Strafe in der Hölle zu bewahren, sondern beinhaltet auch, dass wir den verherrlichen und ehren, dem allein alle Ehre, aller Lob und aller Dank gebührt, und das ist der allein wahre Gott. ER ist der Schöpfer des Himmels und der Erde, der, wie bereits zitiert, über sich selbst sagte: „Ich bin der Herr, das ist mein Name; und ich will meine Ehre keinem anderen geben, noch meinen Ruhm den Götzen!“ (Jes 42,8). Wir haben gesehen, Jesus kam um zu suchen und zu retten, was verloren ist, doch nun wollen wir einen Schritt weitergehen und uns mit der Frage befassen, wonach der Vater sucht. Um darauf zu antworten möchte ich auf ein Zitat von Benedikt Peters zurückgreifen, er hat die Antwort auf diese Frage einmal sehr treffend formuliert, indem er sinngemäß sagte: „Jesus kam, um Sünder zu suchen, der Vater sucht Anbeter!“ 1. Das diese Aussage biblisch fundiert ist, wird deutlich, wenn wir die Worte betrachten, die Jesus an die Frau am Jakobsbrunnen gerichtet hat, als ER sprach: „Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten!“ (Joh 4,23-24).

Erlösung und Versöhnung beinhalten also auch, dass der gefallene Mensch wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückkommt. Denn was war denn der große Unterschied zwischen der Zeit vor dem Sündenfall und der Zeit danach? Es ist offensichtlich, vor dem Sündenfall lebte der Mensch in ständiger Gemeinschaft und Harmonie mit seinem Schöpfer, nach dem Sündenfall hingegen, berichtet die Bibel davon, dass sich Adam und Eva vor Gott versteckten. Dieses, “vor Gott davon laufen“, haben alle ihre Nachkommen geerbt, alle ohne Ausnahme kommen als solche auf die Welt, die nichts von ihrem Schöpfer wissen wollen. Weder fragen sie ernsthaft nach Seinem Willen, noch bringen sie IHM den Dank, der IHM zusteht. Dass sich Gott dies nicht bieten lässt, und dass ER diese Undankbarkeit des Menschen auf keinen Fall duldet, wird uns durch folgendes Bibelwort sehr deutlich vor Augen gestellt: Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben. Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert (Röm 1,18-21).

Wenn Jesus einen Menschen rettet, dann rettet ER ihn nicht nur vor dem zukünftigen Verderben in der Hölle, sondern ER rettet ihn auch von diesem schrecklichen Zustand, der Undankbarkeit gegenüber DEM, dem der Mensch einfach alles zu verdanken hat. Angenommen es gäbe auf diesem Planeten auch nur einen Menschen, der noch nie gesündigt hätte. Angenommen dieser perfekte Mensch würde instinktiv so leben, dass er kein Gebot übertreten würde, so wäre allein die Tatsache, dass er seinem Schöpfer den Dank und die Anbetung verweigern würde, so verdammungswürdig, dass er aufgrund dieser Sünde in der Hölle landen würde. Denn der Mensch ist nicht um seiner selbst willen erschaffen worden, sondern weil sein Schöpfer es so wollte. Wir leben nicht um unseretwillen, sondern um seinetwillen. Bedenken wir, es ist normal für uns, dass wir unseren Kindern beibringen, dass sie sich bedanken sollen, wenn ihnen jemand etwas schenkt, doch wie ist es um unseren Dank gegenüber DEM bestellt, der uns das Leben geschenkt hat? Ist es nicht offensichtlich, dass wir IHM diesen Dank schuldig sind? Ja, dass es sogar unsere Pflicht ist, IHN anzubeten und IHM zu danken? Denn was haben wir, das wir nicht von IHM empfangen haben? (vgl. 1.Kor 4,7). Wenn selbst die Engel vor IHM niederfallen, um IHN anzubeten, wer ist der Mensch, dass er seinem Schöpfer dieses Lob und diesen Dank verweigert? Die ganze Natur, die ganze Schöpfung ehrt IHN, doch der Mensch bleibt stumm. Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. Ein Tag sagt's dem andern, und eine Nacht tut's kund der andern (Ps 19,2-4).

Eingangs habe ich gesagt, dass wir anhand dessen, wie wir auf das Wort Gottes reagieren, erkennen können, ob wir wirklich gläubig sind, an dieser Stelle möchte ich ein weiteres Merkmal nennen, und das ist die Frage: Gehören wir zu der kleinen Schar jener Menschen, die Gott anbeten oder zur breiten Masse, die IHM den Dank und die Ehre verweigern? Wie gesehen, die Hirten hatten beide Kennzeichen, sie vertrauten dem Wort Gottes, was sich in ihrem Gehorsam zeigte, und sie priesen und lobten Gott. Hören wir auf die Worte von Bischof J.C. Ryle, er kam bezüglich des Gebetslebens eines Menschen zu folgender Feststellung: „Das tägliche Gebet ist eines der deutlichsten Erkennungsmerkmale eines echten Christen. In einer Hinsicht sind alle Kinder Gottes gleich: sie alle beten! Das erste Lebenszeichen eines Neugeborenen ist ein Schrei. In gleicher Weise ist das erste Lebenszeichen eines wiedergeborenen Christen das Gebet. So, wie es für einen Säugling völlig natürlich ist zu schreien, so natürlich ist es für einen Christen, dass er betet. Er erkennt, dass er auf Gottes Gnade und Barmherzigkeit angewiesen ist. Er fühlt die Leere und Schwachheit in sich. Deshalb fühlt er, wie nötig für ihn das Gebet ist“. 2
Zum Selben Ergebnis kommt auch Benedikt Peters, wenn er sagt: „Nur wer eine Begegnung mit Christus dem Erlöser hatte, kann Gott den Vater wirklich anbeten, daher können nur Erlöste wahre Anbeter sein“. 1 Tim Kelly wird sogar noch deutlicher, indem er sagt: „Wenn man Gott nicht anbetet, betet man automatisch den Teufel an, denn man dient ihm!“. Weiter erklärt er, dass Anbetung ein Grundstein des Evangeliums ist, und sagt: „Das ewige Evangelium zeigt uns als erstes wer Gott ist, und dass IHM die Anbetung zusteht. Der Grundstein des Evangeliums ist nicht, dass wir alle glücklich sind und ein wunderbares Leben haben. Der Grundstein ist, IHM steht die Anbetung zu. ER ist der Schöpfer aller Dinge und ER ist es, der die Anbetung auch von uns fordert. Denn der Grundstein des Evangeliums ist die Würde Gottes“.3

Das heißt, wir dürfen die Errettung nicht losgelöst von dem Ziel des Vaters betrachten, das, wie bereits gesehen, darin besteht, Anbeter zu suchen, die IHN im Geist und in der Wahrheit anbeten (Joh 4,23-24). Sinn und Zweck der Erlösung ist also nicht, dass wir uns immer gut fühlen, dass alles immer so läuft wie wir es uns vorstellen, alles nach unserem Willen und unseren Vorstellungen, sondern vielmehr geht es um Seinen Willen und Seine Ehre, und die wird IHM nur zuteil, wenn wir IHN anbeten. Doch wahre Anbetung ist mehr als das Aufsagen von auswendig gelernten Gebeten. Auch geht es nicht darum, nur unsere Bitten vorzutragen, wobei dies schon Bestandteil des Gebets ist, doch bei Anbetung geht es nicht in erster Linie um uns, sondern um Gott. Wahre Anbetung beginnt mit Dank und endet mit Dank. Es geht dabei nicht um korrekte Formulierung, sondern darum, dass wir unser Herz vor unserem Vater ausschütten. Wie wichtig unsere Herzenshaltung vor Gott ist, sehen wir in Sprüche 4,23, wo uns gesagt wird: Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Machen wir uns also bewusst, wahre Anbetung ist mehr als nur Worte, sie muss aus unserem Herzen kommen. Daher können wir Gott nicht im Geist und der Wahrheit anbeten, solange wir Sünde in unserem Leben dulden. Einmal mehr möchte dazu ein sehr treffendes Zitat von J.C. Ryle weitergeben, das besagt: Gebet und Sünde passen niemals zusammen. Entweder tötet das Gebet die Sünde oder die Sünde wird das Gebet töten.2

Beachten wir weiter, wenn uns Gott durch Sein Wort darüber unterrichtet, dass ER Anbeter sucht, die IHN im Geist und in der Wahrheit anbeten, dann können wir IHN nicht losgelöst von Seinem Wort anbeten. Denn was sagte Jesus über das Wort, ER sprach davon, dass es die Wahrheit ist und erklärte auch, dass es Geist und Leben ist. Ebenso wissen wir, dass das Wort Gottes, durch den Geist Gottes inspiriert wurde. Das heißt, der Heilige Geist, der zugleich der Geist der Wahrheit ist, hat die Schreiber der Heiligen Schrift inspiriert. Dadurch wird deutlich, dass die Heilige Schrift kein fehlbares Menschenwort ist, sondern das unverfälschte, wahrhaftige Wort Gottes. Und weil es Sein Wort ist, werden diesem Wort auch göttliche Eigenschaften zugeschrieben, so wie geschrieben steht: Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens; und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben (Hebr 4,12-13).

Untrennbar mit einer Person sind auch deren Worte, ebenso ist es bei Gott, wir können IHN nicht losgelöst von Seinem Wort betrachten. Im Gegenteil, Sein Wort allein zeigt uns wer ER ist, wie ER denkt, was ER alles für uns getan hat und was ER von uns erwartet. Nur in Seinem Wort erfahren wir wie Gott wirklich ist. Aus diesem Grund wird das Wort Gottes ebenso großgemacht und ebenso gerühmt wie Gott selbst. In Psalm 138,2 lesen wir dazu: Denn du hast dein Wort groß gemacht über all deinen Ruhm hinaus. Es ist allein dieses Wort, in dem sich der allein wahre Gott offenbart hat. Es mag sein, dass es die Ansicht dieser Welt ist, dass sich alle Religionen miteinander verbrüdern sollen, doch das ist eben nur eine menschliche Sichtweise. Mag sein, dass dies das Bestreben unserer Politik ist, und dass die angesehenen Kirchenführer es ebenfalls begrüßen. Doch um noch ein letztes Beispiel aus dem Alten Testament zu nennen, möchte ich König Ahab erwähnen. Er wäre sicher der perfekte Staatsmann für unser aufgeschlossenes Europa gewesen, denn über ihn wird gesagt, dass er sich vor dem Baal niederwarf und in Samaria sogar einen Altar im Haus des Baals errichte hat. Weiter berichtet die Bibel, dass er die Göttin Aschera verehrte, und abgerundet wurde sein Profil dadurch, dass er der König von Israel war, also König des Volkes, das einst ein Sklavenvolk war, und durch die mächtige Hand Gottes aus der Sklaverei befreit worden war. Es gab Situationen in seinem Leben, in denen er auch Rat bei dem Gott Israels suchte. Also halten wir fest, er hatte es verstanden, die verschiedenen Religionen unter einen Hut zu bekommen. Aus der Sicht des Menschen sicher eine gute Sache, doch jetzt kommt das Entscheidende, und das ist die Frage, wie lautete das göttliche Urteil über sein Leben?

Wir finden die Antwort in 1.Könige 21,25-26 und da kommt nicht etwa ein großes Lob für seine Weltoffenheit und sein diplomatisches Geschick, sondern im Gegenteil: Gott der HERR verurteilt dieses Verhalten aufs Schärfste, indem ER über König Ahab sagt: Es hat in der Tat keinen wie Ahab gegeben, der sich so verkauft hätte, um zu tun, was in den Augen des HERRN böse ist. Ihn hatte seine Frau Isebel verführt. Und er handelte ganz abscheulich, indem er den Götzen nachlief, ganz wie es die Amoriter getan hatten, die der HERR vor den Söhnen Israel vertrieben hatte.

Genau aus diesen Grund, kann ich nicht verstehen, dass es immer noch Christen gibt, die Befürworter von Allianz und Ökumene sind, diese Glaubensgeschwister will ich mit den Worten Elias fragen: Wie lange wollt ihr auf beiden Seiten hinken? Ist der Herr Gott, so folgt ihm nach, ist es aber Baal, so folgt ihm! (1.Kön 18,21). Es geht nicht darum, was ich denke, oder sage, es geht allein darum, was der HERR dazu sagt. Im Urteil über das Verhalten Ahabs, lesen wir eine sehr entscheidende Aussage, und die lautet, dass Ahab tat, was in den Augen des HERRN böse war. Ich denke, selbst vielen Christen ist es nicht klar, es geht nicht darum, was in den Augen dieser Welt falsch oder richtig ist, sondern es geht um die Sichtweise Gottes, und die wurde uns in der Heiligen Schrift offenbart. Egal, ob die Welt den Dialog und die Verbrüderung mit anderen Religionen begrüßt und befürwortet, Gott ist dieses Verhalten ein Greul. In Seinen Augen ist dieses Verhalten böse. Wir finden die Aussage: Was böse war in den Augen des HERRN“, übrigens sehr häufig im Alten Testament. 63 x ist die Formulierung zu finden, dass entweder über eine Person oder über das ganze Volk gesagt wird, dass sie taten, was in den Augen des Herrn böse war. Wir können Gottes Sichtweise ignorieren, wir können den biblischen Maßstab auf den Kopf stellen, genau wie Ahab es tat. Doch wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir uns eines Tages dafür verantworten müssen. Aus diesem Grund sollten wir die biblische Warnung beachten, die uns sagt: Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem! Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sich selbst für verständig halten! (Jes 5,20-21).

In unseren Tagen ist gerade dies gang und gebe, und warum ist es so? Ganz einfach, weil man kein Interesse an der göttlichen Sichtweise hat. Man akzeptiert IHN weder als HERR noch als König. Selbst, wenn viele ein Lippenbekenntnis ablegen, so ist doch ihr Herz weit fern von IHM. Das Ergebnis davon ist, dass über unsere Generation dasselbe gesagt werden kann, wie über die Israeliten zur Zeit der Richter: Jeder tat, was recht war in seinen Augen (Ri 17,6; 21,25).
Sie hielten sich wie selbstverständlich für das Volk Gottes, nie hätten sie sich als Ungläubige gesehen, und dennoch missachteten sie Gottes Wort und handelten stattdessen nach dem, was in ihren eignen Augen recht war. Ist das nicht sehr treffend für unser sogenanntes „christliches“ Abendland? Man nennt sich „christlich“, doch man legt keinen Wert auf die göttliche Sichtweise, die uns im Wort Gottes überliefert wurde. Allenfalls ist man bereit ein paar schöne Bibelverse zu akzeptieren, die von der Liebe und der Güte Gottes sprechen, doch von einem heiligen und gerechten Gott will kaum jemand etwas wissen, geschweige denn von einem Gott, der uns erklärt, was falsch und richtig ist. Dennoch müssen wir uns Bewusst machen, entscheidend ist immer noch die Sichtweise Gottes, nicht was unserer Ansicht nach richtig oder falsch ist, hat Gewicht, sondern das, was der HERR dieses Universums zum Maßstab erklärt hat. Wer diesen Maßstab nicht anerkennt oder seinen Glauben nur auf ein paar Lieblingsverse gründet, dessen Glaube hat kein tragfähiges Fundament. Denn ist die Bibel Gottes Wort, dann steht es außer Frage, dass Gott Seine Ehre mit niemanden teilen wird. Ist die Bibel nicht Gottes Wort, dann laßt uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!« (1.Kor 15,32). Ich kann nur für mich entscheiden, meine Wahl steht fest, wer nicht an diesen Gott glaubt, der alle Dinge ins Leben gerufen hat, der möge sich meinetwegen für klug halten und mich für sehr naiv. Doch, wenn man auch nur in Ansätzen logisch denkt, dann kann man nicht davon ausgehen, dass sich die Materie und das Leben aus dem Nichts, völlig von selbst erschaffen hat und sich zudem von selbst am Leben erhält. (Mehr zu diesem Thema im Beitrag: Evolution oder Schöpfung?). Es gibt wahrlich keine absurdere Vorstellung als diese, doch warum wird sie nicht infrage gestellt, warum wird diese Lüge so gerne geglaubt? Ganz einfach, weil die Menschen die Finsternis mehr lieben als das Licht (vgl. Joh 3,19). Und dennoch hat Gott Geduld mit der abgefallenen Menschheit. In Seiner unfassbaren Liebe sandte ER Seinen Sohn als Licht in diese finstere Welt, und somit gibt es Hoffnung, Hoffnung selbst für den überzeugtesten Atheisten, der je auf diesem Planten gelebt hat.

Und damit kommen wir wieder zurück zu der Weihnachtsbotschaft, die besagt, dass der Sohn Gottes auf diese Welt kam. Doch der Grund war nicht, wie heute so gerne gelehrt, dass ER nur Mensch wurde, um besser mit der Menschheit mitfühlen zu können. Nein, die Weihnachtsbotschaft lautet: „Euch ist heute ein Retter geboren“. Es geht also um Rettung, es geht um Erlösung, nicht um ein pauschales Heil und Frieden für jedermann, sondern um Versöhnung mit Gott. Versöhnung, weil jeder Mensch als Feind Gottes auf diese Welt kommt. Wir alle sind Nachkommen Adams, wir alle haben seine gefallene Natur geerbt, daher sagte Jesus: „Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch“ (Joh 3,6). Wir sind nicht im Kern gut, sondern vielmehr seht geschrieben: Das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf (1.Mo 8,21). Darum werden wir durch das Evangelium aufgefordert: „Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht! Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Apg 2,40: 2.Kor 5,20). Wir brauchen diesen Erlöser, wir brauchen diesen Retter, und ER ist gekommen und sucht bis auf den heutigen Tag, was verloren ist. ER kam, damit wir wieder mit Gott ins Reine kommen und dies ist nur möglich, weil ER Sein kostbares Blut für uns vergossen hat. Doch darüber hinaus kam ER auch, um uns all das zurückzugeben, was die Menschheit durch den Sündenfall verloren hat. Und das ist die Ebenbildlichkeit mit dem Schöpfer und die Wiederherstellung der zerstörten Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch. Doch all das wird in unserem Leben nicht automatisch geschehen, sondern nur, wenn wir uns auf den Weg machen, und IHN suchen. Nehmen wir uns ein Beispiel an den Hirten, sie haben sich eilend aufgemacht, um diesem Retter, diesem Heiland zu begegnen. Wie steht es um uns? Können wir uns in ihre Situation versetzen und aus tiefster Überzeugung mit den Worte Paul Gerharts sagen:

Ich steh' an deiner Krippe hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring' und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel' und Mut, nimm alles hin
und laß dir's wohl gefallen.

Es begann in der Krippe, doch es endete am Kreuz. Erst als ER nach langer, qualvoller Tortur ausrief: „Es ist vollbracht!“, war der vollständige Preis für unsere Sünden bezahlt. ER, der Gerechte, starb für an unserer statt, ER trug die Strafe, die wir verdient hätten, indem ER Sein Leben für uns gab. Was bleibt uns hierzu zu sagen als: „Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!“ (2.Kor 9,15). Und das ist das Endziel der Erlösung, dass wir dem die Ehre geben, dem alle Ehre gebührt, und dies ist der allein wahre Gott. Wir wurden erlöst, um IHN zu verherrlichen und IHN anzubeten. Und so möchte ich schließen mit einem weiteren Zitat von Benedikt Peters: Anbetung ist unsere höchste Bestimmung. Nur in der Anbetung bekommt Gott die Ehre, die IHM zusteht. Anbetung ist die Anerkennung wer Gott ist, und wer wir sind. ER hoch erhaben, wir niedrig und gering, ER alles wir nichts. Es ist das Bewusstsein der völligen Abhängigkeit von Seiner Gnade. 1

 

 


 

Quellangaben, sowie Beitrags- und Predigtempfehlungen:

1. Benedikt Peters - Wahre Anbetung    
2. J.C. Ryle - Das Gebet
3. Tim Kelly - Das ewige Evangelium      
4. Tim Kelly - Ändere die Botschaft der Bibel nicht!         

 

 

 

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