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Micha: der Prophet, der keine Kompromisse machte

06.11.2016

Ein Beitrag von Georg Walter

Über falsche Einheit, wie die Freundschaft mit dem Gottlosen uns in Gefahr bringt und über einen Propheten, der alle Tage in der Wahrheit wandelte

 

So wahr der HERR lebt, nur was mein Gott mir sagen wird, das werde ich reden!
2. Chronika 18,13

 

Gottes Volk Israel hatte im Jahre 926 v. Chr. nach dem Tod Salomos eine schmerzliche Reichsteilung in ein Nord- und Südreich erfahren. Das Südreich Juda - aus den Stämmen Juda und Benjamin bestehend - hatte Jerusalem zur Hauptstadt. Das Nordreich Israel vereinte die zehn verbliebenen Stämme und hatte Samaria zur Hauptstadt. Das 2. Buch Chronika Kapitel 18 führt uns in die Zeit um ca. 852 v. Chr., in eine Zeit, die bereits über 70 Jahre nach der Reichsteilung Israels lag.

Joschafat, König des Südreichs, wird in der Schrift als ein gottesfürchtiger Herrscher beschrieben, allerdings auch als ein König mit Fehlern und Schwächen. Ahab hingegen, der König des Nordreichs, wird als gottloser König dargestellt, der mit Isebel verheiratet war, der heidnischen Prinzessin aus Phönizien, die ihn und das ganze Volk von der Verehrung des israelitischen Bundesgottes Jahweh wegführte und zum Götzendienst verlockte. Elija war einer der Propheten jener Zeit, der den gottlosen König und seine Baalspriester konfrontierte.

Da waren diese beiden Könige, die eigentlich einem, obgleich geteilten, Volk angehörten: Der gottesfürchtige, wenngleich nicht tadellose Joschafat und der gottlose Ahab. Ein Makel Joschafats war, dass er sich mit Ahab verschwägert hatte, eine gängige Praxis von Königshäusern, um ihre Macht zu stärken und zu festigen. Ahab, der gottlose König des Südreichs, veranstaltete bei einem Besuch Joschafats ein opulentes Fest zu dessen Ehren. Anlässlich dieses Festes bekundete Joschafat ihm gegenüber: „Ich bin wie du, und mein Volk ist wie dein Volk“ (2Chr 18,3). Die Gottlosigkeit wird die Gläubigen immer mit offenen Armen empfangen, wenn sie in ihr Lager wechselt. Ist der Gläubige erst einmal im Lager des Gottfernen angelangt und hat er sich mit ihm verbrüdert, dann wird er sogleich in die fleischlichen Pläne des Gottlosen hineingezogen.

Ahab, der König von Israel, fragte Joschafat: „Willst du mit mir nach Ramot in Gilead ziehen?“ (2Chr 18,3). Ramot war eine Stadt östlich des Jordan und gehörte dem Stamm Gad. Zur Zeit Ahabs und Joschafats war die Stadt in der Hand der Syrer. Die Schrift sagt uns, dass Ahab Joschafat verleitete, gegen Ramot zu ziehen (2Chr 18,2). Das hebräische Wort für verleiten in diesem Text ist ein Wort, das die verschlagene List des Ahab deutlich macht. Sehr subtil, tückisch, raffiniert und hinterhältig muss der gottlose Ahab Joschafat um den Finger gewickelt haben, um ihn für seine Pläne einzuspannen. Nur weil jemand gottesfürchtig ist, wird er  vor Verführung nicht gefeit sein, im Gegenteil!

Charles Spurgeon sagte einmal, sich mit dem Irrtum einzulassen, macht es uns unmöglich, gegen ihn vorzugehen. Joschafat ist ein Beispiel unter vielen, das diese Weisheit bestätigt. Der Text in 1Chronika 18 lässt erahnen, dass Joschafat nie mit dem Ziel zu Ahab gereist war, sich in eine militärische Aktion mit ihm einzulassen. Ferner konnte Joschafat unmöglich entgangen sein, dass Ahab nicht mehr in den Ordnungen des Gottes Israel wandelte. Doch statt Ahab zu meiden und sich von aller Gottlosigkeit fernzuhalten, ging Joschafat unter einem Joch mit dem abgefallenen Ahab. Nur Gottes Gnade rettete am Ende das Leben Joschafats.

Joschafat hatte durch seine Gemeinschaft mit Ahab einen Kompromiss in seinem Wandel vor dem HERRN gemacht. Vielleicht fühlte sich Joschafat sogar unwohl über seine Entscheidung und verlangte deshalb, dass die Propheten befragt werden sollten, ob Ahabs Pläne von Gott waren. Möglicherweise hoffte er insgeheim, dass die Propheten sich gegen Ahabs Ratschluss aussprechen würden. Doch die falschen Propheten, 400 an der Zahl, standen bereit und verkündeten: „Zieh hinauf, und Gott wird es in die Hand des Königs geben“ (2Chr 18,5). Die Zeiten haben sich nicht geändert. Fasse heute einen Entschluss des Fleisches und sofort werden viele Stimmen des Feindes dir einreden: „Zieh hinauf!“

Dennoch beharrte Joschafat darauf, einen weiteren Propheten zu Wort kommen zu lassen - ein Prophet, der als wahrer Gottesmann und Sprachrohr Gottes bekannt war: der Prophet Micha. Offensichtlich hatte er in seinem Herzen erkannt, dass die Propheten Ahabs das redeten, was Ahab hören wollte. Gott schenkt in seiner Gnade immer einen Mann Gottes mit einem Wort Gottes, auch wenn die Situation schlecht oder hoffnungslos aussieht. Joschafat war bereit, ihn zu hören; doch Ahab sagte über Micha: „Ich hasse ihn, denn er weissagt nichts Gutes über mich, sondern immer nur Böses“ (2Chr 18,7).

Wie verdreht ist doch das Denken des Gottlosen. Der Gottlose hasst die Wahrheit, und Gottes gutes Wort ist für ihn böse Botschaft. Wir lernen auch etwas über den Charakter des Propheten Micha, des treuen Nachfolgers im Glauben. Micha verkündete immer oder alle Tage (kol jamim) das Wort der Wahrheit. Wahre Jünger Jesu verharren im Wort der Wahrheit und hören nicht auf, die Wahrheit weiterzusagen. Micha war solch ein Jünger, der sich nicht einschüchtern ließ. Da, wo er Gottlosigkeit sah, erhob er seine Stimme. Da, wo Gottes Gebot übertreten wurde, rief er zur Umkehr auf. Das, was in den Augen des HERRN böse war, nannte er böse, auch wenn der mächtige König Ahab das Böse für gut und das Gute für böse hielt. Micha sprach aus, was Gottes Wort sagt und schwieg nicht; im Gegenteil, er verkündete die Wahrheit unaufhörlich, alle Tage. Wie oft wird heute um des Friedens willen geschwiegen, statt dass immer oder alle Tage die Stimme der Wahrheit erschallt gegen den Verrat an der Wahrheit, der bis in Gottes Volk vorgedrungen ist.

So sprach Micha das Wort des HERRN: "Ich sah ganz Israel auf den Bergen zerstreut wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und der HERR sprach: Diese haben keinen Herrn. Sie sollen in Frieden zurückkehren, jeder in sein Haus!" (2Chr 18,16). Gott sagte: Das Volk soll in seine Häuser zurückkehren. Ahab sagte: Lasst uns nach Ramot hinaufziehen. Schon jetzt deutet sich an, wie diese Geschichte enden muss. Wer Gottes Wort widerspricht und auf das Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten. Ahabs Pläne konnten nicht gelingen, denn sie widersprachen Gottes Willen und Gottes Wort!

An dieser Stelle muss man noch einmal innehalten und die Aufmerksamkeit auf Joschafat lenken. Er wird in der Schrift als gottesfürchtiger König dargestellt, der die Altäre Baals niederreißen ließ und die Priester und Leviten anwies, dem Volk die Gebote Gottes zu lehren. Dennoch zeigt die Bibel auch, dass der gottesfürchtige Joschafat Kompromisse schloss und so ein Schatten der Sünde auf sein Leben fiel. Zu viele Christen wollen nicht begreifen, dass es möglich ist, dass Männer Gottes im Geist wandeln und Segen hervorbringen und dennoch Dinge tun, die in Gottes Augen Sünde sind und das Missfallen des Höchsten hervorrufen. Sehr leicht wird man dann zu einem Anhänger oder gar Fan eines bekannten Predigers, Bibellehrers oder Evangelisten, dessen Segensspuren sichtbar wurden, ohne dass man einen Blick für die Fehler und Gefahren haben will, die so manches Handeln und so manche Lehre eines sonst gesegneten Mannes begleitet. Menschenkult gibt es nicht nur in der Welt, er findet sich auch - und es scheint mir in den letzten Jahrzehnten vermehrt - in der Gemeinde der Heiligen.

Aber ein weiteres Merkmal Joschafats begegnet uns heute fortwährend. Joschafat hörte gerne die Botschaft der Wahrheit aus dem Munde des Propheten Micha, doch letztlich entschied er sich in seinem Handeln gegen die Wahrheit und für ein gemeinsames Handeln mit dem gottlosen Ahab. Mancher Christ hört gerne die Wahrheit Gottes und mag ihr sogar zustimmen, aber sein Handeln spricht eine andere Sprache. Unter dem vielleicht aufrichtig gemeinten Wunsch, Gutes für den HERRN zu tun, aber zugleich verblendet durch eine Mischung aus Wahrheit und Lüge, wollte er etwas für den HERRN tun. Wie sehnt sich unser HERR danach, dass wir nicht nur etwas für Ihn tun, sondern auch mit Ihm.

Das Erschütternde ist, dass Kompromisse fast nie zurückgenommen werden und auf lange Dauer immer schlechte Frucht erzeugen. Joschafats Sohn Joram heiratete Atajla, die Tochter Ahabs, die „Gottlosigkeit in Person“ (2Chr 24,7) - eine Frucht des Kompromisses seines Vaters Joschafat! Diesen warnenden Hinweis der Schrift sollte man nicht leichtfertig übersehen. Im Evangelikalismus von heute gibt es viele Joschafats - Männer, die ein gewisses Maß an Gottesfurcht haben und Segen bringen, und dennoch sind es Männer, die Kompromisse machen und den Samen des Konsens ausstreuen. Wenn der Same des Konsens aber erst einmal aufgegangen ist, wird er die Frucht einer falschen Einheit hervorbringen. Der Kompromiss von heute, ist stets der Abfall von morgen.

Eine der Früchte der falschen Einheit ist der Ruf, dass jegliche Kritik verstummen müsse. Ertönt das prophetische Wort eines Micha, wird es als böse oder negativ oder kritisch oder unbrüderlich betrachtet. Kompromisse führen indessen immer weg von und niemals näher an die göttliche Wahrheit. In diesem Klima einer unbiblischen Harmoniesucht gilt: Konfrontation ist out, Kontextualisation ist in. Letzteres (Un-)Wort bezeichnet die Vorstellung, der Christ von heute müsse die Wahrheiten der Bibel an den jeweiligen kulturellen Kontext seiner Zeit und seiner Umwelt anpassen.

Darum erleben wir es, dass die "negative" Botschaft der göttlichen Wahrheit - der Zorn Gottes über die Sünde, das Gericht und ewige Verdammnis in der Hölle - heute nicht mehr verkündigt werden soll, da die Gesellschaft kein schlechtes Bild von uns Christen haben soll. Das evangelikale Image steht auf dem Spiel. Schließlich ist das Evangelium keine Drohbotschaft, sondern eine Frohbotschaft, so das häufige Argument. Wer der Anklage entgehen will, die Lehre des Universalismus - der Errettung aller Menschen - zu vertreten, postuliert einfach eine neue "Heilsgroßzügigkeit" und klagt die Michas dieser Zeit an, die Liebe Gottes nicht erfasst zu haben. Anhänger dieser Position verdrängen allerdings die Wahrheit, dass die Frohbotschaft erst auf dem Hintergrund eines drohenden, ewigen Gottesgericht, das kommen wird und kommen muss, erst so recht frohmachend wird, weil wir Jesus verkündigen, der dieses Gericht auf sich genommen hat und uns vor der ewigen Gottesferne rettet.

Andere Joschafats verkünden, dass "Mission," wie wir sie aus der Schrift und der Kirchengeschichte fast 2000 Jahre lang kennen, der Vergangenheit angehört. "Mission" ist Schnee von gestern, dem "Missionalen" gehört die Zukunft. Unter missionaler Evangelisation versteht man, dass Christen überall in die Gesellschaft hineinwirken und bekannt werden als Veränderer und Verbesserer dieser Welt. Kultur, Gesundheit, Soziales, Umwelt, Politik, Wirtschaft - überall sollen Christen positive Veränderung bewirken und so Menschen den Weg zu Gott weisen - Weltverbesserung als Kontaktpunkt zum Evangelium sozusagen. Die Gemeinde Jesu wird für das bekannt, was sie in ihrer Stadt Gutes tut. Mission in der Apostelgeschichte sah anders aus: "Das Wort des Herrn aber wurde ausgebreitet durch die ganze Gegend" (Apg 13,49). Gutes tun darf und sollte natürlich die Verkündigung des Evangeliums begleiten; niemals aber darf es zum Zentrum unserer Mission werden, wie die Vertreter des Missionalen propagieren.

Die Gemeindewachstumsbewegung - Willow Creek gilt als eines der bekanntesten Sprachrohre dieser Bewegung - hat vor Jahrzehnten etwas Ähnliches postuliert. Man müsse auf die Bedürfnisse der Kirchenfernen eingehen; Kirche müsse für die Menschen wieder "relevant" werden. In Umfragen fand man heraus, wie die Menschen sich einen Gottesdienst vorstellen, den sie besuchen würden. Die Joschafats des Gemeindepragmatismus boten schließlich das an, was die Menschen wollten, und vieles war das, was auch die Welt zu bieten hatte. Medien, Sport, Freizeit sowie ein vielfältiges Angebot psychologischer Selbsthilfe überflutete die Gemeinden, die dieser Linie folgten. Heute bietet die evangelikale Gemeinde alles: Zirkusmusik auf der Orgel, Meditation zu Bibelversen, getanzte Gebete, meditative Tänze, visuelle Erlebnisräume, sich in die Klänge der inneren Bilder verführen lassen (man scheut sich nicht einmal, das Wort "verführen" zu verwenden, das in der Bibel einen durchweg negativen Beiklang hat!), Rodeos in amerikanischen Kirchen, Yoga-Kurse in der Emerging Church, Pole Dancing für Jesus usw. usw. - die Gemeinde auf Konsenskurs mit der Welt. Ist die Gemeinde gewachsen durch die neuen pragmatischen Methoden, wie sie Willow Creek einsetzt? Im Gegenteil, sie ist geistlich verflacht und weltlich geworden. Statistiken beweisen, dass die großen Gemeinden größer geworden, die kleinen Gemeinden kleiner geworden oder ganz verschwunden sind. Reich Gottes wurde jedenfalls auf diese Weise nicht gebaut. Das Transferchristentum indes erlebte seine Blüte.

Auch die neuen Methoden der missionalen Bemühungen - Neuerungen, die in den Ohren kitzeln, wie Paulus es treffend vorhersagte - werden teilweise Frucht bringen und vielleicht auch bis zu einem gewissen Maß Segen freisetzen. In der Summe aber wird der missionale Ansatz genauso scheitern wie der Gemeindepragmatismus von Willow Creek, weil beide Ansätze Kompromisse mit der Wahrheit des Evangeliums machen. Jahrzehntelang pilgerten die Anhänger von Willow Creek auf die großen Kongresse und erhofften sich ein ähnlich starkes Gemeindewachstum. Nur wenige Gemeinden in den USA konnten dank ausreichender Transferchristen zu einer Megagemeinde anwachsen. 90 Prozent der Gemeinden in den USA zählen weiterhin weniger als 100 Gemeindemitglieder.

Könnte sich Ähnliches mit dem missionalen Ansatz ereignen? Könnte es sein, dass einige missionale Gemeinden wie Willow Creek durchaus ein überdurchschnittliches Gemeindewachstum vorweisen können und so als Mustergemeinden und Vorbilder für die neuen Pilger der missionalen Philosophie gelten? Die Geschichte wird es erweisen. Einige Vertreter der missionalen Ausrichtung haben die Schwächen des pragmatischen Gemeindebaus durchaus erkannt und verweisen stolz auf ihre Ergebnisse, die nur einen kleinen Prozentsatz von Transferchristen umfasst. Sie mühen sich redlich darum, Neubekehrte aus der Welt in ihre missionale Gemeinde zu bringen, anstatt die Schäfchen anderer Gemeinden auf ihre Weide zu leiten - ein lobenswerter Ansatzpunkt. Der Wächter wird sich dennoch nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass auch die missionale Strategie an Joschafats Kompromissen krankt.

Die Vertreter des Missionalen betonen, dass sie kein soziales Evangelium verkünden, sondern dort wo Not und Defizite in der Gesellschaft sind, positiv hineinwirken und auf diese Weise Reich Gottes bauen. Gleichwohl hören auch die missionalen Jünger nicht gern auf das Wort eines Propheten Micha. Pfarrer Wilhelm Busch war solch ein Micha seiner Zeit. Auch er führte nach dem Vorbild des amerikanischen CVJM das "social gospel" - das soziale Evangelium - in seinen Wirkungskreis ein, als die große Arbeitslosigkeit das Deutschland der 1930er Jahre im Griff hatte. Nicht unähnlich dem missionalen Ansatz gab er den vielen arbeitslosen jungen Menschen wieder einen Sinn in ihrem Leben, indem er mit einem Team von Studienräten, Agrarwissenschaftlern, Musikern usw. Kurse anbot und in die Gesellschaft hineinwirkte. Busch blickt auf diese Zeit zurück: „Es war herrlich! Aber nachts lag ich wach und quälte mich. Als Bote des Evangeliums war ich doch angetreten. Hatte ich jetzt nicht meine eigentliche Berufung verlassen? War dieser soziale Dienst meine Aufgabe? War das nicht die Aufgabe anderer Stellen? Und immer standen die amerikanischen CVJM vor meiner Seele. Waren sie nicht so wie ich jetzt in die sozialen Aufgaben hineingerutscht und auf diesem Wege abgeglitten von ihrem eigentlichen Dienst, das Evangelium den jungen Männern zu sagen? Damals begann es, dass ich John Mott [Befürworter des social gospel] in seiner Zwiespältigkeit begreifen lernte. Aber den Weg der Amerikaner wollte ich auf keinen Fall mitgehen."1

Pfarrer Busch besann sich auf seine eigentliche Berufung und führte wöchentliche „Weltanschauungs-Stunden“ ein, die ihm als willkommene Gelegenheiten dienten, den Menschen das Evangelium zu sagen. Obgleich der Pfarrer aus Essen in seiner und John Motts Situation eine Notwendigkeit erkannte, sozial aktiv zu werden, rang er mit der Frage, ob denn ein soziales Evangelium alleine ausreiche, um den Missionsbefehl Christi zu erfüllen. Einer derartigen Vorstellung erteilte er allerdings schließlich eine klare Absage.

Doch zurück zu unserer Geschichte und einem Mann, der keine Kompromisse machte: der Prophet Micha. Gott hat zu allen Zeiten, auch inmitten des größten Abfalls, seinen Überrest bewahrt und dafür gesorgt, dass Gottes Wahrheit kompromisslos und unverfälscht weitergegeben wird. "So wahr der HERR lebt, nur was mein Gott mir sagen wird, das werde ich reden!" (2Chr 18,13), das war Michas Leitsatz und Maßstab. Micha wurde nach seiner mutigen Prophetie ins Gefängnis geworfen. Die Bibel lässt es offen, ob er schon im Gefängnis war, als er durch einen Hofbeamten vor den König Ahab und Jehoschafat geführt wurde. Doch eines zeigt diese biblische Geschichte nur zu gut. Micha war ein Außenseiter - das Wort eines Propheten gegen das Wort von 400 Propheten. Woher hatte Micha den Mut und die Kraft, nur das zu reden, was Gottes Wort sagt? Auch hier gibt die Schrift die Antwort. "Ich sah den HERRN auf einem Thron sitzen und das ganze Heer des Himmels zu seiner Rechten und zu seiner Linken stehen" (2Chr 18,18). Micha hatte eine Offenbarung des lebendigen Gottes.

Der Jünger Jesu muss wissen, dass Kompromisse mit der Wahrheit nicht ohne Folgen bleiben. Wer aber durch die Gnade Gottes und aus Liebe zu Gottes Wort, den Weg des Glaubensgehorsams geht, darf sich gewiss sein, dass der treue Gott sich auch ihm in seinem Geiste offenbart. Jesus spricht: "Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren" (Joh 14,21). Gott offenbart sich dem Gehorsamen, und diese Offenbarung im Geist gibt die Kraft, in der Wahrheit zu wandeln; sie gibt die Kraft, Kompromisse zu entlarven und abzuweisen und mutig den schmalen Weg der Wahrheit voranzuschreiten.

Wer kein Joschafat sein will, sondern ein Micha, der seinen Weg radikal und kompromisslos geht, muss bereit sein, gegen alle Zeitströmungen - auch gegen den frommen, evangelikalen Zeitgeist - seinen Weg unbeirrt fortzusetzen und nur an Gottes Wort festzuhalten. Was Micha dann in seiner Vision sieht, muss uns erschüttern und immer wieder ins Gebet treiben. "Und der HERR sprach: Wer will Ahab, den König von Israel, betören, dass er hinaufzieht und bei Ramot in Gilead fällt? Und der eine sagte dies, und der andere sagte das. Da trat der Geist hervor und stellte sich vor den HERRN und sagte: Ich will ihn betören. Und der HERR sprach zu ihm: Womit? Da sagte er: Ich will ausgehen und will ein Lügengeist sein im Mund aller seiner Propheten. Und er sprach: Du sollst ihn betören und wirst es auch können. Geh aus und mach es so! Und nun, siehe, der HERR hat einen Lügengeist in den Mund dieser deiner Propheten gegeben, denn der HERR hat Unheil über dich geredet" (2Chr18,19-22).

"Da trat der Geist hervor," - der hebräische Text verwendet den Artikel vor dem Wort ruach - ha ruach - und meint einen bestimmten Geist; viele Ausleger sehen in diesem Geistwesen den Satan. Wir werden an Hiob erinnert: "Und es geschah eines Tages, da kamen die Söhne Gottes, um sich vor dem HERRN einzufinden. Und auch der Satan kam in ihre Mitte. Und der HERR sprach zum Satan: Woher kommst du? Und der Satan antwortete dem HERRN und sagte: Vom Durchstreifen der Erde und vom Umherwandern auf ihr. Und der HERR sprach zum Satan: Hast du achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es gibt keinen wie ihn auf Erden - ein Mann, so rechtschaffen und redlich, der Gott fürchtet und das Böse meidet! Und der Satan antwortete dem HERRN und sagte: Ist Hiob etwa umsonst so gottesfürchtig? Hast du selbst nicht ihn und sein Haus und alles, was er hat, rings umhegt? Das Werk seiner Hände hast du gesegnet, und sein Besitz hat sich im Land ausgebreitet. Strecke jedoch nur einmal deine Hand aus und taste alles an, was er hat, ob er dir nicht ins Angesicht flucht! Da sprach der HERR zum Satan: Siehe, alles, was er hat, ist in deiner Hand. Nur gegen ihn selbst strecke deine Hand nicht aus! Und der Satan ging vom Angesicht des HERRN fort" (Hiob 1,6-12).

Satan will ausgehen und den Ahab betören. Eine doppelte Wahrheit wird hier deutlich. Erstens, Satan kann nur tun, was Gott ihm erlaubt. Und zweitens, Ahab war an einen Punkt in seinem Leben gekommen, wo Gott ihm "eine wirksame Kraft des Irrwahns sandte, dass er der Lüge glaubte" (2Thess 2,11). Gott hatte Gericht über Ahab und seine falschen Propheten verkündet und gab Ahab in seiner Lüge dahin. Bald sollte der Allmächtige seine Seele von ihm fordern. Über Joschafat hatte Satan keine Macht, obgleich mancher Makel an seinem Wandel zu finden war. Joschafat und sein Haus wurden vor dem Gericht verschont - zumindest vorerst. Seine Nachkommen und das Südreich Juda, das sich immer wieder in Kompromisse und Götzendienst verstrickte, sollten schließlich 587 v. Chr. durch Nebukadnezar in die Babylonische Gefangenschaft geführt werden. Auf Dauer muss jeder Kompromiss in der "Babylonischen Gefangenschaft" enden, sofern er nicht erkannt und widerrufen wird.

Als der Neoevangelikalismus im Jahre 1948 in den USA entstand als eine zweite evangelikale Bewegung neben den konservativen Evangelikalen - auch als "Fundamentalisten" bezeichnet, ohne den negativen Beiklang der heutigen Zeit -, war man sich in fast allen Lehrfragen weitestgehend einig. Keiner der ersten neoevangelikalen Führer stellte die Inspiration oder Irrtumslosigkeit der Schrift, die Gottheit Christi, den stellvertretenden Sühnetod Jesu am Kreuz, die Ablehnung der Evolutionstheorie in Frage. Niemand wäre bereit gewesen, grundlegende Wahrheiten, die man bis in diese Zeit gegen den theologischen Liberalismus verteidigt hatte, zu opfern.

Die Neoevangelikalen unterschieden sich lediglich dadurch, dass sie von der Gesellschaft nicht so negativ wahrgenommen werden wollten und die Akzeptanz der akademischen Welt der Theologie anstrebten. Ferner wollten die Neoevangelikalen sozial aktiver werden und die Gesellschaft einerseits mit christlichen Werten verändern, andererseits gaben die neoevangelikalen Pastoren und Leiter die strikte Trennung von der Welt auf und plädierten für mehr Weltoffenheit. Die Kultur dieser Welt sollte nicht mehr verteufelt werden, schließlich sei sie doch Gottes Schöpfung. Die säkulare Kultur wollten die neoevangelikalen Erneuerer für sich einnehmen und verchristlichen. Lasst uns hinaufziehen, um Ramot aus der Hand des Feindes zu reißen und wieder für uns einzunehmen! Kommt uns irgendwie bekannt vor, oder?

Den theologischen Liberalismus wollten die Neoevangelikalen durch "Infiltration" für sich zurückgewinnen. Viele gläubige Evangelikale studierten an liberalen theologischen Universitäten mit dem Ziel, die Liberalen wieder für den evangelikalen Glauben zu erreichen. Leider geschah oftmals genau das Gegenteil, wenn auch nur schleichend. Die Neoevangelikalen beschlossen, den kämpferischen Ton für die Wahrheiten des Evangeliums abzulegen und waren bereit, den Dialog mit den Liberalen zu führen. Es erübrigt sich, dass Ökumene und Charismatik nicht mehr nach dem beurteilt wurde, was aufgrund der Wahrheit des Evangeliums trennte, sondern nur noch danach, was Neoevangelikale mit diesen Strömungen gemeinsam hatten. Was verband, wurde wichtiger, als das, was trennte. Der kleinste gemeinsame Nenner reichte aus, um jedem die Hand zu reichen.

Der Same des Kompromisses war gesät. Heute nach über 60 Jahren ist die Frucht des Konsens aufgegangen und nahezu ausgereift. Dieser folgenreiche Konsens hat eine falsche Einheit hervorgebracht, eine Verschwägerung mit Strömungen, die noch vor Jahren als undenkbar gegolten hätte. Längst verneinen unzählige Neoevangelikale die Lehre der Irrtumslosigkeit und Verbalinspiration der Schrift. Liberales Gedankengut beeinflusst die neoevangelikalen theologischen Ausbildungsstätten und damit die zukünftigen Pastoren, Leiter und Missionare. Die ökumenischen Bestrebungen, die sich ursprünglich auf die christlichen Kirchen richteten, schließen heute christliche Sekten, das Judentum und den Islam mit ein.

Erst kürzlich im März 2011 trafen sich in den USA die Führer der neoevangelikalen NAE (National Association of Evangelicals) mit den Führern der Mormonen, um "zu einem tieferen Verständnis des mormonischen Glaubens zu kommen." Billy Graham lud den bekannten Mormonen Glenn Beck zu einem dreistündigen Gebet zu sich nach Hause ein. Der neoevangelikale  Rektor des Fuller Seminars Richard Mouw schreibt in einem Vorwort zu dem Buch des Mormonen Robert Millet A Different Jesus?: „Ich sage voraus, dass einige Evangelikale es lesen und zu der Meinung kommen werden, dass die Mormonen nicht so häretisch sind wie zuvor angenommen… Ich glaube, dass ein aufgeschlossener christlicher Leser dieses Buches spüren wird, dass Bob Millet tatsächlich dem Jesus der Bibel vertraut, was sein Heil angeht. Das ist jedenfalls mein Empfinden.“ Und der Baptist Richard Land bezeichnete den Glauben der Mormonen als den vierten abrahamitischen Glauben - neben Christentum, Judentum und dem Islam. Er schließt sich damit dem bekannten Vertreter der Emerging Church Brian McLaren an.2

Beten also Moslems, Juden und Mormonen mit den Evangelikalen den gleichen Gott und Erlöser Jesus Christus an? Mancher Joschafat dieser Tage mag uns dies glauben machen. Auf einer Webseite der Mormonen heißt es: „Wer zum ersten Mal hört, dass Luzifer und unser Herr [Jesus Christus] Brüder sind, mag überrascht sein – insbesondere alle Personen, die die Offenbarungen der Kirche der Letzten Tage nicht kennen. Aber sowohl die Schriften als auch die Propheten bestätigen, dass Jesus Christus und Luzifer tatsächlich aus dem Geschlecht unseres Himmlischen Vaters und folglich Brüder im Geiste sind.“3 Die wenigen Michas, die sich erheben und mit Gottes Wort gegen den Abfall in der Lehre protestieren, werden als solche diffamiert, die nur Böses reden. Sie gelten als lieblos, kritisch, negativ, usw. usw... Am liebsten würde man sie in das Gefängnis werfen, wie Ahab es mit Micha tat.

Gerade in dieser Zeit, die immer deutlicher die Anzeichen des großen Abfalls vor dem Kommen unseres HERRN aufweisen, braucht es die Michas unter uns. Mancher Joschafat dieser Tage lässt sich durch einen Ahab und die Vielstimmigkeit seiner Propheten verführen. Das Geheimnis eines antichristlichen Geistes breitet sich immer mehr in der Gemeinde aus und leugnet den "Vater und den Sohn" (1Joh 2,22). Ist "der Geist" erneut von Gottes Thron gesandt, um die Ahabs unserer Tage und seine Propheten zu betören? Darum sei ein Micha um deinetwillen, und achte darauf, dass du genug Öl in deinen Lampen hast. Sei aber auch ein Micha, der die Joschafats ruft, auf den HERRN und Sein Wort zu vertrauen, ehe auch sie Ahab in eine sinnlose Schlacht folgen und in der Gefahr stehen, aus der Gnade zu fallen und das restliche Öl in ihren Lampen zu verlieren.

Rainer Wagner schreibt in seinem Buch Alle in einem Boot – Ökumene und der Preis der Einheit: „Da geistliche Verwirrung die größte Gefahr für die endzeitliche Gemeinde ist, müssen wir alle führenden Persönlichkeiten der Christenheit, alle Entwicklungen, Bewegungen und Lehren im Licht des von Gottes Geist inspirierten Wortes prüfen. Personen und Bewegungen, die diese Prüfung als Beleidigung abtun, beweisen damit, dass sie nicht geistlichen Ursprungs sind. Denn Gottes Geist fordert zum Prüfen auf. Der Geist Gottes freut sich, wenn Christen tun, was er in seinem Wort verlangt: Prüfen. Nur Menschliches und Teuflisches, das sich hinter einer geistlichen Maske versteckt, ist über Prüfung empört, denn es fürchtet Aufdeckung.“4

Selbst wenn sich 400 Propheten gegen Gottes Wort stellen, brauchen wir heute die Michas, die nur das sagen, was der HERR redet. Momentan ist ein Trend in den USA zu verzeichnen, dass Menschen, die keine bibeltreue Gemeinde mehr finden, sich in kleinen Hauskreisgemeinschaften zusammenfinden. Wenngleich dies in den Augen der Menschen als klein, niedrig, ja vielleicht jämmerlich empfunden wird, so dürfen wir nicht vergessen, dass das, was in den Augen der Welt als gering erscheint, in den Augen Gottes oftmals kostbar ist. Micha stand als ausgestoßener, angefeindeter Prophet vor dem Thron Ahabs. Ahab und Joschafat mögen in kostbaren Gewändern, gut genährt und umgeben von ihren Dienern im Luxus geschwelgt haben, und doch hatte Gott sein Urteil über Ahab bereits gefällt und Joschafat nur deswegen errettet, weil er in seiner Not umkehrte zu Gott und um Hilfe schrie (2Chr 18,31). Die modernen evangelikalen Tempel voller Götzendienst und Weltlichkeit, die heutigen Joschafats unter den Evangelikalen mögen bekannt und geehrt sein und alle, die geistlich schlafen, beeindrucken. Gottes Wohlgefallen ruht indessen auf den Michas und den "Micha"-Gemeinschaften unserer Zeit.

Gott räumte Joschafat eine Gnadenzeit ein, doch es war eine Gnadenzeit vermischt mit dem gerechten Missfallen eines heiligen Gottes - die Schrift nennt dieses Missfallen auch den "Zorn Gottes." Obwohl Gott Joschafat aus der Notlage errettete, in die er sich durch seine Verschwägerung mit Ahab hineingebracht hatte, ihn am Leben ließ und es ihm ermöglichte, in Frieden nach Jerusalem zurückzukehren, blieb der Zorn Gottes auf dem Herrscher des Südreichs: "Und Joschafat, der König von Juda, kehrte in Frieden zurück nach Jerusalem in sein Haus. Da ging ihm der Seher Jehu, der Sohn Hananis, entgegen, und er sagte zu dem König Joschafat: Sollst du so dem Gottlosen helfen und die lieben, die den HERRN hassen? Darum ist auf dir Zorn vonseiten des HERRN. Jedoch ist etwas Gutes bei dir gefunden worden. Denn du hast die Ascherim aus dem Land weggeschafft und dein Herz darauf gerichtet, Gott zu suchen" (2Chr 19,1-3).

Ahab starb in der Schlacht um Ramot, und mit ihm starben alle seine menschlichen, fleischlichen Pläne. Joschafat wurde durch Gnade vor dem Tod bewahrt. Verblendet, was sein gemeinsames Unternehmen mit Ahab anging, öffnete Gottes Gnade im letzten Augenblick inmitten der tobenden Schlacht dem Joschafat die Augen. Gut möglich, dass Joschafat sich zu lange selbst eingeredet hatte, dieser Kampf müsse unter göttlichem Segen stehen. Denn wer könnte ihn und all die anderen, die in die Schlacht zogen, dafür kritisieren, dass er göttliches Territorium wieder zurückerobern wollte? Er riskierte schließlich sein Leben, um dem Feind zu entreißen, was ihm nicht gehörte! Das Wort der Wahrheit schneidet indes ungeachtet in gerader Richtung und trennt Seele von Geist. "Solltest du die lieben, die den Herrn hassen?" war Gottes Anklage an Joschafat.

Joschafat ist auch ein Symbolname, der über die Person des Königs aus dem Südreich hinaus auf das letzte Völkergericht und das endzeitliche Gerichtshandeln Gottes verweist, so der Theologe Wilhelm Rudolph. Das Tal Joschafat ist das Tal in dem Gott die Völker richten wird (Joel 4,2-14). Es ist das Tal der Entscheidung und des Endgerichts.5 Wie nahe die Weltenuhr vorangeschritten ist, wissen wir nicht. Was wir wissen, ist, dass die Welt mit den Ahabs ins Verderben gehen wird. Die Joschafats werden trotz ihrer Kompromisse durch Gottes unermessliche Gnade in das Reich Gottes eingehen und vor dem Preisrichterstuhl Christi (2Kor 5,10) sowohl Tadel als auch Lob empfangen. Da kein Mensch vollkommen heilig ist, muss aber auch Micha und alle "Michas" aller Zeiten, die oft unbeholfen und auf Gottes Gnade angewiesen dem Herrn Jesus Christus treu nachzufolgen versuchen, dereinst vor Gott am Preisrichterstuhl erscheinen. Möge Gott uns Gnade schenken, alle Tage nur das zu sagen, was der HERR spricht. Lasst uns den Propheten Micha zum Vorbild nehmen, damit, wenn wir vor den Christus treten, der Tadel gering, das Lob aber überfließend sein möge zur Verherrlichung Gottes, des Vaters, und Seines Sohnes Christus Jesus, unseres Heilandes.

 

 


Anmerkungen

1 Wilhelm Busch, Plaudereien in meinem Studierzimmer, CLV, Bielefeld, 2009, S.124.

2 Distomos Blog, Evangelikale, Billy Graham und die Mormonen.

URL: http://distomos.blogspot.com/2011/03/evangelikale-billy-graham-und-die.html.

3 The Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints (Webseite: lds.org). “I Have a Question,” Ensign, Jun 1986, 24–27.

URL: http://lds.org/ldsorg/v/index.jsp?vgnextoid=2354fccf2b7db010VgnVCM1000004d82620aRCRD&locale=0&sourceId= 4a10ef960417b010VgnVCM1000004d82620a____&hideNav=1.

4 Rainer Wagner, Alle in einem Boot – Ökumene und der Preis der Einheit, S.9.

5 Wilhelm Rudolph, Joel, Amos, Obadja, Jona. KAT XIII,2, Gütersloh,1979.

URL: www.wibilex.de. Siehe dort zum Begriff: Joschafat.

 

 

Autor: Georg Walter, ursprüngliche Quelle: distomos.blogspot.com

 

 

www.evangeliums-botschaft.de

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