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Wer sich nicht an seinem Prediger erfreuen kann, erfreue sich an seinem König

20.11.2016

Schauen wir uns in dieser Zeit die vielen Veruntreuungen der Lehren des Evangeliums unter den Predigern und führenden Männern an. Zuerst der eine und dann ein weiterer – diejenigen, die als Säulen erschienen, werden wie das Schilf im Sturm hin- und hergeworfen.

Eine Pest geht um, von der nur wenige unserer Gemeinden frei sind. Der menschliche Intellekt wird als Idol angebetet, und in seinem Hochmut verändert er die Lehre des Wortes und erstellt neue Dogmen, die das Wort Gottes entschieden verwirft. Wenn diese Dinge unseren Geist niederdrücken, so wollen wir dennoch guten Mutes sein; denn, wenn wir uns an unseren Predigern nicht erfreuen können, so wollen wir uns an unserem König erfreuen.

Wenn die Kanzel uns nicht nährt, ist der Thron stets von Ihm erfüllt, der die Wahrheit ist; und wenn wir die Rechtgläubigkeit des einen und die Vielgläubigkeit des anderen zu erwarten haben, wenn wir Judas hier und Ahitophel dort sehen, so regiert Jesus dennoch mit Gott und steht treu zu den Heiligen. Unser König bleibt und seine Wahrheit währt für alle Generationen.

 


Charles Spurgeon, Our King, Our Joy, Metropolitan Tabernacle, London, 27. November 1870.

Ursprüngliche Quelle und Dank: distomos.blogspot.commehr dazu unter dem Vorwort

www.evangeliums-botschaft.de

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