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Evangelisation oder Unterhaltungsshow? III

Veröffentlicht am 22.04.2016

An den Anfang dieses dritten und letzten Teils dieser Beitragsreihe, möchte ich noch einmal die Worte aus 2. Timotheus 2,2 stellen. Da gibt Paulus seinem Schüler Timotheus folgende Anweisung: Und was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Menschen an, die tüchtig sein werden, auch andere zu lehren! 
Bedenken wir, es war der letzte Brief des Apostel Paulus. Er saß in der Todeszelle und wartete auf seine Hinrichtung, als er diese Zeilen verfasste. Hier sehen wir, der Fokus von Paulus war nicht auf Kreativität und Einfallsreichtum gerichtet, sondern auf Treue. Sein Schüler Timotheus sollte sein Bestreben in erster Linie darauf setzen, das Evangelium das ihm Paulus unter Anwesenheit vieler Zeugen anvertraut hatte, unverfälscht weiterzugeben. Welche Gedanken würden uns wohl bewegen, wenn wir auf unsere Hinrichtung warten würden? Paulus hatte ein Herz für die Gemeinde, ihm war es wichtig, dass sich sein Schüler an die Überlieferungen hielt, doch wie steht es um unsere Generation? Sind wir uns noch bewusst, dass und das Evangelium durch treue Zeugen überliefert wurde? Jesus hatte ihnen gesagt: Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde! (Apg 1,8).

Mit all den Evangelisationsbemühungen unserer Tage, erhebt man den Anspruch, diesen Dienst fortzuführen, doch bedenken wir, Zeugen werden dazu vereidigt, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen. Wenn nun Jesus zum Vater sagt, „ich habe ihnen dein Wort gegeben“ und wir im selben Gebet die Aussage, „dein Wort ist Wahrheit“ finden (Joh 17,14; 17), was kann er dann anderes erwarten, als dass wir eben dieses Wort, und nichts anderes weitergeben? Und gar keine Frage, es wird Widerstand geben, das hat Jesus nie verheimlicht. Es kann nicht immer nur alles harmonisch ablaufen, wenn wir wirklich den bezeugen, an dem sich die Geister scheiden (vgl. Lk 2,34; Mt 10,34). Darum folgt auf 2.Timotheus 2,2 in Vers 3 die Aussage: Nimm teil an den Leiden als ein guter Streiter Christi Jesu!

Hier geht es um die Bereitschaft, für den überlieferten Glauben zu kämpfen, indem wir ihn gegenüber falschen Lehren verteidigen, was auch beinhaltet, um Christi willen zu leiden. Denn wer sich wirklich treu an das Wort Gottes hält, der wird Widerstand erfahren. In Apostelgeschichte 14,22 wird uns gesagt: Dass wir durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes hineingehen müssen.
Obwohl hier auch Krankheitsnöte und sonstige Schwierigkeiten und Schicksalsschläge mit einbezogen sind, bezieht sich dieser Vers in erster Linie auf die Leiden um Christi willen. Wie bereits im zweiten Teile dieser Beitragsreihe erwähnt, kann man dem Widerstand und dem Anpassungsdruck ausweichen, indem man einfach mal fünf gerade sein lässt. Je laxer unsere Einstellung, je oberflächlicher unser Glaube, je mehr Akzeptanz werden wir bei der breitem Masse erhalten. Doch die Frage ist, wo wird solch eine Einstellung hinführen? Bedenken wir, wie eindrücklich wir in Gottes Wort, vor solch einer Haltung gewarnt werden. Paulus beschreibt Menschen, die der gesunden Lehre der Schrift entgegenstehen, als Widersacher, die es in Sanftmut zurechtzuweisen gilt. Nicht um sie zu verdammen, sondern in der Hoffnung: Ob ihnen Gott nicht etwa Buße gebe zur Erkenntnis der Wahrheit und sie wieder aus dem Fallstrick des Teufels heraus nüchtern werden, nachdem sie von ihm gefangen worden sind für seinen Willen (2.Tim 2,25-26).

All jene, die bereits die Schrift verworfen haben, sind Satan auf den Leim gegangen. Er hat sie für seine Zwecke gefangen. Sie sind, ohne es zu bemerken, zu seinen Handlangern geworden. Ich wünsche mir wirklich von Herzen, dass sie durch Gottes Gnade aus dieser Gebundenheit heraus kommen, und durch seine Macht befreit werden. Doch ich muss auch an den Rest der Christenheit appellieren, nicht weiterhin alles brav mitzumachen, ohne zu prüfen, ob es hier wirklich noch um das Werk des Herrn geht, oder ob andere Interessen dahinter stecken? (Vgl 2.Kor 11,20). Natürlich wird es niemand offen zugeben, natürlich wird alles sehr schön verpackt, doch geschieht dies wirklich, um Menschen für Christus zu gewinnen? Es sind oft smarte Prediger, es sind nette Worte, doch letztlich geschieht, wovor in Sprüche 29,5 gewarnt wird: Wer seinem Nächsten schmeichelt, der spannt ihm ein Netz über den Weg.
Wer ein Netz spannt, hat nur ein Ziel, er möchte jemand einfangen. Und wie erreicht man, dass jemand in die Falle gelockt wird? Nun, man muss sich überlegen, wie man ihn ködern kann. Hat man den geeigneten Köder gefunden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Falle zuschnappt. Satan ist darauf spezialisiert Menschen ins Verderben zu leiten und er findet in unserer gefallenen Natur einen verbündeten. Sein Köder sind verführerische Schmeichelworte. Seit eh und je, hat er sich darauf spezialisiert, die Menschheit mit falschen Versprechungen zu locken. Und wie uns die Schrift wissen lässt, folgen ihm seine Diener hier auf dem Fuße. Daher ist die Rede von Verführern und Verführten und wer ihren Lehren folgt, wird selbst zum Verführer, ohne sich dessen Bewusst zu sein. Es ist sehr entscheidend, was wir glauben, denn das was wir glauben, wird unser Denken, Reden und Handeln beeinflussen. Wir dürfen hier nicht blauäugig sein, sondern müssen uns dessen bewusst sein, dass falsche Apostel, betrügerische Arbeiter sind, die nur die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen; und ihr Ende wird ihren Werken entsprechen (2.Kor 11,13-15).
Kann man sich denn anhand solch klarer Worte so viel Sorglosigkeit und Gleichgültigkeit in Bezug auf Lehre erlauben? Aus meiner Sicht ist die Leichtfertigkeit und Sorglosigkeit, mit der ein Großteil im Volke Gottes an dieses Thema herangeht, erschreckend und allamierdend. Daher möchte hier in aller Liebe, den Appell der Schrift weitergeben, der uns warnt: Glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister (1.Joh 4,1). Gott hat uns sein Wort gegeben, damit wir beurteilen können, welcher Geist hinter einer Lehre steckt. Bedenken wir hier auch, welchen Stellenwert die Schrift im Leben von Jesus hatte, nie ließ er auch nur den geringsten Zweifel an der Schrift aufkommen. Er bezeichnete sie als Wahrheit und sagte, dass nicht einmal ein Jota oder ein Strichlein davon vergehen würde.

Es ist unverzichtbar, nicht allem und jedem blind zu vertrauen, der den Anspruch erhebt, eine christliche Botschaft weiterzugeben. Auch mir sollte niemand blind vertrauen, auch meine Texte gilt es anhand der Schrift zu prüfen. Alles was ich geschrieben habe, soll nicht von oben herab verstanden werden. Oder gar so, als würde ich mich selbst für unfehlbar halten. Dem ist gewiss nicht so, im Gegenteil, gewisser Dinge, die ich hier ausführe, habe ich mich selbst schuldig gemacht. Lange Zeit hatte ich auch die Auffassung, dass für die Verbreitung des Evangeliums nahezu jedes Mittel recht sei. Wenn ich stellenweise scharf kritisiere, dann nur weil ich bei anderen dieselben Fehler sehe, die ich auch gemacht habe. Ich bin nicht besser als andere, aber ich bin in Sorge um die aktuellen Entwicklungen. Ich hoffe es klingt nicht überheblich, aber ich habe einen Eifer für die Gemeinde des lebendigen Gottes und es tut mir weh, wenn man verführerischen Lehren Tür und Tor öffnet. Jeder sollte sich selbst fragen, ob es Recht ist, sich schützend vor falsche Lehrer zu stellen, anstatt sie als Wölfe zu entlarven, um die Herde vor ihnen zu schützen.

Ich weiß, die meisten reden gut und das Motto unserer Tage lautet: "Rede auch du Gut" (1.Chr. 18,12), doch leider komme ich, wenn ich es nach der Bibel beurteile, nicht zu diesem Ergebnis. Tut mir leid, ich kann hier nur mit den Worten Martin Luthers reden (wobei ich diesem Mann nicht das Wasser reichen kann), aber er sagte, hier stehe ich und kann nicht anders. Er blieb bei seinem Standpunkt, obwohl Jahrhunderte katholischer Kirchentradition, samt Päpsten und Bischöfen gegen ihn standen. Es ist mir bewusst, in unseren Tagen wird von einem Christen erwartet, dass er immer lieb und nett und vor allem tolerant und kompromissbereit ist, doch ich bin der Meinung, dass bereits Grenzen überschritten sind und Wege eingeschlagen wurden, die im Licht von Gottes Wort, nicht mehr toleriert werden können. Und darum kann ich nicht sagen, dass alles gut sei, ich kann nicht sagen, dass es gut ist, was da läuft mit „Emerging Church“, mit „Willow Creek“ oder bei den beliebten TV Predigern, wie „Joyce Meyer“ oder bei „Hour of Power“, es tut mir leid, dass ich nicht einmal das Konzept von „Pro Christ“ oder „Jesus House“, gut heißen kann.

Sollte es jemanden überraschen oder gar schockieren weil ich u.a. auch das Konzept von „Pro Christ“ in Frage stelle, möchte ich kurz darauf eingehen, wo das Problem ist. Das Hauptproblem besteht in der Religionsvermischung, es besteht darin, dass nicht mehr unterschieden wird, zwischen gesunder und falscher Lehre, zwischen lebender Gemeinde und abgefallenem, totem Christentum. Man kann Evangelisation ebenso wenig mit liberalen Theologen (die das Wort Gottes längst verworfen haben) betreiben, wie mit einer im Aberglauben gefangenen katholischen Kirche. Viele mehr gilt hier das Wort des Herrn Jesus: „Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes! (Lk 9,60).
Angenommen ein Mensch findet durch eine Pro Christ Veranstaltung zum lebendigen Glauben, soll man diesen geistlich Neugeborenen, tatsächlich von einer toten Mutter großziehen lassen? Ist es nicht allzu offensichtlich, dass er in einer toten Kirche geistlich verhungern wird?
Aber genau das ist das Konzept von Pro Christ, man lebt tatsächlich in der Illusion, gesunde Lehre sei völlig belanglos. Dabei heißt es doch bei den ersten Christen ganz eindeutig, sie blieben beständig in der Lehre der Apostel 
(vgl. Apg 2,42). Das ist etwas völlig anderes, als würde da stehen, sie blieben beständig in der Lehre der Schriftgelehrten und Pharisäer.

Wir finden die Lehre der Apostel in der Schrift und in bibeltreuen Gemeinden, doch bei den liberalen Theologen oder in den mystischen Lehren Roms, werden wir sie gewiss nicht finden.
Paulus und all die anderen Apostel haben gesunde Lehre immer eindeutig von falscher Lehre abgegrenzt und ich weiß, wer heute noch auf eine solche Abgrenzung besteht, der gilt als Spielverderber. Wolfgang Nestvogel hat dazu folgende Aussage gemacht: In einer Zeit in der alles von Einheit und Harmonie redet sind wir Spielverderber weil wir an Jesus gebunden sind. Und weil Jesus keinen anderen Weg zum Himmel offen gelassen hat als sich selbst. Und wenn wir Jesus treu bleiben, dann können wir unsere Sache so ruhig und freundlich sagen wie wir wollen, wir sind Ruhestörer. Er spricht in diesem Zusammenhang auch davon, dass ein Christ, der nicht bereit ist  sich anzupassen, mit dem Hass der Welt rechnen muss, doch kommt dann zu einer sehr ermutigenden Feststellung indem er sagt: Die Feindschaft der Welt das ist ein Gütesiegel für die Echtheit unseres Christseins. Die Feindschaft der Welt das ist eine spürbare Beglaubigung, dass wir dazugehören zum Reich Gottes. 35

Das ist der Preis treuer Nachfolge, wir müssen bereit sein, die Anfeindung der Welt in Kauf zu nehmen, doch wenn der Hass der Welt um Christi Willen ein Gütesiegel für die Echtheit unseres Glaubens ist, dann sollten wir uns auch an diesem Punkt prüfen. Dazu noch ein letztes Zitat von John Charles Ryle, er schreibt diesbezüglich: Es gibt zwei Texte, die von christlichen Predigern leider zu leicht vergessen werden. In dem einen steht geschrieben: "Wehe euch, wenn alle gut von euch reden! (Lk 6,26). In dem anderen steht geschrieben: "Wenn ich allerdings den Menschen noch gefiele, so wäre ich nicht ein Knecht des Christus" (Gal 1,10). 36
Wenn wir dem Herrn wirklich treu nachfolgen wollen, gilt es die Botschaft des Evangeliums unverfälscht weiterzugeben und ein Aspekt davon besteht auch darin, diese Botschaft gegenüber falscher Lehre und Verdrehung zu verteidigen. Und wozu das Ganze? Warum ist es so wichtig? Dazu noch mal ein Zitat von Martyn Lloyd-Jones, auch er kommt zur Fragestellung, warum wir für die Wahrheit kämpfen sollen und gibt darauf folgende Antwort: Weil sie das Einzige ist, was Menschen erretten kann! Deshalb sollen wir über Menschen hinweg auf ihre verlorene Seele schauen und uns um nichts anderes sorgen als um die Ehre Gottes und die Errettung von Menschen. 37

Das Evangelium ist die einzig rettende Botschaft und als Christen ist es auch unser Auftrag dafür zu kämpfen, weil man es nicht tolerieren darf, wenn ein anderes Evangelium verkündigt wird. Wenn Gott Warnschilder aufhängt, hat kein Mensch das Recht sie auszutauschen. Wenn eine Tür mit Notausgang beschriftet ist, kann man es nicht einfach kommentarlos hinnehmen, wenn jemand ein Schild mit der Aufschrift „Durchgang verboten“ darüber klebt. Man kann nicht gemeinsam mit einer verweltlichten Kirche evangelisieren, weil diese Kirche ein völlig anderes Evangelium hat. In dieser Kirche ist Jesus nur ein Weg unter vielen, doch der Jesus der Bibel beansprucht nicht ein Weg, sondern der Weg zu sein. Wer gemeinsame Evangelisation mit toten abgefallen Kirchen betreibt, stimmt deren Lehre der Beliebigkeit und der Religionsvermischung indirekt zu. Die Folge davon ist, dass die Menschen nicht mehr wissen, was das Evangelium ist. Keiner weiß, wofür der christliche Glaube steht und wofür nicht. Die Trompete gibt einen undeutlichen Klang von sich und kaum jemand realisiert, worum es wirklich geht. Genau damit spielt man Satan in die Karten und trägt zur Umsetzung seines Zieles bei, das darin besteht die klaren Grenzen, die in Gottes Wort gezogen werden, zu verwischen. Der Unterschied zwischen Irrlehre und gesunder Lehre soll ebenso unkenntlich gemacht werden, wie der Unterschied zwischen Christ und Scheinchrist. Je unkenntlicher dies ist, je mehr Menschen wiegen sich in falscher Sicherheit.
Nun, warum schreibe ich das, warum lasse ich nicht einfach den Dingen ihren Lauf? Ganz einfach, weil es um die Errettung von Seelen geht. Weil es darum geht, ob ein Mensch die Ewigkeit bei Gott verbringen wird, oder ob er auf die ewige Verdammnis zusteuert. Wir spielen das viel zu sehr runter, wir meinen die schlimmste Not, seien irdische Krankheiten, hier wird alles getan um Menschen zu helfen, doch wie steht es um die schlimmste und die gefährlichste Krankheit, wie steht es um die Sünde? Jesus, nicht ich, sagt: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen (Mt 18,3).

Jesus hat Umkehr und Buße gepredigt, weil er wusste, dass wir ohne diese Umkehr direkt auf Gottes Gericht zusteuern. Es geht also um die Rettung von Verlorenen und nicht darum Beruhigungspillen zu verteilen. Ebenso wie es im natürlichen Bereich inakzeptabel wäre, wenn ein Notarztwagen den Schwerverletzten nicht im Krankenhaus, sondern auf dem Friedhof abliefern würde, kann man es tolerieren, wenn dies im übertragenden Sinn im geistlichen Bereich betrieben wird. Selbst wenn trotz der falschen Evangelisationsmethoden Menschen zum Glauben finden, darf man diese geistlich Neugeborenen doch nicht in eine tote Kirche schicken. Wer würde denn ein neu geborenes Kind in die Arme einer toten Mutter legen?
Wir halten uns für die Superchristen der letzten Tage, doch in Wirklichkeit sind wir ein Laodizea-Christentum. Diese Gemeinde hielt auch so große Stücke auf sich, wie das moderne Christentum unserer Tage, doch Jesus musste ihnen sagen: Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch heiß bist. Ach, daß du kalt oder heiß wärst! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund. Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluß, und mir mangelt es an nichts! — und du erkennst nicht, daß du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt (Offb 3,15-17).

Aus tiefstem Herzen muss ich sagen, dass mich der aktuelle Zustand der christlichen Gemeinde zu tiefst erschüttert. Wir sind so kompromissbereit, so gleichgültig und so pragmatisch geworden. Möge der Herr uns von diesem Geist der faulen Kompromisse erlösen, dass wir uns nicht von der Diplomatie oder der Nützlichkeit leiten lassen, sondern allein von Gottes Wort. Möge die Wahrheit wieder an erster Stelle kommen, mögen wir nicht wie Laodizea, sondern wie Philadelphia sein, dieser Gemeinde sagte der Herr: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet (Offb 3,8). 
Die Treue zum Wort Gottes, ist die Voraussetzung für eine offene Tür. Überall wo das Wort Gottes verleugnet und verworfen wird, da betrüben wir den Heiligen Geist. Doch ohne das unverfälschte Wort Gottes und ohne den Heiligen Geist, wird es keine Erweckung geben. Es geschieht allenfalls das, was Jesus über die Evangelisationsbemühungen der religiösen Führer seiner Tage sagen musste: Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr durchzieht das Meer und das trockene Land, um einen Proselyten zu machen; und wenn er es geworden ist, so macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr (Mt 23,16).

Das ist der Grund warum ich meine Bedenken so offen äußere, ich warne vor der Gefahr, dass wir uns genau dessen schuldig machen, wenn wir nicht endlich wieder zu den biblischen Maßstäben zurückgehen. Ist es denn nicht eindeutig genug, wenn uns in der Schrift gesagt wird: Seht euch vor, dass ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt. Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht. Denn wer ihn grüßt, der hat teil an seinen bösen Werken (2.Joh 9-11).
Wie kann man angesichts solch klarer Aussagen, gemeinsame Sache mit weltlichen Kirchen machen, mit Kirchen die homosexuelle Paare trauen, mit Kirchen die Gebetsveranstaltungen mit Buddhisten und Moslems organisieren? Mit Kirchen, die wie in Mannheim geschehen, Kronleuchter für Moscheen stiften, Moscheen in denen gepredigt wir, dass Jesus nicht Gottes Sohn ist?
Es muss uns doch klar sein, wir können nicht Salz und Licht für diese Welt sein, wenn wir uns immer mehr anpassen. Wir können nur Salz und Licht sein, wenn wir mit dem verbunden sind, der das Licht der Welt ist. Die Bibel fordert uns an keiner Stelle dazu auf, Licht und Finsternis zu vermischen, vielmehr wird uns die Frage gestellt: Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? (2.Kor 6,14). Das Motto „gemeinsam sind wir stark“ macht nur Sinn, wenn man auch dasselbe Ziel verfolgt. Leute, die sich als Christen bezeichnen, aber nicht bereit sind, sich unter Gottes Wort zu stellen, haben niemals dasselbe Ziel, ihnen geht es nicht um Jesus, zumindest nicht um den, der uns in der Schrift bezeugt wird. Das Problem ist, sie gehören nicht zu seinen Schafen, denn würden sie dazu gehören, dann würden sie das Zeugnis der Schrift annehmen. Johannes schreibt dazu: Wir sind aus Gott; wer Gott erkennt, hört uns; wer nicht aus Gott ist, hört uns nicht. Hieraus erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums (1.Joh 4,6). Die Haltung zur gesunden Lehre der Schrift ist also das Entscheidende. Die Schrift berichtet nur von einem allwissenden Gott, kann es sein, dass es in unseren Tagen alle besser wissen wollen?

Wer nicht bereit ist, sich unter die Schrift zu stellen und stattdessen zu den “ich-weiß-es-besser-Christen“ zählt, der sollte sich ernsthaft prüfen, worauf sein Glaube gegründet ist. Die Bibel kennt nur einen allwissenden Gott, aber keinen wahren Christen, der alles weiß oder sich gar anmaßt, alles besser zu wissen. Jesus fordert uns auf, von ihm zu lernen, doch was können Leute, die sich anmaßen klüger als er zu sein, noch von ihm lernen? In ihm ist die ganze Fülle, in ihm sind alles Schätze der Weisheit verborgen und doch bilden sich heute so viele der geistlichen Führer ein, ihm weit überlegen zu sein. Jesus sagte unzweideutig, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und fügte, als ob dies nicht schon deutlich genug wäre, noch hinzu: „Niemand kommt zum Vater denn durch mich!“ (Joh 14,6).
Doch der moderne aufgeweckte Theologe sagt, es gäbe viele Wege. Jesus warnt eindringlich vor Hölle und Verdammnis, doch der moderne Theologe erklärt, diese Lehre würde mittelalterlichem Denken entsprechen. Man könnte etliche weitere Beispiele anführen, doch ich will es dabei belassen. Jeder muss sich selbst prüfen, wo er steht bzw. auf welcher Seite er steht. In Gottes Reich gibt es keinen neutralen Boden. Jesus hat gelehrt: „Wer nicht mit ihm sammelt, der zerstreut“ (Mt 12,30b). Entweder wir sind auf seiner Seite oder wir stehen, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, auf der anderen Seite. Die Frage ist, ob wir wirklich zu seinen Nachfolgern gehören, oder ob wir immer noch gegen ihn rebellieren? Wahre Gläubige werden daran erkannt, dass sie sich seinem Wort unterordnen, über sie kann gesagt werden: „Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus selbst Eckstein ist“ (Eph 2,20); für den “ich-weiß-es-besser-Christen“ hingegen gilt: „Wenn jemand anders lehrt und sich nicht zuwendet den gesunden Worten unseres Herrn Jesus Christus und der Lehre, die gemäß der Gottseligkeit ist, so ist er aufgeblasen und weiß nichts, sondern ist krank an Streitfragen und Wortgezänken“ (1.Tim 6,4).

Mir ist bewusst, viele handeln auch aus Unwissenheit und ich will auch nicht grundsätzlich jedem die gute Absicht absprechen, dennoch muss uns klar sein, wenn wir Gott wirklich gefallen wollen, müssen wir uns innerhalb der Grenzen zu bewegen, die in seinem Wort genannt werden. Ich möchte dazu einmal mehr Martyn Lloyd-Jones zitieren, er schreibt diesbezüglich: Wir dürfen uns nie von der Wahrheit wegbewegen. Die Bibel sagt: Alles geschehe anständig und in Ordnung (1.Kor 14,40). Unsere Methoden müssen unserer Botschaft entsprechen. Daher gilt es nach der Weisheit des Neuen Testaments und der Heiligen der Jahrhunderte zu handeln.38

Es geht dabei nicht um die Verteidigung eingestaubter Kirchentraditionen, sondern um die Verteidigung des unverfälschten Evangeliums, so wie es uns in der Schrift überliefert wurde. Man darf nicht vor lauter Begeisterung, Menschen für das Reich Gottes zu gewinnen, biblische Prinzipien über Bord werfen, oder gar die Botschaft verfälschen. Auch wenn die Not groß ist, gilt es kühlen Kopf zu bewahren. Ein Krankenwagen, der an einen Unfallort fährt, darf doch auch nicht 10 Fußgänger an der Stoßstange kleben haben, wenn er dort ankommt. Dies gilt auch für den geistlichen Bereich. Man darf nicht über Leichen gehen, um eine Scheinbekehrung herbeizuführen. Doch genau diese Gefahr sehe ich bei den modernen Evangelisationsmethoden. Mich erinnern diese menschlichen Missionsstrategien an ein Fußballteam, das mit 10 Stürmern antritt und in der 90 Minute den ersten Treffer feiert, während die 20 Gegentore, die zuvor kassiert wurden, ignoriert werden und sich letztlich herausstellt, dass der viel umjubelte Treffer, aus einer Abseitsposition erzielt wurde. Das Schlimme ist nur, dass dann auch noch der falsche Schluss gezogen wird, indem man beim nächsten Spiel sogar auf den Torwart verzichtet und mit 11 Stürmern aufläuft.

Was ich durch diesen Vergleich aufzeigen will, ist die Tatsache, dass man zwar die Kirche reformieren möchte, aber dass die Tendenz leider in die falsche Richtung geht;
 statt zurück zu den biblischen Maßstäben, bewegt man sich immer weiter davon weg. Man will um jeden Preis Leute für die Kirche gewinnen, doch das traurige Resultat der modernen Gemeindewachstumsprinzipien, sind meist nur Scheinbekehrungen. Die Folge davon ist, dass die Welt in die Gemeinde gebracht wird und die wahren Gläubigen immer mehr hinausgedrängt werden.

Das ist jedenfalls mein Eindruck von der gegenwertigen Lage und ich möchte jeden auffordern, meine Ausführungen mit der Schrift zu vergleichen. Ich habe bewusst so viele Bibelstellen angegeben, damit hat jeder die Möglichkeit hat, es selbst nachzuschlagen. Es geht nicht darum, ob ich Recht habe, sondern es geht darum, ob das was ich geschrieben habe, dem Wort Gottes entspricht oder nicht. Sollte es nicht mit der Lehre der Schrift übereinstimmen, kann es getrost verworfen werden, denn dann ist es nur eine von vielen menschlichen Meinungen, sollte es aber der Schrift entsprechen, dann gilt es auch die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.
Und wie schon gesagt, ich nehme mich da nicht aus, sondern stelle mich voll und ganz unter das Bibelwort: Was beklagt sich der Mensch, der noch am Leben ist? Es hätte sich wahrlich jeder über seine Sünde zu beklagen! (Kla 3,39). Die größte Not in meinem Leben, ist meine eigene Sünde, es ist meine alte Natur, die mir am meisten zu schaffen macht. Jesus allein ist meine Hoffnung und ich bin zuversichtlich, dass er das gute Werk, das er begonnen hat auch vollenden wird und das gilt für alle, die aus Gott geboren sind, denn die er vorherbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und die er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht (Röm 8,30).
Vielleicht mag manch jemand sagen, ich sei zu streng oder zu engstirnig. Vielleicht sieht man in mir auch einen pharisäerhaften Moralapostel, der alles besser wissen will und der sich gerne über andere erhebt. Ich gestehe ein, dass mein eigenes Leben noch eine große Baustelle ist, ich lebe täglich aus der Gnade und will hier gewiss nicht die Lehre verbreiten, dass wir nur durch absoluten Perfektionismus ins Himmelreich eingehen können. Ich bin überzeugt, dass Errettung allein aus Gnade geschieht, doch ich glaube nicht an eine billige Gnade, die keine Auswirkung auf das Leben der Gläubigen hat, sondern an die Worte der Schrift, die uns lehren: Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus, der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken (Tit 2,11-14).

Mir ist durchaus bewusst, dass Jakobus 3,1 besagt, dass alle die lehren, ein schwereres Urteil empfangen werden, darum ist alles was ich schreibe, nicht eine leichtfertige Kritik von oben herab. Ich stehe nicht über den Lesern dieser Seite, sondern unter ihnen. Es ist nur ein bescheidener Dienst im Rahmen der Möglichkeiten, die der Herr mir gegeben hat. Wer es auf dem Herzen hat, darf mich gerne durch Gebet unterstützen, denn ich kenne auch die Worte des Apostel Paulus, der sagt: Ich zerschlage meinen Leib und knechte ihn, damit ich nicht, nachdem ich anderen gepredigt, selbst verwerflich werde (1.Kor 9,27).

Es ist mein aufrichtiger Wunsch und mein Gebet, dass der Herr durch diesen Beitrag verherrlicht wird, und dass uns wieder bewusst wird, nicht der Mensch, sondern der Herr Jesus muss der Mittelpunkt der Gemeinde sein. Er ist das Haupt, um ihn soll es gehen, er soll verherrlicht werden. Genau das ist das Ziel des Heiligen Geistes mit jedem einzelnen Gläubigen und mit jeder wahren Gemeinde. Jesus selbst hat es gesagt: Er wird mich verherrlichen (Joh 16,14). Ihm, dem Herrn Jesus Christus, sei alle Ehre.

Abschließend möchte ich noch einmal sagen, dass die Absicht Menschen für das Reich Gottes gewinnen zu wollen, selbstverständlich ein tolles Anliegen ist. Evangelisation ist ohne Frage der Auftrag der Gemeinde und auch die Verantwortung jedes Gläubigen. Doch so wichtig der Auftrag ist, so entscheidend ist auch, dass wir die in der Schrift genannte Grundvorrausetzung erfüllen, und die besteht eben nicht in einer engen Verbindung mit der Welt, sondern in der engen Verbundenheit mit dem Herrn.
Die Missionsstrategie, die Welt durch Anpassung für das Reich Gottes gewinnen zu wollen, ist schon allein deswegen zum Scheitern verurteilt, weil ein Christ, der das Wort Gottes durch sein Leben verleugnet, nicht von Weltmenschen erwarten kann auf dieses Wort zu hören. Wenn unser Leben nicht unterstreicht, dass wir die Schrift ernst nehmen, wie wollen wir dann andere davon überzeugen, dies zu tun? Es ist eine Illusion andere Menschen für einen Glauben gewinnen zu wollen, den man durch sein eigenes Leben verleugnet. Wenn das Wort Gottes für uns kein Gewicht hat, warum sollte es dann für einen Sünder von Bedeutung sein, warum sollte er darauf hören, wenn unser Leben zeigt, dass wir selbst nicht einmal dazu bereit sind?
Durch eine laxe unverbindliche Haltung gegenüber dem Wort Gottes, signalisieren wir der Welt letztlich nichts anderes, als würden wir an einen Gott glauben, den man nicht so ernst nehmen müsse. Denn steht unser Leben nicht hinter dem Wort, verdeutlichen wir im Grunde nichts anderes, als hätte es für uns keine wirkliche Bedeutung. Doch wenn dem so wäre, und wir einen Gott hätten, dessen Reden man getrost ignorieren kann, wieso sollte dann jemand auf den Ruf des Evangeliums reagieren? Wir können doch nicht von Ungläubigen erwarten, dass sie Gottes Wort ernstnehmen, wenn es für unser Leben und Handeln keine Autorität hat. Darum wird unser Zeugnis nur dann Autorität haben, wenn unser eigenes Leben dahinter steht. Doch wie gesagt, Voraussetzung dafür ist, dass wir eng mit Jesus verbunden sind. Im Bild vom Weinstock und den Reben, hat Jesus dies sehr eindrücklich beschrieben, indem er sagte: Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun (Joh 15,4-5).
Nur wenn wir in ihm bleiben und er in uns, können wir seine Zeugen sein. Ohne ihn können wir nichts tun. Der Schlüssel um Frucht für das Reich Gottes zu bringen, ist die enge Verbindung mit dem Herrn. Wir können also nur in dem Maße seine Zeugen sein, wie wir bereit sind ihm nachzufolgen. Anstatt uns immer weiter den Maßstäben und dem Denken dieser Welt anzupassen, gilt es unser Denken und Handeln vom Wort Gottes prägen und bestimmen zu lassen. Je enger wir mit ihm verbunden sind, je konsequenter wir uns an sein Wort halten, je heller wird unser Licht vor den Menschen Leuchten (vgl. Mt 5,16; Phil 2,15; 1.Pt 2,12). Daher finden wir den Schlüsselvers für Evangelisation in den Worten Jesu, die uns auffordern: „Folgt mir nach, und ich will euch zu Menschenfischern machen!“ (Mk 1,17).
Auch hier wird deutlich: Nicht menschliche Programme, sondern Nachfolge ist gefragt, wenn es darum geht, andere Menschen für Jesus zu gewinnen. Mehr zum Thema Nachfolge ist unter der Rubrik "Wahrhaftige Jünger" zu finden.

Weiterführend zu diesem Thema empfehle ich auch den Beitrag "10 Anklagen" von Paul Washer, sowie den geistlichen Beitrag, des unvergessenen C.H. Spurgeon mit dem Titel: Schafe weiden oder Böcke belustigen?

Der Grund warum, wir uns heute noch an einen Mann wie Spurgeon erinnern, ist ganz einfach der: Er ließ sich nicht verbiegen, sondern hat den Glauben standhaft verteidigt. So möchte ich zum Abschluss dazu ermutigen, mit dem Schreiber des Hebräerbriefes zu sagen: Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. Gedenkt an den, der so viel Widerspruch gegen sich von den Sündern erduldet hat, damit ihr nicht matt werdet und den Mut nicht sinken lasst. Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde (Hebr 12,1-4).

 

 


 

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