und

Auf welcher Seite stehst du?

15.10.2016

 

Und es geschah, als Josua bei Jericho war, da erhob er seine Augen und sah: und siehe, ein Mann stand ihm gegenüber, und sein Schwert war gezückt in seiner Hand. Da ging Josua auf ihn zu und sagte zu ihm: Gehörst du zu uns oder zu unseren Feinden?

Und er sprach: Nein, sondern ich bin der Oberste des Heeres des HERRN; gerade jetzt bin ich gekommen. Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde und huldigte ihm und sagte zu ihm: Was redet mein Herr zu seinem Knecht?

Josua 5,13-14

 

Eine blutrote Linie trennt die Gerechten von den Gottlosen, die Linie des erlösenden Opfers; nur der Glaube kann diese Linie überschreiten, nichts anderes ist dazu in der Lage. Glaube an das kostbare Blut ist der große, grundlegende Unterschied, und alle jene Gnadenerweisungen, die diesem Glauben entspringen, trennen den Gerechten mehr und mehr von der Welt, die keine Wurzel und keine Frucht haben.

Glaubst du an Jesus Christus? Auf welcher Seite stehst du? Bist du für uns oder unsere Feinde? Eilst du herbei beim Ruf des Kreuzes? Zieht dich das erhöhte Banner der Liebe eines sterbenden Erlösers an?

Wenn nicht, dann bist du noch immer nicht in Gott, in Christus, ein Fremdling des Bürgerrechts Israels, und du wirst deinen Teil unter den Feinden des Erlösers haben. Hier gibt es eine scharfe Trennlinie zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen, so klar wie jene Linie, die das Leben vom Tod scheidet.

Ein Mensch kann nicht zwischen Leben und Tod sein; entweder lebt er, oder er ist tot. Eine klare Linie der Trennung existiert zwischen Leben und Tod, und eine solche Trennung wurde von Gott zwischen den Gerechten und den Gottlosen festgelegt.

Es gibt keine Grauzone, keine amphibischen Bewohner in und außerhalb der Gnade, keine abscheulichen Leute, die in ihrem Wesen undefinierbar sind, die weder Sünder noch Heilige sind. Entweder du lebst heute durch den lebensspendenden Einfluss des Heiligen Geistes oder du bist tot in deinen Vergehungen und Sünden.

 


Charles Spurgeon, At the Master's Feet, Zondervan, 2005, 15. Mai.

Ursprüngliche Quelle und Dank: distomos.blogspot.commehr dazu unter dem Vorwort

 

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