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3. Glückselig, die das Wort bewahren

15.10.2016

Zu Beginn dieses dritten und letzten Teils dieser Beitragsreihe möchte ich noch einmal betonen, dass die Grundlage für treue Nachfolger des HERRN einzig und allein das in der Heiligen Schrift überlieferte Wort sein kann. Unsere Haltung gegenüber der Schrift ist der Hauptgradmesser für unsere Treue gegenüber dem HERRN. Hat Sein Wort keine Autorität über unser Leben, sind die Worte: „Herr, Herr“ nur ein leeres Lippenbekenntnis. Somit lautet die Anforderung an eine Gemeinde, die Säule und Grundfeste der Wahrheit sein möchte: Festhalten, bewahren und verteidigen. Es geht nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern darum zu kämpfen, dass nicht eine Speiche nach der anderen herausgerissen oder durch andere ersetzt wird. Denn bildlich gesehen müssen alle Speichen auf Christus zulaufen, denn ER ist der Mittelpunkt, ER ist es, um den sich alles dreht und durch den alles erhalten wird. ER ist das Haupt der Gemeinde und die Gemeinde kann nur bestehen, wenn das Haupt auch das Sagen hat. Logischerweise kann dies nur dann der Fall sein, wenn Sein Wort die höchste Autorität hat und nicht auf eine Stufe mit Philosophien, Träumen, Visionen oder sonstigen menschlichen Klügeleien gestellt wird, bzw. durch diese verdrängt wird. Über jede Gemeinde, die an diesem Punkt nicht wachsam war, muss traurigerweise gesagte werden, was Jesaja damals über sein Volk sagen musste, als er schrieb: Die Wahrheit ist gestürzt auf dem Marktplatz, und die Geradheit findet keinen Eingang (Jes 59,14).

Geradheit und Wahrheit sind untrennbar miteinander verbunden, wer die Wahrheit verwirft, kann auch nicht in Geradheit wandeln. Darum ist gesunde, auf die Schrift gegründete Lehre Voraussetzung für ein siegreiches Glaubensleben. Das Kennzeichen aller wahren Diener Gottes ist diese Geradlinigkeit, die sich in der Treue zum Wort Gottes zeigt (vgl. Hes 1,9-12; Offb 22,9). Die Schrift sagt: Der Pfad für den Gerechten ist Geradheit (Jes 26,7), und wiederum steht geschrieben: Dein Thron, Gott, ist immer und ewig, ein Zepter der Geradheit ist das Zepter deiner Herrschaft (Ps 45,7).
Wenn das Wesen Gottes sich nicht mehr und mehr im Leben derer widerspiegelt, die sich als Seine Kinder bezeichnen, dann stellt sich die Frage, ob nicht viele einer großen Selbsttäuschung unterliegen? Vielleicht müssen wir wieder ganz neu erfassen, dass es in der Bibel um die Wahrheit geht und dass, wie es Spurgeon sagt, tausend Irrtümer friedlich nebeneinander leben können, „die Wahrheit“ jedoch kann keinen Irrtum neben sich dulden; sie ist wie ein Hammer, der alle Lügen zerschmettert. 
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Eine dieser aktuellen Lügen unserer Tage besagt, dass der Mensch der Mittelpunkt der Gemeinde sei. Alles muss sich nur noch um ihn drehen, es geht um seine Wünsche, seine Vorstellungen, seine Träume und Visionen. Natürlich kann man sich in solchen Gemeinden wohlfühlen und man kann auch viel vom Heiligen Geist reden, doch Tatsache ist, eine solche Gemeinde wird von einem anderen Geist bestimmt. Denn wenn der Heilige Geist wirklich wirken würde, dann stünde gewiss nicht der Mensch sondern Christus im Mittelpunkt. Denn so hat es Jesus selbst angekündigt, als ER sprach: „Er wird mich verherrlichen“ (Joh 16,14).

Treffend kommentiert John MacArthur: Der Heilige Geist lenkt unsere Aufmerksamkeit auf den Erlöser. Das ist sein Hauptziel. Jede christliche Bewegung, die von dieser Priorität abweicht, verrät damit, dass sie tatsächlich nicht durch die dritte Person der Dreieinigkeit bevollmächtigt ist.
Wenn der Heilige Geist unsere Aufmerksamkeit auf den Herrn Jesus Christus lenkt, stellt er den Erlöser immer so dar, wie es biblisch richtig ist. Weil er der Geist der Wahrheit ist (Joh 15, 26), steht sein Zeugnis über den Herrn Jesus Christus immer im Einklang mit dem Wort der Wahrheit, das der Heilige Geist selbst inspiriert hat. Jede Verkündigung oder Botschaft, die Jesus Christus nicht auf eine biblisch korrekte Weise darstellt, ist kein wahres Werk des Heiligen Geistes. Vielmehr entstammt sie dem Geist des Antichristen.
 
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Es ist Jesus Christus, der in der Schrift erhoben wird, Seine Person und Sein Werk sind Mittelpunkt von der ersten bis zur letzten Seite. ER ist, wie ER selbst sagte: Das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende (Offb 22,13). Und wer IHN wirklich ehren möchte, wer IHM nachfolgen möchte, der sollte beachten welche Hochachtung, Jesus vor der Heiligen Schrift hatte, eine Hochachtung, die bis ins kleinste Detail ging. ER hat jedes Jota oder Strichlein beachtet (vlg. Mt 5,18). Wenn es nun ER selbst ist, der am Ende dieser göttlichen Offenbarung sagt: „Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt!“ (Offb 22,7), wer wird dann von IHM als glückselig bezeichnet?
Sind es jene liberalen Theologen, die Abstriche bei der göttlichen Offenbarung machen, oder etwa die Pfingstler und die Charismatiker, die der göttlichen Selbstoffenbarung ihre eigenen Träume und Visionen hinzufügen? Oder gilt diese Seligpreisung etwa für Vereinigungen wie Allianz und Ökumene, wo all diese Irrtümer unter einem Dach vereint werden?
Nein, sie gilt gewiss nicht für jene, die Sein Wort verwerfen, es verdrehen, sich darüber erheben oder gar meinen, es ergänzen oder verbessern zu müssen, sondern wie der Text sagt, für jene, die Sein Wort bewahren. Ihnen wird Glückseligkeit zugesprochen, sie sind es, die am Wort vollkommene Genüge finden und wie einst David sagen können: Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele (Ps 23,1-3). Wer diesen Reichtum jedoch nicht zu schätzen weiß und sich damit nicht zufrieden gibt, der wird nie zur Ruhe kommen. Denn als Jesus eingeladen hat: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“ (Mt 11,28), da verband ER dies mit einer Aufforderung, die gerne übersehen wird, und diese lautet: „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir!“

Ein Joch steht zweifelsfrei weder für Unabhängigkeit, noch für Selbstbestimmung, sondern für Unterordnung. Und zwar Unterordnung unter den Willen Gottes, so wie wir es von Jesus lernen können, wenn ER über sich selbst sagt: „Ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat“ (Joh 5,30).
Genau dies ist der Schlüssel zu dieser Glückseligkeit, zu diesem inneren Frieden, der allen verheißen ist, die das Wort Gottes lieben, so wie geschrieben steht: Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben (Ps 119,165). Dieser innere Friede ist unabhängig von äußeren Umständen und gibt selbst in schwierigsten Lebensumständen Halt und Sicherheit. Denn der Gläubige weiß sich in der Hand dessen, der alle Geschicke unter Kontrolle hat, geborgen.
Jesus hat uns nicht den Weltfrieden versprochen, als ER sprach: „Meinen Frieden gebe ich euch“ (Joh 14,27), sondern meinte diesen inneren Frieden, den wir beispielsweise bei dem Apostel Paulus sehen, der aus einer Gefängniszelle schreibt: Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe! Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus (Phil 4,4-7).

Weitere Beispiele für diesen inneren Frieden finden wir auch in der Apostelgeschichte. Denken wir nur an die Situation, als die Apostel gegeißelt wurden und man ihnen gebot, nicht mehr im Namen Jesu zu reden. Was lesen wir da? Lesen wir da etwa, dass sie resigniert haben? Oder sprachen sie vielleicht: „O Herr, hab doch Verständnis, dass wir das Evangelium unter diesen Umständen nicht mehr verkündigen können!“?
Nein, ihre Reaktion war eine andere; denn der Text berichtet: Sie gingen aber fröhlich von dem Hohen Rat fort, weil sie würdig gewesen waren, um Seines Namens willen Schmach zu leiden (Apg 5,41). Oder denken wir auch an die Situation, als Paulus und Silas um ihres Zeugnisses willen im Gefängnis landeten. Hier lesen wir nicht etwa, dass sie am Leben verzweifelten, sondern vielmehr wird uns gesagt: Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott (Apg 16,25).
Um diesen Frieden, um diese Glückseligkeit geht es, wenn Jesus sagt: „Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt!“
Doch wie gesehen, dieser Friede, diese Glückseligkeit, ist jenen versprochen, die das Wort bewahren, wer das Wort hingegen nicht bewahrt, hat keinen Anteil an dieser Glückseligkeit. Im Gegenteil: Wer es nicht bewahrt, wird nie zu diesem versprochenen inneren Frieden kommen. Statt im Wort zu ruhen und vollkommene Genüge darin zu finden, wird er immerzu lernen, und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit durchdringen (vgl. 2.Tim 3,7).
Genau dies charakterisiert all jene, die sich nicht mit der göttlichen Offenbarung zufrieden geben, die ihren Intellekt oder ihre eigenen Visionen auf dieselbe Stufe oder gar darüber stellen. Doch es müssen nicht nur Visionen oder Träume sein, es gibt beispielsweise auch Lehren die besagen, dass die Worte, die in einer Predigt verkündigt werden, ebenso Wort Gottes seien, wie das, was uns in der Heiligen Schrift überliefert wurde. Genau das hat eine Bibelschullehrerin ihren Schülern im Unterricht vermittelt und der Bibelschüler, der es mir berichtet hat, war ganz begeistert von dieser Ansicht. Wie breit die Palette der Irrtümer allein an dieser Bibelschule ist, zeigt sich daran, dass ein anderer Lehrer immer mit der Einschränkung lehrt, dass der Inhalt seiner Lehre nur dem aktuellen Stand seiner derzeitigen Erkenntnis entsprechen würde und es gut sein könne, dass er zukünftig einen anderen Standpunkt einnehmen würde.

Während wir im ersten Fall ein Beispiel für Selbstüberschätzung und Selbstüberhebung sehen, scheint das zweite Beispiel eine sehr bescheidene, demütige Haltung zu verkörpern, doch letztlich kommt man damit nie zu einem festen Standpunkt. Letztlich gleicht diese Sichtweise einem undefinierbaren Nebel, was heute noch Gültigkeit hat, könnte morgen schon wie eine Seifenblase zerplatzen. Das klingt nicht nach etwas, worauf man wirklich seine Hoffnung gründen kann, sondern erinnert eher an Treibsand. Im Grunde ist dies nur ein Glaube, der einem wie Sand durch die Finger rinnt und einem alles nur keinen Halt und keine Sicherheit geben kann. Letztlich ist dies nichts anderes als die Sichtweise der Postmoderne, alles ist relativ, nichts ist gewiss außer der Veränderung. Mit biblischem Glauben hat dies nichts gemein, denn über diesen Glauben wird uns gesagt: Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht (Hebr 11,1).
Christen haben eine begründete Hoffnung, sie ist begründet auf die festen unerschütterlichen Zusagen, die uns Gott in Seinem Wort gegeben hat. Wer seinen Glauben nicht auf dieses Wort gründet, der baut auf Sand. Wer hingegen, durch die Gnade Gottes den Reichtum, der uns in der Heiligen Schrift geschenkt wurde, erkennen durfte, wer erfahren durfte, dass Jesus kein leeres Verspechen machte, als ER sprach: „Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten“ (Joh 4,14), der sucht weder nach anderen Quellen, noch kommt er auf die Idee diese reine Quelle, durch sein menschliches Hinzutun zu verunreinigen.

So möchte ich abschließend noch einmal festhalten, dass es für die wahre Gemeinde der Gläubigen darum geht, das überlieferte Wort solange zu bewahren, bis der HERR wieder kommt. Wir sind Verwalter, wir sind Haushalter und die Erwartung, die der HERR an uns stellt, ist es, treu zu sein, indem wir am überlieferten Wort festhalten, indem wir es bewahren und verteidigen. Und wie bereits gesehen, Jesus bezeichnet dies als wahre Glückseligkeit, indem ER sagte: „Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt!“ (Offb 22,7).
Dass sich diese Seligpreisung nicht ausschließlich auf das Bewahren der Worte aus der Offenbarung bezieht, wird zum einen deutlich, indem wir uns bewusstmachen, dass wir die Heilige Schrift als Ganzes betrachten müssen und zudem durch die Tatsache unterstrichen, dass Jesus an anderer Stelle gesagt hat: „Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren“ (Lk 27,28).
Diese Glückseligkeit entspricht, wie gesehen, vollkommener Zufriedenheit, doch der Glückselige ist mit dem Wort Gottes nicht nur völlig zufrieden gestellt, sondern erkennt darin einen unerschöpflichen Reichtum, wie ein überfließender Becher, wie eine nie versiegende reine Quelle. Unsere Lebenszeit wird nicht ausreichen, um den unermesslichen Reichtum auszuschöpfen, der uns durch Gottes Wort geschenkt wurde; treffend sagte Spurgeon diesbezüglich: Wir haben nicht nötig, dass Gott uns weitere Reichtümer gibt, vielmehr brauchen wir die Fähigkeit, zu erkennen, was Er uns bereits gegeben hat. 
3

Lernen wir es wieder neu, dieses Wort zu schätzen und zu lieben, und lassen wir uns nicht auf das Glatteis führen, wir seien dazu berufen, die göttliche Offenbarung zu ergänzen oder fortzusetzen. Die Worte „ein für alle Mal“ zeigen uns unmissverständlich, dass es sich um eine abgeschlossene vollendete Offenbarung handelt, und genau dies macht das Buch der Bücher so einzigartig. Treffend heißt es in einem Vorwort zum Neuen Testament: Die Heilige Schrift ist unter all den unzähligen Büchern dieser Welt das eine Buch der Bücher, weil es als einziges die Selbstoffenbarung des heiligen, allmächtigen, allein wahren Gottes enthält, der Himmel und Erde gemacht hat und der auch der Schöpfer des Menschen ist. In der Heiligen Schrift redet der lebendige Gott selbst…
Das Wort der alttestamentlichen Propheten und der Apostel und Propheten des Neuen Testamentes ist nicht fehlbares Menschenwort, sondern heiliges Gotteswort, von Gott durch Seinen Heiligen Geist eingegeben, zuverlässig und vollkommen, voll göttlicher Kraft und Wahrheit (Vgl. 2.Petr 1,20-21; 2.Tim 3,16; 1.Thes 2,13). 
4 

Weil nur dieses Wort Geist und Leben ist, weil nur dieses Wort scheiden kann, zwischen Seele und Geist, und weil es die Kraft hat, geistlich Tote zu neuem Leben zu erwecken, sind alle wahren Gläubigen dazu aufgefordert, diesen kostbaren Glauben gegenüber allen Irrtümern zu verteidigen. Nur wenn wir die Kostbarkeit dieses „ein für alle Mal“ überlieferten Glauben zu schätzen wissen, wenn wir ihn, wie Judas, als allerheiligsten Glauben (Jud 21) sehen, wird es uns dieser Glaube wert sein, dafür zu kämpfen. Anstatt mit anzusehen, wie dieser Glaube umgedeutet, ausgehöhlt, unterwandert und durch menschliches Hinzutun bis zur Unkenntlichkeit verunreinigt wird, werden wir das Schild des Glaubens hochhalten und die Wahrheit des Evangeliums verteidigen.

Vielleicht würde manch ein Leser nun gerne mit mir diskutieren, doch kann man über die Worte:
„ein für alle Mal“ wirklich diskutieren? Sagen sie uns nicht, Ende der Diskussion? Sagen sie uns nicht: „Hiermit ist das letzte Wort gesagt, keine weiter Diskussion“? Haben diese Worte nicht eindeutig den Charakter von etwas Unwiderruflichem, etwas Endgültigem?
Als Pilatus sprach: „Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben“ (Joh 19,22), da war die Diskussion mit den Hohenpriestern, die nicht mit der Aufschrift über dem Kreuz einverstanden waren, beendet. Seine Entscheidung stand „ein für alle Mal“ und unwiderruflich fest, Ende der Diskussion. Den jüdischen Hohenpriestern mag das sicher nicht gepasst haben, aber da Pilatus das Sagen hatte, war nichts daran zu rütteln. Obwohl Pilatus  „nur“ Statthalter des römischen Kaisers war, hatte sein Wort Gewicht, wie viel mehr Gewicht hat das Wort des unveränderlichen, allmächtigen Gottes. Wenn ER uns durch die Worte „ein für alle Mal“ zu verstehen gibt: „Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben“, dann können wir wohl die Nase rümpfen, doch ändern wird sich an der Tatsache nichts, der Glaube wurde den Heiligen „ein für alle Mal“ überliefert: Was geschrieben ist, ist geschrieben. Und wie Eingangs gesagt, ich bin dankbar dafür; denn so weiß ich auch, Gott steht zu Seinem Wort. Nur so kann ich sicher sein, wer auf Sein Wort vertraut, wird nicht zuschanden. So wie es der Liederdichter sagt:

Keiner wird zuschanden, welcher Gottes harrt;
sollt ich sein der erste, der zuschanden ward?
Nein, das ist unmöglich, du getreuer Hort!
Eher fällt der Himmel, eh mich täuscht dein Wort! 5

 

 
 
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Quellangabe
1. C.H. Spurgeon- Der Weg des Heils, http://www.glaube-aktiv.de
2. John MacArthur - Fremdes Feuer Seite 86/87
3. C.H. Spurgeon, Besser als Gold (Tägliche Andachten mit den Psalmen) 17 Oktober
4. Geleitwort zum revidierten Neuen Testament in der Übersetzung F.E. Schlachters
5. Keiner wird zuschanden, welcher Gottes harrt, Gustav Knak (1806 - 1878)
 
 
 
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