und

Vollkommene Freude

Und das schreiben wir, damit unsere Freude vollkommen sei. Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis. Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit (Johannes 1, 4-6).

Hier finden wir eine bemerkenswerte Aussage, in der von vollkommener Freude die Rede ist. Ich denke es gibt wohl kaum einen Menschen, der sich nicht nach vollkommener Freude sehnt. Wer ist schon gern unglücklich und frustriert? Wer will schon ein Leben voller Frustration und Enttäuschung, voller Resignation und Hoffnungslosigkeit führen? Das hat glaub niemand als Lebensziel, nein, wir wollen glücklisch sein, wir wollen Freude haben und sehnen uns alle nach einem erfüllten Leben. Das Streben nach Glück ist etwas das in jedem Menschen steckt und die meisten sind ihr ganzes Leben auf der Suche nach Freude und lassen nichts unversucht das perfekte Glück zu finden. Überall wird man ja mit diesem Versprechen gelockt, doch wie oft ist man hinterher enttäuscht, weil es doch nur ein leeres Versprechen war.

Bei Gott ist es anders, er macht keine leeren Versprechen, wenn er etwas zusagt, dann können wir uns zu 100% darauf verlassen. Und zwar erstens, weil Gott niemals lügt und zweitens, weil er allmächtig ist. Somit ist klar, wenn er etwas verspricht, ist er auch dazu in der Lage, seine Zusage zu erfüllen. Bei uns Menschen ist es anders, selbst wenn der vertrauenswürdigste, zuverlässigste Mensch, der je gelebt hat, uns etwas versprechen würde, könnte er doch davon abgehalten werden, sein Versprechen einzuhalten. Es könnten unvorhersehbare Lebensumstände eintreten, er könnte krank werden, einen Unfall haben oder gar sterben und schon wäre er nicht mehr im Stande, sein Versprechen einzuhalten.

Auch hier ist Gott anders, denn ihn kann im Gegensatz zu einem sterblichen Menschen nichts und niemand davon abhalten das zu tun was er sich vorgenommen hat. Wenn er etwas verspricht steht also außer Frage, dass er plötzlich seine Meinung ändert oder dass etwas Unvorhergesehenes passieren könnte, so dass er doch nicht im Stande wäre, seine Zusage zu erfüllen.
Ein weiterer Grund dafür, dass er uns wahre Freude schenken kann, besteht darin, dass er selbst die Quelle des Lebens ist. Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht (Psalm 36, 10). Wer zu Gott kommt, wird das wahre Leben und wahre Freude finden. Das kommt auch in der Jahreslosung für 2014 zum Ausdruck, da heißt es: Gott nahe zu sein ist mein Glück (Psalm 73, 28).

Das Problem eines unglücklichen, unerfüllten Lebens besteht also darin, dass wir unsere Lebenserfüllung an der falschen Stelle suchen. Damit machen wir denselben Fehler wie damals schon das Volk Israel. Im Auftrag Gottes musste ihnen der Prophet Jeremia folgendes vorhalten: Denn mein Volk tut eine zwiefache Sünde: Mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und kein Wasser geben (Jeremia 2,13).
Genau das ist das Grundproblem der Menschheit seit dem Sündenfall, statt in Gemeinschaft und Harmonie mit Gott zu leben, hat sich der Mensch von Gott abgewendet. Statt sich an der Gemeinschaft mit seinem Schöpfer zu erfreuen, hat er ihm den Rücken zugewandt. Statt Gott zu danken, für all das Gute, das er uns geschenkt hat, wird Gott angeklagt. Statt Gott zu Vertrauen, ist unser Leben gekennzeichnet von Misstrauen gegen ihn.

Immer wieder fallen wir auf Lügen rein, immer wieder suchen wir an allen möglichen Orten und Quellen nach dem wahren Glück, doch werden es niemals finden, solange wir nicht an der richtigen Stelle suchen. Gott selbst ist die Quelle des Lebens und wir müssen bei ihm suchen, nicht in uns selbst oder sonst wo, sondern bei ihm. Genau das macht auch Johannes, wenn er sagt: „Das schreiben wir, damit unsere Freude vollkommen sei“, und dann zu dieser bemerkenswerten Aussage kommt: Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis (1.Johannes 1,5).

Hier sehen wir, Johannes beginnt mit Gott, genauer gesagt, er beginnt damit uns etwas Wichtiges über das Wesen Gottes zu sagen. Er stellt uns Gott vor, indem er uns etwas Grundlegendes über seinen Charakter erklärt. Überraschend ist, dass er mit einer Eigenschaft Gottes beginnt, die wir in diesem Zusammenhang wohl eher nicht vermutet hätten. Hätten wir nicht eher erwartet, dass er nun erklärt, dass Gott Liebe ist? Später kommt er übrigens genau in diesem Brief darauf zu sprechen, doch bevor er darauf eingeht, ist es ihm wichtig, dass wir uns darüber im Klaren sind, dass Gott Licht ist. Intersannt ist auch, dass er dabei betont, genau das weiterzugeben, was Jesus selbst gelehrt hat. Er sagt nämlich ausdrücklich, das ist die Botschaft, die wir von ihm (Jesus) gehört haben. Das ist übrigens typisch für die Bibel, sie beginnt immer mit Gott und wenn wir mit Gott beginnen, müssen wir mit seiner Heiligkeit beginnen. Wir lesen an keiner Stelle: Liebe, Liebe, Liebe ist der Herr aber wir lesen: Heilig, heilig, heilig ist der HERR (Jesaja 6,3).
Das Erste was wir über Gott wissen müssen ist also nicht, dass er Liebe ist, auch nicht, dass er barmherzig und gütig ist, wobei das zweifelsfrei absolut zutrifft. Dennoch, das Erste worüber wir uns klar werden müssen, ist die Tatsache, dass Gott heilig ist. Es ist deshalb so wichtig weil wir zuerst etwas über den Charakter Gottes erfahren müssen. Wir müssen uns bewusst werden, dass er absolut erhaben, vollkommen, einzigartig und heilig ist. Gott ist gut, absolut gut und kein Unrecht ist an ihm. Seine Augen sind zu rein, dass sie das Böse nicht ansehen können (Habakuk 1,13).

Wenn wir das nicht erkennen, werden wir immer ein falsches Gottesbild haben. Wir werden dann immer fragen, wie kann ein Gott der Liebe nur sowas zulassen? Wie werden fragen, wie kann ein Gott der Liebe nur Kriege und Naturkatstrophen zulassen? Wir werden Gott dann bei jedem Schicksalsschlag anklagen und letztlich lautet die Frage doch dann: „Kann er nicht eingreifen oder will er nicht?“ Und so kommen wir immer in Erklärungsnot und manche Christen meinen dann, sie müssten Gott verteidigen, so nach dem Motto: „Er hätte ja gerne geholfen, aber er hat halt leider auch nicht alles unter Kontrolle!“
Dies jedoch entspricht nicht dem Gott, den wir in der Bibel kennen lernen, dem Gott der Himmel und Erde geschaffen hat und bei dem alle Dinge möglich sind. Der Gott der Bibel ist kein schwacher Gott, der gern helfen würde, aber leider nicht immer so kann wie er will. Nein das ist nicht der Gott der Bibel, das ist eine Erfindung der Menschheit. Der wahre Gott ist nicht ohnmächtig, sondern allmächtig. Genauso stellt er sich schon im ersten Buch der Bibel vor. „Ich bin der allmächtige Gott“ (1.Mose 35,11). Wenn das nicht so wäre, dann wäre Gott nicht Gott, dann wäre er genau wie wir, nur ein Wesen mit beschränkten Möglichkeiten. Aber das ist nicht zutreffend, denn Gott ist absolut souverän, er ist allwissend, allgegenwertig und allmächtig.
Es muss also eine andere Erklärung für die Not in unserer Welt geben und um das verstehen zu können, müssen wir uns bewusst werden, dass der Gott der Bibel keine Erfindung des Menschen ist und wir müssen lernen, ihn so zu sehen wie er wirklich ist. So wie er sich uns in seinem Wort vorstellt. Er wäre nicht Gott, wenn er sich an das Bild anpassen würde, das wir Menschen von ihm gemalt haben. Also müssen wir unsere eigenen Vorstellungen erst mal außen vor lassen und darauf achten, wie er sich uns vorstellt. Darum dürfen wir nicht beim Menschen und seinen Vorstellungen von Gott beginnen, sondern müssen ihn selbst, sein Wesen und seinen Charakter an den Anfang stellen. Genau das macht Johannes in dem er erklärt: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis (1.Johannes 1,5).

Doch warum ist gerade das der Schlüsselvers und wie steht das im Zusammenhang mit der Aussage: Das schreiben wir, damit unsere Freude vollkommen sei? (1.Johannes 1,4)
Nun, es ist ganz einfach so, wir Menschen wurden ursprünglich zur Gemeinschaft mit Gott geschaffen und genau darum geht es auch in diesem Brief. Johannes geht es um die Gemeinschaft mit Gott, doch um Gemeinschaft mit Gott haben zu können, müssen wir zuerst wissen, wer er ist. Wir müssen seinen Charakter kennen, wie müssen wissen wie er empfindet und wie er denkt. Es bringt nichts, wenn der Mensch sich in seiner Gedankenwelt einen Gott zu Recht strickt, so wie er ihm in den Kram passt. Die Bibel macht das übrigens an keiner Stelle, sie zeigt uns wie Gott wirklich ist und wenn wir nach ihm suchen, ist sie die einzig zuverlässige Quelle. Wer Gott nicht in der Bibel findet, wird ihn niemals finden und nie erfahren, welch ein unschätzbarer Reichtum es ist, in Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott zu leben.


Es ist Tatsache, die Gemeinschaft mit Gott ist das Beste, was ein Mensch hier auf Erden erleben kann. Wahre Erfüllung und wahres Glück können wir nur in dieser Beziehung mit Gott erleben. Außerhalb dieser Gemeinschaft werden wir niemals wirklich Frieden finden. Egal wo auch immer wir echte Erfüllung und Freude suchen, solange die Beziehung mit Gott nicht in Ordnung ist, werden wir niemals finden was wir suchen. Wir werden am Ende immer leer und enttäuscht sein, weil nichts und niemand unsere innere Leere erfüllen kann, als allein Gott selbst. Genau dazu wurden wir nämlich geschaffen, wir wurden zur Gemeinschaft mit ihm geschaffen und solange wir nicht in dieser Gemeinschaft leben, sind wir nicht in unserer wahren Bestimmung. Aus diesem Grund finden war dann auch keine echte Erfüllung im Leben.
Unser Hauptproblem besteht darin, dass die Gemeinschaft zwischen Gott und dem Menschen seit dem Sündenfalls zerstört ist. Also müssen wir uns zuerst der Tatsache bewusst sein, dass Gott heilig ist und dass unsere Sünde zwischen Gott und uns steht. An diesem Punkt und nirgendwo anders beginnt das Evangelium. Es beginnt nicht damit, dass wir so gut und wertvoll sind, sondern damit, dass „kein Lebendiger vor Gott gerecht ist (Psalm 143,2).

Es gibt hier keine Ausnahme, alle Menschen sind davon betroffen, niemand kann sich ausklammern. Von Natur aus sind wir Sünder und solange wir an unsrem sündigen Lebensstil festhalten, ist eine Gemeinschaft mit Gott ausgeschlossen. Es ist unmöglich Gemeinschaft mit Gott zu haben, solange unser Herz noch die Sünde liebt. Darum schreibt Johannes auch im darauf folgenden Vers: Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm (Gott) haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir (1. Johannes 1,6).
Auch das ist typisch für die Bibel, hier wird nichts beschönigt, hier wird nicht um den heißen Brei geredet, sondern hier werden die Dinge beim Namen genannt. Es gab schon immer Leute, die behauptet haben sie seien Christen, doch sofern jemand noch in der Finsternis lebt, entlarvt ihn Gottes Wort schonungslos als Lügner.
Doch was ist damit gemeint in Finsternis zu leben? Nun, auch das finden wir in unserem Text. Es ist im Grunde nichts anderes als in Selbstbetrug zu leben, darum sagt Johannes: Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. In Finsternis zu leben bedeutet, Gottes Maßstab von Gut und Böse abzulehnen und stattdessen nach seinen eigenen Regeln zu leben. Es bedeutet auch, sich selbst etwas vorzumachen, indem man sich einredet, die eigene Gerechtigkeit würde ausreichen, um vor Gottes Gericht zu bestehen. Man verdrängt dabei sowohl die Heiligkeit Gottes, als auch die eigene sündhafte Natur.
Das wollen wir nicht hören, das wollen wir nicht sehen und das ist auch der Grund, warum Jesus sagte: Die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse (Johannes 3,19).

Genau hier haben wir das Problem, wir wollen nur nach außen hin etwas sein. Wir machen uns und anderen nur etwas vor. Wir spielen ein doppeltes Spiel, nach außen hin freundlich, doch innerlich sieht es oft ganz anders aus. Das trifft auch auf oft auf religiöse Menschen zu. Jesus hat das schonungslos entlarvt, indem er ihnen sagte: Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat!“ (Matthäus 23,27)

Auch wir müssen uns anhand dieser Verse prüfen. Menschen können wir täuschen, Menschen können wir blenden, aber Gott können wir nicht täuschen, er sieht unser Herz, er weiß was hinter der Fassade steckt und sein Urteil lautet ausnahmslos: Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es. Wer kennt sich mit ihm aus? (Jeremia 17,9)
Diese Diagnose ist nicht so schön für unsere Ohren, aber sie ist äußerst heilsam, denn ohne die Erkenntnis unserer sündhaften Natur, werden wir nie von unserem Selbstbetrug befreit. Und wie gesagt, es geht tatsächlich immer noch um die Frage nach einem erfüllten Leben, es geht wie eingangs erwähnt, um vollkommene Freude und die ist nur in der Gemeinschaft mit Gott zu finden. Um sie zu erfahren müssen wir von dem Selbstbetrug befreit werden, unsere eigene Gerechtigkeit würde ausreichen. Es ist vielmehr so, wie ich es mal von Wolfgang Wegert zitieren möchte:
"Der Weg der eigenen Gerechtigkeit ist ein verderblicher Irrtum, mit dem wir hoffnungslos in die Grube fahren".
Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass Gott heilig ist, dass er ein verzehrendes Feuer ist (Hebräer 12,29) und das kein Sünder vor ihm bestehen kann, es sei denn, dass er seine Schuld eingesteht. Wenn das der Fall ist, habe wir die feste Zusage: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit!“(1. Johannes 1, 9) Doch weiter heißt es: „Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns“ (V10).

Hier wird deutlich, jeder Mensch der abstreitet, ein Sünder zu sein, jeder, der seine eigne sündhafte Natur leugnet, macht Gott zum Lügner. Solange man in diesem Zustand lebt, lebt man in der Finsternis. Wer in der Finsternis lebt, kann keine Gemeinschaft mit Gott haben. Denn Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis. Und solange wir keine Gemeinschaft mit Gott haben, werden wir auch keinen echten Frieden finden, wir werden keine wirkliche Erfüllung finden und niemals erfahren, was es bedeutet völlige Freude zu haben. Darum heißt es schon im Alten Testament: Glücklich der Mensch, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug ist! (Psalm 32,2)

Doch auf welcher Grundlage kann uns der heilige Gott uns denn vergeben? Ist es mit seinem Gerechtigkeitssinn zu vereinen, dass er einfach mal ein Auge zudrückt oder 5 gerade sein lässt? Ich denke viele haben so ein Bild von Gott, daher kommen auch solch gänige Flosklen, wie: „Kleine Sünden straft der liebe Gott sofort“. Man denkt ohnehin Sünde sei nur eine kleine Bagatelle, so unbedeutend, wie wenn jemand sich vornimmt keine Schokolade zu essen und dann doch schwach wird und sich ein Rippchen genehmigt, doch das entspricht nicht dem, was Sünde in Gottes Augen ist. Gott ist durch und durch Licht, das heißt er ist in seinem Wesen vollkommen rein und wie schon gesagt, Seine Augen sind zu rein, dass sie das Böse nicht ansehen können. (Habakuk 1, 13)
Sünde ist in Gottes Augen abstoßend, skandalös, schrecklich, widerwertig und absolut inakzeptabel. Er, der gerechte, heilige, vollkommene reine Gott, kann Sünde niemals tolerieren oder einfach unter den Tisch kehren. Sünde ist in Gottes Augen so schrecklich, dass es nur eine Möglichkeit zur Vergebung gibt und die lautet: Ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung (Hebräer 9, 22). Das gerechte Urteil für Sünde lautet also ausnahmslos, Tod. Doch die vielen Tieropfer, die früher dargebracht wurden, reichen dafür nicht aus. Sie waren alle nur ein Hinweis auf das eine vollkommene Opfer, das Jesus, der Sohn Gottes, für uns vollbracht hat. Er, der Gerechte, der einzige, der jemals ohne Sünde gelebt hat, gab sein Leben für uns dahin und bezahlte den Preis für unsere Sünde. Ja, die Bibel geht sogar noch weiter, indem sie uns erklärt: Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung (2. Korinther 5, 19).

Durchs Kreuz bietet Gott uns Versöhnung an, er lädt uns ein, er steckt uns die Hand entgegen und sagt auch jetzt zu Dir lieber Leser: „Nimm die Versöhnung an, die Gott Dir durch das Kreuz von Golgatha schenken will. Dort starb Jesus, der Sohn Gottes, für unsere Sünde. All das ist keine Theorie, es ist wirklich wahr und erfahrbar: Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit (1.Johannes 1,9).

Genau das durfte ich selbst erfahren und genau das wird auch durch die Bibel immer wieder bezeugt und ich hoffe, dass auch Du erkennen darfst, dass es das größte Glück ist, Gott nahe zu sein und dass er durch Jesus einen Weg geschaffen hat, auf dem sündige Menschen, wie Du und ich, vor seinem Gnadenthron erscheinen dürfen. Jesus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben und wer ihm nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben. Jesus ist gekommen damit wir das Leben haben und das ist das ewige Leben, dass wir den allein wahren Gott und den der von ihm gesandt wurde, Jesus Christus, erkennen. Er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden (Jesaja 53,5). Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm (2.Korinther 5,21).

So lass auch Du Dich versöhnen mit Gott, kehre um von Deinen falschen Wegen, bekenne ihm Deine Schuld und all Dein Versagen und ich verspreche Dir, er wird Dich nicht abweisen, denn er ist gekommen und zu suchen und zu retten was verloren ist. Und wie eingangs gesagt, es mag sein, dass Menschen leere Versprechen machen, es mag sein, dass sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht in der Lage sind, ihr Wort zu halten, bei Gott ist das anderes. Niemals gab er ein leeres Versprechen und er wird es in alle Ewigkeit nicht tun, denn er selbst ist die Wahrheit und eines ist doch klar, dass keine Lüge aus der Wahrheit ist (1.Johannes 2,21)

 


 

Meine Buchempfehlung zu diesem Thema: Kennzeichen eines Christen

Autor: D. Martyn Lloyd-Jones

Dieses Buch hat mich zu diesem Beitrag inspiriert. Es ist ein sehr guter Kommentar zu 1. Johannes Kapitel 1-3

 

www.evangeliums-botschaft.de

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