und

Misson wozu?


Mission ist keine Idee der Kirche, sondern ein direkter Auftrag von Jesus an seine Jünger (Nachfolger). Er gab ihnen den Missionsbefehl unmittelbar vor seiner Himmelfahrt. Ich denke der Bibelvers dürfte vielen geläufig sein.
Er (Jesus) sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! (Markus 16,15)

Warum war es Jesus nur so wichtig, dass allen Völkern das Evangelium verkündet wird? Wozu sollte das gut sein? Warum hat er seinen Jüngern das zugemutet? Wusste er nicht, dass sie sich damit nur in Schwierigkeiten bringen würden? Es ist ja bekannt, dass die ersten Christen bis aufs Blut verfolgt wurden. Der Weg des Evangeliums ist von Märtyrern gesät und das nur wegen einer so 'unbedeutenden' Botschaft??? Da ist es doch weitaus vernünftiger wenn man jeden nach seiner Facon selig werden lässt oder nicht?
Offensichtlich nicht, denn Jesus wusste genau was seine Jünger erwarten würde. Obwohl er ihnen prophezeit hatte, dass es sogar soweit kommen würde, dass jeder, der sie tötet, der Meinung sei, Gott einen Dienst zu erweisen. (siehe Joh. 16,2) war ihm dieser Auftrag wichtig. Würden alle Religionen letztlich zu Gott führen, dann hätte er doch lieber sagen sollen: Lasst den anderen Völkern ihren Glauben. Bestärkt sie darin, ermutigt sie und versichert ihnen, dass sie auf jeden Fall in den Himmel kommen. Warum also brachte er das Leben seiner Jünger in Gefahr und gab ihnen diesen riskanten Auftrag?

Die Antwort gibt uns Jesus selbst, indem er sagt: Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden. (Markus 16, 16)

Nun ist klar warum dieser Auftrag so wichtig ist. Es geht um unsere Rettung. Der Text sagt auch wovor wir gerettet werden sollen. Auch wenn es manche gerne aus der Bibel streichen würden, Jesus redet von Verdammnis. Bitte nicht falsch verstehen, ich will hier niemand verdammen, sondern gehe nur auf den Text ein.

Vielleicht kann man es an einem Beispiels verdeutlichen: Angenommen es gäbe eine Terrorwarnung in einem Fußballstadion. Sollte man da sagen, diese Nachricht können wir den Fans nicht zumuten. Wir wollen ja nicht der Spielverderber sein? Vielleicht denken viele so über die Bibel. Vielleicht trauen sich ja auch aus diesem Grund viele Theologen kaum noch über die Realität der Hölle zu sprechen. Doch um auf das Beispiel zurück zukommen, angenommen du wärst im Stadion, würdest du es nicht unverantwortlich finden, wenn der Stadionsprecher nicht unverzüglich dazu auffordern würde das Stadion zu verlassen? Wärst du dem Stadionsprecher böse weil er etwas von einer Bombe erwähnt? Was würdest du machen, würdest du diskutieren, sowas kann man auch schöner umschreiben oder würdest du um dein Leben rennen?

Wenn in der Bibel von Verdammnis die Rede ist, dann nur um uns zu warnen. An dieser Warnung sehen wir, dass wir Gott nicht gleichgültig sind, er hat Vorsorge getroffen, es gibt einen Notausgang. Jesus selbst sagt: Ich bin die Tür. (Joh. 10,9) Gott öffnet also die Tür für uns, es liegt an uns hindurch zu gehen. Am besten eignet sich dazu ein Gebet. Gott fordert uns nicht auf, dass wir alles verstehen müssen, sondern er streckt uns seine Hand entgegen und sagt: "Vertraue mir und du wirst leben."

Es steht außer Frage, Gott hasst zwar die Sünde, aber liebt den Sünder, er liebt ihn so sehr, dass er bereit war seinen einzigen Sohn für ihn zu Opfern.

Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht. Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten. Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht glaubt, ist damit schon verurteilt; denn der, an dessen Namen er nicht geglaubt hat, ist Gottes eigener Sohn. (Joh. 3, 16-18)

Diese Verse zeigen Gottes unbegreifliche Liebe zu einer verlorenen Menschheit. Gott opferte das kostbarste das er opfern konnte – seinen geliebten Sohn. Ist es nicht unbegreiflich, dass wir Gott so viel bedeuten, dass er bereit war solch einen unfassbar hohen Preis für unsere Erlösung zu bezahlen? Wenn man sich das bewusst macht, wird deutlich, warum die Bibel immer wieder betont, dass in keinem anderen Namen das Heil ist, als allein im Namen Jesu. (Apg. 4, 12)
Hätte es andere Möglichkeiten zu unserer Errettung gegeben, hätte Gott doch niemals seinen Sohn für uns geopfert.
Der Vers spricht aber nicht nur von Rettung, sondern auch von unserer Verlorenheit. Seit dem Sündenfall befindet sich der Mensch praktisch im freien Fall, denn die Sünde beherrscht ihn und zieht ihn immer weiter ins Verderben. Genau betrachtet geht er aber nicht wegen seiner sündhaften Natur verloren, sondern weil er die Rettung ablehnt die ihm Gott durch Jesus anbietet. Es ist also gar nicht die Frage, wer unter uns der größte Sünder ist, denn laut der Bibel sind wir alle Sünder, sondern, ob wir die Rettung die uns durch Jesus geschenkt wird ablehnen oder annehmen.

Gott ist kein Tyrann, Gott ist Liebe. Niemand hat dich je so vorbehaltlos geliebt wie er. Vergiss nicht was für ein hoher Preis für deine Seele bezahlt wurde und triff die richtige Entscheidung.

 

 

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