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Die Auferstehung Christi

Die ersten Christen waren felsenfest von der Auferstehung Christi überzeugt. Der Apostel Paulus ging sogar so weit, dass er sagte, wenn Jesus nicht von den Toten auferstanden ist, dann ist unser Glaube wertlos. Im 1. Korinther 15, 1-6 schreibt er:

Ich erinnere euch, Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht.
Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe. Oder habt ihr den Glauben vielleicht unüberlegt angenommen?
Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift, und erschien dem Kephas, dann den Zwölf.
Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich; die meisten von ihnen sind noch am Leben, einige sind entschlafen.

Als Paulus diese Zeilen schrieb lebten also noch rund 500 Augenzeugen die die Auferstehung bezeugen konnten weil ihnen der Auferstandene erschienen ist. Jeder hatte also die Möglichkeit diese Leute zu befragen, um sich zu vergewissern, dass die Auferstehung kein Märchen, sondern die Wahrheit ist.
Jesus selbst sagte: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben.

Die Bibel berichtet aber auch von falschen Zeugen. Im Matthäus Evangelium (28, 11-15) wird uns dazu folgendes überliefert:

Während die Frauen (Maria aus Magdala und die andere Maria) noch auf dem Weg waren (um den Jüngern von der Auferstehung zu berichten), liefen einige von den Wächtern (die das Grab Jesu bewacht hatten) in die Stadt und meldeten den führenden Priestern, was geschehen war.
Diese fassten zusammen mit den Ratsältesten einen Beschluss: Sie gaben den Soldaten viel Geld und schärften ihnen ein: »Erzählt allen: ›In der Nacht, während wir schliefen, sind seine Jünger gekommen und haben den Toten gestohlen.‹
Wenn der Statthalter von der Geschichte erfährt, werden wir mit ihm sprechen. Ihr habt nichts zu befürchten!«
Die Wächter nahmen das Geld und taten, wie man sie gelehrt hatte. So kam diese Geschichte auf und wird bei den Juden bis heute weitererzählt.
(Matthäus 28, 11-15)

Damit gab es zwei Versionen von dem was sich am Ostermorgen tatsächlich abgespielt hatte. Die Leute mussten sich also entscheiden welche Version sie glauben wollten.
An dieser Situation hat sich für uns nur insofern etwas geändert, dass im Laufe der Jahrhunderte noch viele weitere Lügengeschichten über Jesus dazu gekommen sind. So haben auch wir die Entscheidung zu treffen wem wir glauben wollen. Glauben wir den Lügen, die sich Menschen ausgedacht haben oder dem zuverlässigen Wort Gottes, der Bibel? Kurz gesagt: Glauben wir der Lüge oder Wahrheit?

 


 

 

Predigtempfehlung:

 

Wolfgang Nestvogel 
Predigt vom 08.04.2012 Ostersonntag
Matthäus 28, 11-20

Bekennende Evangelische Gemeinde Hannover

 

 

 

 
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