und

5. Freund oder Sklave?

Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es

Veröffentlicht am 11.03.2016

Ausgangspunkt ist immer noch das 17. Kapitel aus dem Prophetenbuch Jeremia, doch Schwerpunkt dieses und des nächsten Kapitels sind nicht die Verse 5-8, sondern die Verse 9-10. Die in Vers 9 gestellte Frage: Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es. Wer kennt sich mit ihm aus?“, habe ich bereits im letzten Kapitel mehrfach zitiert, doch nun kommt mit Vers 10 auch die Antwort hinzu und die lautet: „Ich, der HERR, bin es, der das Herz erforscht und die Nieren prüft, und zwar um einem jeden zu geben nach seinen Wegen, nach der Frucht seiner Taten. Doch ehe wir auf die Antwort eingehen, möchte ich noch ein paar Gedanken über unser, von Natur aus, trügerisches Herz weitergeben. Warum ich solange auf diesem Thema herumreite, begründet sich darin, dass es uns oft sehr leicht fällt, bei anderen Fehler festzustellen, doch wenn es darum geht, uns selbst zu beurteilen, neigen wir dazu, uns etwas vorzumachen. Daher ist es für eine objektive Selbsteinschätzung unerlässlich, dass wir auf das achten, was uns Gott durch Sein Wort zu sagen hat. Wenn wir Sein Reden verwerfen, dann tappen wir im Dunkeln. Nur ER kennt sich wirklich mit unserem Herzen aus, nur ER kann es wirklich ergründen und nur ER ist in der Lage, es zu heilen. Vielleicht denken wir ja, der Herr würde nicht immer alles mitbekommen, was wir so treiben, doch das ist ein gewaltiger Irrtum, denn Sein Wort sagt: Denn der HERR erforscht alle Herzen, und alles Streben der Gedanken kennt er (1.Chr 28,9-10).

Dass ER sich dabei nicht vom äußeren Schein täuschen lässt, wird an verschiedenen Stellen der Schrift deutlich, eine davon ist im Matthäus Evangelium zu finden. Da begegnen uns die selbstsicheren religiösen Führer, die zur Zeit Jesu das Sagen hatten. Ihre Mitmenschen konnten sie mit ihrem religiösen Gehabe beeindrucken und blenden, doch Jesus konnten sie nichts vormachen, ER wusste, wie finster es in ihren Herzen war, und ER sah nicht etwa großzügig darüber hinweg, sondern deckte ihre Heuchelei schonungslos auf, indem ER sprach: „Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr gleicht übertünchten Gräbern, die von außen zwar schön scheinen, inwendig aber voll von Totengebeinen und aller Unreinheit sind“ (Mt 23,27).

Das ist nur ein kleiner Auszug Seiner Weherufe gegen die religiöse Heuchelei Seiner Tage, doch allein schon dieser eine Vers macht deutlich: Menschen kann man täuschen, Gott nicht. Unser ständiges Bemühen anderen etwas vorzumachen und selbst vor Gott besser dastehen zu wollen, als wir sind, geht sogar noch einen Schritt weiter: Wir machen uns letztlich selbst etwas vor. Charles H. Spurgeon brachte dies sehr gut auf den Punkt, indem er sagte: Es gibt eine Neigung in der menschlichen Natur, welche die Menschen dazu führt, sich selbst zu den Besten zu rechnen - sogar dann, wenn sie sich im schlimmsten Irrtum befinden.10

Jesus sagte: Lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig! (Mt 11,29), doch wo findet man diese Demut in unseren modernen Gemeinden? Haben wir hier nicht alle noch gewaltigen Lernbedarf? Wir sind oft so überzeugt von uns und unserem Tun, dass es nahezu unser letzter Gedanke ist, wir könnten irgendwo falsch liegen. Man ist kaum noch bereit, sich von Gottes Wort korrigieren zu lassen, sondern sucht darin oft nur nach Bestätigung. Um aufzuzeigen wie gewaltig man sich hier täuschen kann, möchte ich noch einmal auf das Beispiel mit den Pharisäern zurückkommen. Nach ihrem eigenen Verständnis hielten sie sich in religiösen Fragen nahezu für das Maß aller Dinge. So stand für sie ihre Gotteskindschaft natürlich völlig außer Frage. Entscheidend jedoch war nicht ihre eigene Selbsteinschätzung, sondern das, was Jesus sagte, und das war leider das genaue Gegenteil. Er bestätigte ihnen nicht, dass sie Kinder Gottes seien, sondern bezeichnete sie als Kinder des Teufels (vgl. Joh 8,44). Kann man sich gewaltiger irren? Kann es eine krassere Fehleinschätzung geben, als diese? Doch wie ist es in unserer Generation? Haben wir noch ein Empfinden dafür, wer Gott ist? Ist uns bewusst, wer Jesus Christus wirklich ist? Sehen wir in Ihm den König aller Könige und Herrn aller Herren, oder ist Er für uns mehr so der nette Kumpel?
In der modernen Verkündigung liegt eine besondere Betonung darauf, dass Jesus uns nicht mehr Sklaven nennt, sondern dass er zu Seinen Jüngern sagte: „Ihr seid meine Freunde!“. Keine Frage, es ist unbestreitbar, dass Jesus das gesagt hat und wir haben uns das nur zu gut eingeprägt, doch was offensichtlich viele überlesen haben, ist die Tatsache, dass nach dieser Aussage das kleine Wörtchen „wenn“ steht. Er sagte: „Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete! (Joh 15,14-15).

Kann es sein, dass wir die mit der Aussage verknüpfte Bedingung unter den Teppich gekehrt haben? Zählen für unsere Generation etwa nur die Worte, die vor dem Komma stehen? Wie selbstverständlich will man sich nicht als Sklave des HERRN sehen, sondern sieht sich als Freund. Doch oftmals nicht nur als Freund, sondern als ganz dicker Kumpel; einer, der mit dem HERRN auf du und du steht. Man ist, wie man sagt, begeistert von Jesus. Begeisterung ist ja an und für sich, nichts Schlechtes, doch wenn es nur eine gefühlsbetonte Euphorie ist, dann kennen wir ja zur Genüge Beispiele, die zeigen, wie weit es mit diesen Emotionen her ist. Denken wir nur an Palmsonntag, da rief die Volksmenge begeistert: „Hosanna dem Sohn Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe!“ (Mt 21,9), doch am Karfreitag, ein paar Tage später, war die Stimmung schon ins komplette Gegenteil umgeschlagen; da schrien sie, von den Pharisäern und Schriftgelehrten aufgestachelt, aus voller Kehle: „Kreuzige, kreuzige ihn!“ (Lk 23,21; vgl. Mt 27,22-26). Dass Begeisterung allein noch gar nichts bedeuten muss, wird auch im Gleichnis vom Sämann deutlich, da hat Jesus folgendes gelehrt: „Die aber auf dem Felsen sind die, welche, wenn sie hören, das Wort mit Freuden aufnehmen; und diese haben keine Wurzel; für eine Zeit glauben sie, und in der Zeit der Versuchung fallen sie ab“ (Lk 8,13).

Die Begeisterten sehen sich wie selbstverständlich als Freunde des HERRN, doch die Begeisterung hält nur so lange, wie alles so läuft, wie sie es sich vorstellen. Kommen Probleme und Schwierigkeiten aufgrund des Glaubens, so kommt der Glaube ins Wanken. Ein solcher Glaube hat keine Wurzel, er ist nicht tief im Wort Gottes verankert, sondern nur oberflächlich und pragmatisch. Man jubelt zwar dem HERRN zu, doch es ist eine Verehrung, ohne wahre Erkenntnis. Oft sind solche Menschen sehr eifrig und umtriebig. Dieser Eifer wird ihnen von der Schrift auch nicht abgesprochen, doch es wird gesagt, dass sie Eifer für Gott haben, aber nicht mit rechter Erkenntnis (vgl. Röm 10,12).

Echte Liebe zum HERRN ist keine euphorische Gefühlsduselei, wir dürfen unseren Verstand nicht ausblenden, so wie es bei fernöstlichen Religionen der Fall ist, vielmehr sagt Jesus: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand“ (Mt 5,33). Wir können Ihn doch nur wirklich lieben, wenn wir Ihn kennen und je mehr wir Ihn kennen, je mehr wird sich dies auch auf die Art unserer Anbetung auswirken. Bedenken wir auch, dass ER Herr und König ist und dass Sein Wort uns sagt: Denn Gott ist König der ganzen Erde; lobsingt mit Einsicht! (Ps 47,8). Natürlich sollte es nicht um tote Orthodoxie gehen, natürlich gehören auch Emotionen mit dazu, aber es gilt eben auch, den HERRN im Geist und in der Wahrheit anzubeten. Jesus sagte: Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter“ (Joh 4,23). Und an anderer Stelle wird sogar gesagt: Wer sein Ohr abwendet vom Hören des Gesetzes, dessen Gebet sogar ist ein Gräuel (Spr 28,9).

Gott sucht keine oberflächlichen Anbeter, die im Grunde gar nicht wissen, wen sie verehren, sondern solche, deren Glauben auf die offenbarte Wahrheit der Schrift gegründet ist und dies beinhaltet auch, dass wir sein Wort annehmen, anstatt es zu verwerfen. Der Geist Gottes will uns in diese Wahrheit leiten, doch wir dürfen Ihn weder betrüben, noch dämpfen, noch unser Herz vor Ihm und Seinem Wort verstocken. ER allein kann uns das rechte Verständnis für die Schrift geben, denn ER ist der Autor (vgl. 2.Tim 3,16; 2.Pt 1,20). Jesus hatte Seinen Jüngern angekündigt: Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten (Joh 16,13) und im Gebet zum Vater sprach er: Ich habe ihnen dein Wort gegeben“ (Joh 17,14). Wir können Geist und Wort nicht trennen, denn das Wort ist Geist und Leben (vgl. Joh 6,63; 1.Thess 1,5). Und das Ziel des Geistes und des Wortes besteht darin, dass wir die Größe Gottes erkennen und uns ehrfürchtig vor Ihm niederwerfen. Da Vater und Sohn eins sind, müssen wir wieder dahin zurückkommen, dass wir unsere Knie vor Ihm beugen, anstatt nur den guten Kumpel in Ihm zu sehen. Denken wir auch an Johannes den Täufer, er sagte in Bezug auf Jesus: Es kommt einer nach mir, der ist stärker als ich; und ich bin nicht wert, dass ich mich vor ihm bücke und die Riemen seiner Schuhe löse“ (Mk 1,7).

Sind wir uns dieser alles überragenden Größe und Majestät des HERRN überhaupt noch bewusst? Sind wir uns wirklich darüber im Klaren, mit wem wir es zu tun haben? Dass ER derjenige ist, über den die Schrift sagt: Er (Jesus) ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm (Kol 1,15).
Ist uns bewusst, dass ER derjenige ist, dem alle Gewalt gegeben ist und zwar im Himmel und auf Erden? Dass ER derjenige ist, in dessen Hand unser Leben liegt? Der, dem Wind und Wellen gehorchen? Die Jünger haben es erfahren, sie wurden Zeugen davon, doch wie war ihre Reaktion? Schrien sie: „Hurra Jesus!“? Nein, die Bibel berichtet etwas ganz anderes, da wird gesagt: Sie aber fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: „Wer ist der? Auch Wind und Meer sind ihm gehorsam!“ (Mk 4,41).
Echte Gotteserkenntnis bewirkt Ehrfurcht und wir täten gut daran, wenn wir uns wieder darauf zurückbesinnen, dass Jesus Christus der wahrhaftige Gott ist (vgl. 1.Joh 5,20). Wäre ER es nicht, würden wir gegen das erste Gebot verstoßen, wenn wir Ihn anbeten. Doch wir haben in Vater, Sohn und Heiligem Geist einen dreieinigen Gott, daher werden wir bereits im Alten Testament zur Anbetung des Sohnes aufgefordert: Küsst den Sohn, dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Weg; denn leicht entbrennt sein Zorn. Glücklich alle, die sich bei ihm bergen!“ (Ps 2,12).

Was unsere Lobpreisgeneration größtenteils verloren hat, ist die Ehrfurcht vor dem HERRN und Seinem Wort. Wie selbstverständlich sieht man sich als Freund des HERRN und ist überzeugt, voll Seines Geistes zu sein, doch wie fremd sind uns Worte, wie sie beispielweise in Jesaja 66,2 zu finden sind, wo der HERR sagt: „Aber auf den will ich blicken: auf den Elenden und den, der zerschlagenen Geistes ist und der da zittert vor meinem Wort“.
Oder wie in Jesaja 11 über den HERRN selbst gesagt wird: Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN“ (V 2).

Jesus hatte die uneingeschränkte Fülle des Geistes, etwas das insbesondere viele Charismatiker und Pfingstler heute so gerne für sich beanspruchen, doch beachten wir, dass hier von einem Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN“, die Rede ist. Ist es wirklich dieser Geist, von dem diese Szene geprägt ist? Wenn da wirklich so viel Geistesfülle ist, wie man beansprucht, wo ist dann die Ehrfurcht vor dem HERRN? Ist dieses Hurra-Christentum wirklich ein Ausdruck der Geistesfülle oder eher ein gegenseitiges emotionales Hochschaukeln? Doch egal ob Charismatiker, Pfingstler oder Evangelikale, wir alle sollten bedenken, dass Jesus nur diejenigen, als Seine Freunde bezeichnet, die tun, was Er ihnen gebietet. Und zeigt nicht schon allein die Tatsache, dass ER gebietet, dass ER der HERR ist? Bereits im Alten Testament finden wir im 5. Buch Mose folgende Prophezeiung über den Messias: Ich will ihnen einen Propheten, wie du es bist, aus der Mitte ihrer Brüder erwecken und meine Worte in seinen Mund legen; der soll alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde“ (5.Mo18,18). Inspiriert vom Heiligen Geist, greift der Apostel Petrus diese Prophetie über den Messias auf und sagt: Und es wird geschehen, wer diesen Propheten nicht hören wird, der soll vertilgt werden aus dem Volk“ (Apg 3,23).

Ist uns, die wir uns zum Volk Gottes zugehörig fühlen, bewusst, was dies bedeutet? Jesus ist nicht der nette Kumpel, der uns ein paar gut gemeinte Ratschläge erteilt, sondern ER ist unser HERR, der uns gebietet. Nicht ich, sondern die Schrift sagt: „Wer nicht bereit ist auf ihn zu hören, der soll vertilgt werden aus dem Volk“. Und dies ist wohlgemerkt eine Aussage aus dem Neuen Testament. Doch warum finden wir solche harten Worte in der Schrift? Warum ist da nicht nur die Rede davon, dass Jesus uns heilen will und dass ER möchte, dass wir Erfolg haben? Ich bin davon überzeugt, dass es damit zusammenhängt, dass der HERR unsere Herzen kennt, ER weiß wie trügerisch unser Herz ist, und wie leicht wir dazu neigen, uns selbst etwas vorzumachen. Darum spricht die Schrift nicht nur davon dass unser Herz trügerisch ist, sondern sagt uns: Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es. Das heißt: Nichts ist so trügerisch, wie unser eigenes Herz. Der natürliche Zustand unseres Herzen ist so schlimm, dass Gott es für unheilbar erklärt. Das ist also Gottes erschütternde Diagnose über den Kern unseres natürlichen Wesens. So sieht uns der, der die Herzen erforscht. Die Frage ist, lassen wir es zu, dass Sein Wort in unser Herz hineinleuchtet? Oder lieben wir die Finsternis mehr als das Licht? (vgl. Joh 3,19).

Legen wir doch einmal alles Täuschen und alles Schönreden ab, und fragen uns einmal ganz ehrlich, ob unser Empfinden nicht oft so ist, dass der letzte Mensch, an den eine Ermahnung adressiert sein könnte, wir selbst sind? Sind wir nicht oft gegenüber uns selbst sehr großzügig und weitherzig, doch anderen gegenüber engstirnig und kleinlich? Wie oft neigen wir zu Selbstgefälligkeit und Oberflächlichkeit, wenn es darum geht, unser Leben wirklich im Licht der Bibel zu prüfen? Insbesondere wenn es mahnende Worte sind, tendieren wir gerne dazu, es mit diesen nicht ganz so genau zu nehmen. An diesem Punkt sind wir leider im Hören träge geworden (Hebr 5,11). Wir suchen Ausflüchte und räumen uns gerne Sonderrechte ein. Wenn Bibelstellen uns aufzeigen, dass wir an einem bestimmten Punkt in unserem Leben vom Wort abweichen, haben wir 1000 Ausreden parat. Dann sagen wir, dass sei gesetzlich oder erklären diese Stelle einfach zur Geschmacksache, so nach dem Motto, der eine mag eben lieber diese Verse, der andere eben jene. Doch wir können mit Gottes Wort nicht so umgehen, als sei es wie das Sortiment eines Kaufhauses, so als würde man durch den Supermarkt laufen und sich die Produkte aus dem Regal greifen, die einem zusagen. Und dann gibt es natürlich die Standardausrede, die Zeiten hätten sich geändert, man könne es eben heute nicht mehr so umsetzen, wie früher. Man will nicht wirklich wahrhaben, dass Gottes Wort verbindlich und alle Zeit, ewig gültig ist, sondern sieht es lediglich als eine Art Diskussionsgrundlage. Und wenn ich gute Gegenargumente habe, dann muss ich mich nicht an die biblischen Anweisungen halten, sondern kann sie so interpretieren, wie sie zu mir und meinem Lebensstil passen. Trotz dieser Oberflächlichkeit, halten wir uns für bibeltreu und merken nicht, dass wir uns selbst etwas vormachen. Sagte nicht Jesus: Was nennt ihr mich aber: Herr, Herr!, und tut nicht, was ich sage?“(Lk 6,46).

Ganz egal wie oft wir„ Herr, Herr“, sagen, solange wir nicht bereit sind auf ihn zu hören, sind wir immer noch unser eigener Herr. Denn wir gehen nicht den Weg, den ER uns aufzeigt, sondern unseren eigenen. Wir sagen zwar wohl, wir glauben, aber unser Leben beweist das Gegenteil.
Ich möchte hierzu mal ein ganz einfaches Beispiel weitergeben: Angenommen jemand hat sich verirrt und fragt mich nach dem Weg. Zufälligerweise kenne ich mich in der Gegend nicht nur gut aus, sondern habe auch dasselbe Ziel. Wenn ich nun dem Wanderer, der die Orientierung verloren hat, den Vorschlag mache, er könne sich mir anzuschließen; wie kann ich feststellen, ob er mir vertraut? Woher weiß ich, dass er mir glaubt, dass ich den Weg kenne und ihn ans Ziel führen kann? Angenommen er bedankt sich höflich für mein freundliches Angebot, läuft dann aber in entgegengesetzter Richtung weiter, hat er mir dann geglaubt, hat er mir vertraut? Angenommen, er nimmt mein Angebot an, begleitet mich bis zur ersten Kreuzung und schlägt dann eine andere Richtung ein, hat er mir geglaubt, hat er mir vertraut?
Vielleicht läuft er auch widerwillig mit und fängt an jeder Weggabelung und jeder Kreuzung an, mit mir zu diskutieren und biegt schließlich nach der zehnten Kreuzung in eine andere Richtung ab, hat er mir geglaubt, hat er mir vertraut? Wenn jemand immer nur sagt „Ja, ja, ich glaub dir“, aber trotzdem nicht auf mich hört, dann weiß ich, dass er mir nicht glaubt. Nun, mir muss man weder folgen noch glauben, aber bei Jesus ist das etwas anderes. Er ist Herr aller Herren und König aller Könige, wehe uns, wenn wir uns von Ihm nichts mehr sagen lassen. Wehe uns, wenn wir Seine Wege ständig in Frage stellen.

Am Tage des Gerichts werden viele, die sich heute wie selbstverständlich als Kinder Gottes einstufen, eine böse Überraschung erleben, wenn Jesus ihnen bekennen muss: Ich habe euch niemals gekannt (Mt 7,23). Das es hierbei nicht um Menschen geht, die nie etwas vom Evangelium gehört hätten, wird in Vers 22 deutlich, da fragen jene verblüfft: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?Wer kann schon so mächtige Taten vorweisen? Das muss doch der HERR anrechnen, wo ist denn hier das Problem? Nun, das Problem ist, sie haben nicht den Willen des Vaters getan, sie waren Seinem Wort nicht gehorsam. Sie haben Ihm nie wirklich ihr Leben übergeben, sie waren niemals wirklich Sein Eigentum; denn wären sie Sein Eigentum gewesen, wie könnte ihnen Jesus dann bezeugen, sie niemals gekannt zu haben, wo doch Sein Wort sagt: Der Herr kennt die Seinen (2.Tim 2,19). Wenn ER sie also nicht kennt, liegt es daran, dass sie IHN durch ihr Leben verleugnet haben. Sie haben sich Seiner Worte geschämt (vgl. Mt,32-33, Mk 8,38) und nahmen sich daher unverblümt die Freiheit, Sein Wort so zu deuten, dass sie ihr altes selbstsüchtiges Leben beibehalten konnten. Doch das ist eben nicht ein Kennzeichen für Nachfolge, sondern ein Kennzeichen für Selbsttäuschung.
Beachtenswert ist hierbei auch die Tatsache, dass der Herr an jenem Tag nicht sagen wird: „Ich kenne euch nicht mehr“, sondern dass ER ihnen bezeugen wird, sie noch nie gekannt zu haben. Wären sie jemals sein Eigentum gewesen, wäre es völlig ausgeschlossen, dass ER ihnen so etwas bekennen müsste. Über Seine Schafe würde ER niemals so etwas sagen, vielmehr gelten für sie die Worte: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir (Joh 10,27). Oder wie Jesus im Hohepriesterlichen Gebet über die Seinen zum Vater sagt: Sie waren dein und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt (Joh 17,6).

Hier sehen wir das Kennzeichen der Seinen, statt Sein Wort zu verwerfen, wird über sie gesagt, dass sie es bewahren. Das bedeutet, sie setzten sich nicht darüber hinweg, sondern sie halten sich daran. Nur diejenigen, die Ihm nachfolgen, sind Schafe Seiner Herde, und nur zu ihnen wird ER sich bekennen. Menschen, denen ER eines Tages bekennen muss, sie nie gekannt zu haben, sind solche, die sich selbst etwas vormachen. Sie folgen Jesus zwar nicht nach, aber sie reden sich dennoch ein, Schafe Seiner Herde zu sein. Hier kann sich nur jeder selbst prüfen, wie er zum Wort Gottes steht. Ob er bereit ist, sich durch das Wort leiten zu lassen, oder ob er meint, einen besseren Weg zu kennen. Man kann sich hier in die eigene Tasche lügen, doch die Rechnung wird am Ende nicht aufgehen, denn spätestens am Tag des Gerichts fällt der ganze Schwindel auf. Hören wir endlich auf mit dem HERRN zu diskutieren, hören wir endlich auf, uns über Sein Wort hinwegzusetzen und tun stattdessen Buße und bitten Ihn, um ein gehorsames Herz und einen willigen Geist.

Erinnern wir uns in diesem Zusammenhang auch an das Volk Israel während der 40jährigen Wüstenwanderung, wie oft haben sie Gott in Frage gestellt, wie oft haben sie gemurrt und geklagt und wie oft waren sie der Meinung einen besseren Weg zu wissen, als den Weg, den Gott für sie vorgesehen hatte. Wie viele aus dieser Generation im gelobten Land ankamen, dürfte ja hinreichend bekannt sein, es waren nur zwei, Kaleb und Josua (vgl. 4.Mo 14,30; 32,11-12). Das ist ein eindrückliches Bild für uns, die wir hier keine bleibende Stadt haben, sondern die zukünftige suchen (vgl. Hebr 13,14). In Hebräer 3,19 wird uns gesagt: Und wir sehen, dass sie wegen des Unglaubens nicht hineingehen konnten. Und wie dieser Unglaube zum Ausdruck kam, lesen wir einen Vers zuvor, wo geschrieben steht: Welchen aber schwor er, dass sie nicht in seine Ruhe eingehen sollten, wenn nicht denen, die ungehorsam gewesen waren?
Wir können Glauben nicht von Gehorsam trennen, denn wenn der Glaube keinen Gehorsam zur Folge hat, dann ist es ein toter Glaube. Glaube und Gehorsam sind so untrennbar wie Sonne und Licht, während Unglaube und Ungehorsam zusammengehören, wie die Nacht und die Finsterns. Die Bibel ist an diesem Punkt sehr deutlich, unmissverständlich wird uns gesagt:
Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm (Jesus) haben, und wandeln in der Finsternis, lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Und ein Kapitel später schreibt der Apostel Johannes: „Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in dem ist nicht die Wahrheit (1.Joh 1,6; 2,4).

Anderen Menschen fällt es vielleicht nicht auf, aber Gott kennt unser Herz, ER kennt es besser als wir selbst. Darum sagt ER uns durch Sein Wort: „Ich, der HERR, bin es, der das Herz erforscht und die Nieren prüft!“ Und gerade weil dem so ist, werden wir in der Schrift mehrfach aufgefordert unsere Herzen nicht zu verstocken. „Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht“ (Hebr 3,8: 15; 4,7; Ps 95,7-11).

Natürlich ist Gott gnädig, natürlich ist ER bereit Sünden zu vergeben, doch das sollte uns nicht zu einer leichtfertigen laxen Haltung führen, sondern zu Dankbarkeit und Ehrfurcht. Darum heißt es in Psalm 130 auch nicht: „Denn bei dir ist die Vergebung, dass man dich nicht mehr so ernst nehme“, sondern: „Denn bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte“(Ps 130,4). 

Meinem Eindruck nach, ist das was unserem modernen Christentum am meisten abhanden gekommen ist, die Gottesfurcht. Wir haben uns heute auf Unterhaltung und Wohlfühlen spezialisiert, doch wo findet man Menschen wie Paulus, Menschen die wirklich sagen können: „Und ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern; und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft?“ (1.Kor 2,3-4). Und wiederum steht geschrieben: Bewirkt euer Heil mit Furcht und Zittern! (Phil 2,12). Paulus hatte keine ausgeklügelten Konzepte, er kam auch nicht mit überredenden Worten, sondern in Furcht und Zittern. Er wusste, dass Gott sehr zu fürchten ist und man stelle sich das mal vor, Seine Botschaft lautete: „Nun aber gebietet er (Gott) den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun“(Apg 17,30).

Wir sagen heute, „Gott hat einen tollen Plan für dein Leben“, Paulus hingegen sprach davon, dass Gott den Menschen gebietet Buße zu tun. Warum diese Umkehr so wichtig ist, wird im Hebräerbrief deutlich, da wird gesagt: Wenn jemand das Gesetz Moses verwirft, muß er ohne Erbarmen sterben auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin; wieviel schlimmerer Strafe, meint ihr, wird derjenige schuldig erachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat? Denn wir kennen ja den, der sagt: »Die Rache ist mein; ich will vergelten! spricht der Herr«, und weiter: »Der Herr wird sein Volk richten«. Es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!“ (Hebr 10,29-31; vgl. 2,3: 12,25).

Wir müssen beachten, hier steht: Der Herr wird sein Volk richten“, hier ist also nicht vom Gericht über die Welt die Rede. Ich befürchte ein Großteil unter uns befindet sich in einem großen Missverständnis: Jesus ist nicht der Kumpel auf Augenhöhe, sondern der HERR, zudem wir voll Ehrfurcht aufblicken sollten. Ist es nicht erstaunlich, dass sich alle, wie selbstverständlich als Freunde des HERRN sehen, ohne die bereits eingangs genannte Bedingung zu erfüllen? Unmissverständlich sagte Jesus: „Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete!“

Kann man diese Worte denn anders verstehen, als zu sagen: Nur diejenigen, die tun, was ER gebietet, sieht ER als Seine Freunde an? Also nicht diejenigen, die meinen alles besser zu wissen als ER. Nicht diejenigen, die IHM vorauseilen, sondern diejenigen, die IHM nachfolgen, bezeichnet ER als Seine Freunde. Wie schon gesagt wird ER sich am Tage des Gerichts, nur zu jenen bekennen, die den Willen des Vaters tun, zu allen anderen wird ER sagen: „Ich habe euch noch nie gekannt“ (Mt 7,22-23) und wo finden wir den Willen des Vaters? Wir finden ihn allein in der Schrift, denn: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott“ (Mi 6,8).

Während sich heute viele, trotz der Tatsache, dass sie es mit dem Wort Gottes nicht mehr so genau nehmen, fast wie selbstverständlich, als ganz enge Freunde des HERRN sehen, findet man bei den früheren Christen eine weitaus demütigere Haltung vor. Das beste Beispiel dafür sehen wir im Apostel Paulus. Um einem Menschen zu finden, der dem HERRN hingebungsvoller gedient hat, als er, muss man lange suchen. Doch wie war seine Selbsteinschätzung, was sagte der Apostel über sich? Wie stellt er sich vor? Schreibt er zu Beginn seiner Briefe: „Paulus, Freund, Christi Jesu?“, nein, er schreibt: „Paulus, Knecht Christi Jesu (Röm, 1,1; Phil 1,1; Tit 1,1)“, doch selbst da sind die meisten Übersetzungen nicht nahe genug am Urtext, denn korrekter wäre es, wenn das griechische Wort (doulos) mit Sklave übersetzt würde. Somit stellt sich der Apostel mit den Worten: „Paulus, Sklave Christi Jesu vor. In der Elberfelder Übersetzung findet man dazu einen Hinweis. Meines Wissens ist die einzige deutsche Übersetzung, die das Wort Sklave direkt verwendet, die „Neue evangelistische Übersetzung



John MacArthur hat über dieses Thema ein ganzes Buch geschrieben, worin er unter anderem zu folgender Feststellung kommt: Obwohl es richtig ist, dass sich die Pflichten eines Sklaven und die eines Dieners bis zu einem gewissen Grad überschneiden, besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden. Diener sind angestellt, Sklaven gehören ihrem Besitzer. Diener haben eine gewisse Freiheit, für wen sie arbeiten und in dem, was sie tun. Der Gedanke von Dienerschaft beinhaltet ein gewisses Maß an Unabhängigkeit und persönlichen Rechten. Sklaven hingegen besitzen keine Freiheit, Unabhängigkeit oder Rechte. 11

Unter diesem Hintergrund müssen wir auch die Frage des Apostel Paulus verstehen, wenn er schreibt: Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft (1.Kor 6,19-20a). Wir sind Sein teuer erkauftes Eigentum. ER hat uns durch sein kostbares Blut erkauft (vgl. Offb 5,9). Einst waren wir in der Finsternis, nun sind wir im Licht (vgl. Eph 5,8). Wir sind versetzt vom Reich der Finsternis in das Reich des Sohnes (vgl. Kol 1,13). Einst waren wir Sklaven der Sünde, nun aber sind wir Sklaven der Gerechtigkeit (vgl. Röm 6,17-18). Genau um diesen Wandel geht es in MacArthur’s Buch, das Robert C. Sproul wie folgt kommentiert: John MacArthur erklärt kompetent und verständlich: Jesus hat die Gläubigen von der Sklaverei der Sünde losgekauft – und zugleich bedeutet dieser Loskauf, dass sie nunmehr königliche Sklaven und sein Eigentum sind. Die Kinder Gottes müssen paradoxerweise zunächst bereit sein, Sklaven Christi zu sein.*

Das die Übersetzung mit dem Wort „Sklave“ treffender ist, machen nicht nur vergleiche mit Bibelstellen deutlich, in denen im realen Sinn von Sklaven die Rede ist, sondern auch die Aussagen, anderer Bibelstellen, die unsere Stellung in Christus beschreiben. Paulus beispielsweise schreibt an seinen Schüler Timotheus folgende Zeilen: Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen, und unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dem jetzigen Zeitlauf indem wir die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus erwarten. Der hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte, das eifrig sei in guten Werken. Dies rede und ermahne und überführe mit allem Nachdruck! Niemand soll dich verachten! (Tit 2,11-14).

Ein Christ ist nicht mehr sein eigener Herr, er gehört sich nicht mehr selbst, sondern dem, der ihn erkauft hat. So lesen wir im 2.Korintherbrief: Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist (5,15). Und im 1.Korintherbrief sah sich Paulus, wie bereits gesehen, dazu veranlasst, die Gläubigen daran zu erinnern, dass ihnen ihr Leib nicht mehr selbst gehört, sondern ein Tempel des Heiligen Geistes ist. Die Tatsache, dass dieser Aussage die Fragestellung: "Oder wisst ihr nicht,...dass ihr euch selbst gehört?“ (6,19), vorangeht, zeigt dass wir oft dazu neigen, dies zu vergessen. Daher ist es wichtig, dass wir uns immer wieder neu ins Gedächtnis rufen, dass wir Sein Eigentumsvolk sind. Wir gehören uns nicht mehr selbst, sondern wir gehören IHM.

Doch wir sollten es niemals als Last, sondern als großes Privileg sehen, dass wir Sein Eigentumsvolk sind, denn Sklave der Sünde zu sein und sich dadurch selbst zugrunde zu richten, ist keinesfalls besser. Im Gegenteil: Der Sünder hofft auf Illusionen und leere Versprechen, ein Kind Gottes hingegen hofft auf das zuverlässige Wort Gottes, das uns sagt: Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht; die ihr einst »nicht ein Volk« wart, nun aber »Gottes Volk« seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid (1.Petr. 2,9-10).

 





 


 

 

Weiterführend zum Thema empfehle ich den Beitrag "Gottesfurcht" von Rudolf Ebertshäuser. Außerdem ist die 5-teilige Predigtreihe "Die Art von Anbetung, die Gott sich wünscht" von "Grace to you", sehr empfehlenswert:



Buchempfehlungen:

 

       

 

 

 

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