und

Reformation 2017 - Sie wünschen, wir predigen II

Untertitel: Und deinen Nächsten wie dich selbst

19.02.2017


Immer wieder ist in unseren Tagen vom Gebot der Nächstenliebe zu hören. Ob es anerkannte Kirchenführer oder Politiker sind, auf dieses Gebot beruft man sich immer wieder gerne. Und keine Frage, dieses Gebot ist eine zentrale christliche Lehre, dennoch behaupte ich, dass man dem Wort Gottes nicht gerecht wird, wenn man den christlichen Glauben allein auf dieses Gebot reduziert. Dass dies sehr häufig der Fall ist, hat auch der Zeitungsartikel gezeigt, auf dessen Widersprüchlichkeit ich bereits im ersten Teil eingegangen bin. Wie gesehen, wurde in diesem Bericht behauptet: Wichtig sei, die Auslegung des Glaubens nie als etwas Starres, Absolutes zu sehen, sondern stets neu zu hinterfragen und am Gebot der Nächstenliebe zu messen.

Obwohl ich bereits auf diese Aussage eingegangen bin, möchte ich anhand dieses Beispiels etwas aufzeigen, das für unsere Zeit typisch ist, und das ist der oberflächliche Umgang mit dem Wort Gottes, der zu erkennen gibt, dass man keine Ehrfurcht vor Gott und Seinem Wort hat. Man weigert sich regelrecht darin eine verbindliche Wahrheit zu sehen, und erklärt alles nur zu einer reinen Interpretations- und Ermessenssache. Jeder kann es sich nach seinem persönlichen Geschmack zurechtbiegen, so wie es für ihn passt. Eine objektive Wahrheit will man darin nicht mehr sehen. Alles muss den menschlichen Zielen untergeordnet werden. Aus diesem Grund, wird die Bibel als fester Maßstab verworfen, und das Evangelium so darstellt, als läge die Wahrheit irgendwo zwischen These und Antithese. Doch wenn das ausdiskutiert ist, hat man immer noch nichts Verbindliches, denn dann geht die Diskussion auch schon wieder von vorne los. Wodurch die vermeintliche Wahrheitsfindung zur „never ending story“ wird.
​Bei all diesem Treiben, wird das Wort Gottes als etwas völlig Abstraktes dargestellt, so als sei es vergleichbar, mit dem Werk eines abstrakten Künstlers, worin jeder etwas anderes sehen kann. Aus diesem Grund scheut man sich regelrecht davor, sich klar festzulegen, was uns Gottes Wort zu sagen hat. Das Einzige, was man klar vermittelt, ist die Unterstellung, dass die Botschaft des Evangeliums völlig unklar sei. Niemand, so die Lehre, könne aus dem, was in Gottes Wort gesagt wird, klare Schlüsse ziehen. Vielmehr unterläge jegliche Deutung allein unserer individuellen, menschlichen Interpretation. Doch dieser Umgang mit dem Wort Gottes ist nichts anderes, als die moderne Version, der uralten Verführungsmasche, die da lautet: „Sollte Gott wirklich gesagt haben?“ (1.Mo 3,1). Mit anderen Worten: „Lieber Mensch, sei doch nicht so naiv und glaube, Gott würde wirklich das meinen, was ER sagt. Nein, was ER von dir erwartet, ist, dass du aus dem, was ER in Seinem Wort sagt, das herausliest, was am besten zu dir und deinem Leben passt!"

Das Ganze wird dann fromm verpackt, indem man es als „Auslegung“ bezeichnet, doch hat diese Oberflächlichkeit wirklich den Namen „Auslegung“ verdient? Ist es wirklich eine „Auslegung“ oder eher eine „Hineinlegung“? Heißt Auslegung nicht in erster Line einmal ganz objektiv zu betrachten, was da wirklich geschrieben steht? Nicht das, was der Mensch daraus macht, ist Gottes Wort, sondern das, was uns durch den Bibeltext gesagt wird. Doch was sagt denn die Bibel beispielsweise über das Gebot der Nächstenliebe? Sagt die Bibel wirklich, dass sich die gesamte christliche Lehre auf dieses eine Gebot reduzieren lässt? Oder anders gefragt, woher kommt diese Sichtweise? Ich denke, die Antwort ist sehr einfach, sie kommt daher, weil man es noch nicht einmal für nötig hält, bei einer Aussage, die mit "und" beginnt, zu fragen, was denn vor diesem "und" steht. Was ist das für ein Umgang mit der Sprache, einfach zu ignorieren, dass das Gebot der Nächstenliebe so eng mit einem weiteren Gebot zusammenhängt, dass beide Gebote durch das Wort "und" verbunden sind, wobei dieses andere Gebot sogar als erstes genannt wird? Was ist das ferner für eine Fahrlässigkeit, das zweitgenannte Gebot so darzustellen, als sei es das alleinige Hauptgebot, dem alles andere unterzuordnen sei? Kann man hier noch von einer „Auslegung“ reden, die der Systematik und der Logik der Sprache gerecht wird? Ich behauptete: Nein.

Mit Aussagen unserer Zeitgenossen gehen wir ja schließlich auch nicht so um. Angenommen Jogi Löw würde nach einem Länderspiel auf die Frage, wer denn der beste Spieler gewesen sei, antworten: „Özil und Müller waren heute die besten!“
Würde es uns da nicht sehr verwundern, wenn am nächsten Tag in allen Tageszeitungen zu lesen wäre: Löw sagte nach dem Spiel: "Müller war der beste Mann auf dem Platz!"? Würden wir uns nicht verwundert die Augen reiben, und uns fragen, warum Özil nicht mit einer Silbe erwähnt wurde?
Oder was würden wir davon halten, wenn man uns gefragt hätte, was uns in unserem Job am Wichtigsten sei. Angenommen wir hätten erwidert: "Der Job muss mir Spaß machen und die Bezahlung muss passen!" Wären wir etwa damit einverstanden, wenn die Schlussfolgerung lauten würde, dass für uns nur gute Bezahlung von Bedeutung sei? Wohl kaum, doch woher kommt dann diese irrige Meinung, man könne bei der Bibel jegliche Logik der Sprache missachten?
Offensichtlich weil man hier nur sieht, was man sehen will, und nur hört, was man hören will.

Logisch ist es jedenfalls nicht, dass man den engen Textzusammenhang nicht wahrhaben will, sondern es so darstellt, als sei für den christlichen Glauben nur die Nächstenliebe relevant. Doch was steht nun vor diesem Gebot der Nächstenliebe? Wir finden die Antwort in Lukas 10,27, wo wiederholt wird, was bereits im Alten Testament gesagt wurde: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst!“ (vlg. 5.Mo 6,4-5: 3.Mo 19,18).

Wir sehen also ganz deutlich, obwohl das Gebot der Nächstenliebe durch das Bindewort „und“ eindeutig und unübersehbar mit dem Gebot, Gott zu lieben, verbunden ist, koppelte man es einfach ab, und stellt den christlichen Glauben so dar, als ginge es einzig und allein nur um die zwischenmenschlichen Beziehungen. Dabei sind diese beiden Gebote nur eine Zusammenfassung der 10 Gebote, doch auch hier haben wir dieselbe Reihenfolge, in den ersten 4 Geboten geht es um unsere Beziehung zu Gott, erst ab dem 5 Gebot werden die zwischenmenschlichen Beziehungen angesprochen.1 Dass Gott zuerst genannt wird, ist ein geistliches Prinzip, das sich von der ersten bis zur letzten Seite durch das Wort Gottes hindurchzieht. Die Bibel beginnt immer bei Gott, die Religion Satans hingegen immer bei dem Menschen. Wobei Satan nur vorgibt, um das Wohl des Menschen besorgt zu sein, doch dazu später mehr. Bleiben wir vorerst bei der einseitigen Überbetonung der Nächstenliebe, die so hoch gehängt wird, als sei die Beziehung zu Gott überhaupt kein Thema, Hauptsache alle Menschen haben sich lieb. Ist nicht gerade durch diese einseitige Auslegung der moderne Glaube zu einer Religion geworden, bei der sich alles nur um die Wünsche des Menschen dreht? Man will die Bibel auch nicht mehr als etwas Verbindliches sehen, sondern behauptet, wie bereits zitiert: Wichtig sei, die Auslegung des Glaubens nie als etwas Starres, Absolutes zu sehen, sondern stets neu zu hinterfragen und am Gebot der Nächstenliebe zu messen.

Alles wird diesem Gebot der Nächstenliebe untergeordnet, von der Liebe zu Gott hingegen, ist nicht die Rede. Es dreht sich alles nur um die menschliche Ebene, doch nicht nur dies ist einseitig, sondern auch die Tatsache, dass man Nächstenliebe so verkauft, als würde es nur darum gehen, immer nette Worte zu machen. Man sieht sich dazu berufen, allen Menschen Mut zu machen und ruft selbst jenen, die auf schlimmste Abwege geraten sind, zu, dass Gott mit ihnen sei. Ja, man spricht sogar Gottes Segen über die unheiligen Lebensgemeinschaften homosexueller Paare aus, weil sich ja alles den Wünschen des Menschen unterzuordnen hat. Man scheut sich nicht einmal davor, den heiligen Namen Gottes zu missbrauchen, indem man in Seinem Namen legitimiert, was ER zutiefst verabscheut. Wodurch Sein Name zweifellos missbraucht wird, doch was steht in jenem Teil der Gebote, die für das verweltlichte Christentum offensichtlich keine Bedeutung mehr haben? Ich möchte es zitieren, es ist, das dritte Gebot 1, das uns warnt: „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht!“(vgl. 2.Mo 20,7: 5.Mo 5,11).Ich möchte nicht in der Haut jener Geistlichen stecken, die über allem den Namen Gottes ausrufen. Die zu allem „Ja“ und „Amen“ sagen und Gottes Segen über sündigen Handlungen und Lebensstilen aussprechen.

Doch genau das geschieht, wenn man nur noch den Menschen und seine Wünsche im Blick hat und gemäß dem Motto: „Ich-Du-Wir“, Gott außen vorlässt. Uns muss es gefallen, uns muss es Spaß machen, auf unsere vermeintlichen Wünsche und Rechte muss alles abgestimmt sein. Der Mensch und seine vermeintlichen Rechte über alles, doch wo kommt Gott zu Seinem Recht? Wird ER etwa als Gott verehrt, wenn man sich von IHN nichts mehr sagen lässt, sondern Sein Wort auf den Kopf stellt, nur um es ja allen Menschen Recht zu machen? Doch woher rührt all dies, was man heute unter dem Deckmantel der Frömmigkeit veranstaltet? Woher stammt diese vermeintliche Sorge, um das Wohlergehen des Menschen, ohne jeglichen Gedanken an den Schöpfer? Ich möchte es verraten, hinter all dem steckt der Vater der Lüge. Er, der stehst vorheuchelt, um die Interessen des Menschen besorgt zu sein, war der aller erste Menschenrechtler. Ja, ich möchte es noch einmal wiederholen: Der aller erste Menschenrechtler war Satan! Doch geschah dies etwa wirklich im Interesse der Menschheit? Keineswegs, sein Ziel war seit eh und je, das Verderben des Menschen. Er macht der Menschheit die Sünde nur aus einem Grund so schmackhaft, weil er genau weiß, dass die Sünde der Leute Verderben ist (vgl. Spr 14,34). Und wenn der Mensch in dieses Fall tappt, dann reibt sich Satan genüsslich die Hände und wird vom vermeintlichen Menschenrechtler zum Verkläger.

Weite Teile der Kirche sind dieser Verführung zum Opfer gefallen. Doch wie ist dies möglich, sie haben doch das Wort Gottes? Das ist wohl wahr, aber dies hatten damals auch die Pharisäer und Schriftgelehrten, und auch sie lebten in gewaltigem Selbstbetrug. Und woher kam ihr Irrtum, Jesus gibt uns die Antwort. ER sagte jenen Experten: „Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes!“ (Mt 22,29). Sie waren angesehen in der Bevölkerung, sie waren die vermeintlichen Doktoren der Theologie, zu denen alle Menschen ehrfürchtig aufsahen. Sie waren es, die die damalige Gesellschaft in Israel maßgeblich geprägt haben. Was sie sagten hatte Gewicht. In den Augen des Volkes waren sie praktisch die Einzigen mit der Lizenz, die Heilige Schrift zu deuten. Doch man stelle sich vor, ausgerechnet ihnen, musste Jesus bescheinigen, dass sie weder die Schrift, noch die Kraft Gottes kannten. Man liest da schnell drüber hinweg, doch machen wir uns doch einmal die ganze Tragweite dieser Aussage bewusst. Was Jesus hier deutlich macht, ist vergleichbar, als müsste man über sämtliche Professoren der Mathematik sagen, dass ihnen das Einmaleins völlig fremd wäre. Doch auf wen würde man sich wohl verlassen, wenn es um Mathematik ginge? Bei wem würde man Rat suchen, wenn es um die Lösung kniffliger Rechenaufgaben ginge? Keine Frage, bei den vermeintlichen Experten. Und was passiert nun, wenn das, was man als die höchste religiöse Instanz ansieht, durchwandert ist von Menschen, die weder die Schrift noch die Kraft Gottes kennen? Es ist offensichtlich, das ganze Volk wird in die Irre geleitet.

Jesus hat immer wieder öffentlich auf die Gefahr hingewiesen, die von der angesehenen, frommen Elite ausging, indem ER diese Männer als blinde Führer entlarvte und das Volk davor warnte, ihnen blindlings zu folgen (vgl. Mt 15,14; 23,16-26). Vor Sekten wird ausreichend gewarnt, was dazu führt, dass jeder auf der Hut ist, vor den Zeugen Jehovas. Das ist natürlich gut und richtig, diese Warnung ist völlig berechtigt, doch es gibt eine Art der Verführung, die noch viel gefährlicher ist, und das ist, wenn die Verführung von offizieller Seite kommt. Wenn es die offiziellen, anerkannten Kirchenführer sind, die das Volk in die Irre Leiten. Und genau das war zurzeit Jesu der Fall, es war zurzeit Luthers der Fall und es ist auch in unserer Generation der Fall. Und wie gesehen, Jesus führte den Grund für das Abweichen vom Weg Gottes, auf mangelnde Schriftkenntnis zurück. Letztlich kann man jede Sekte auf diesen Ursprung zurückführen, es ist immer mangelnde Schriftkenntnis, doch wie entsteht dieser Mangel? Er entsteht, wenn man sich nur die Lieblingsverse herauspicken will, und nur noch lehrt, was nach dem Geschmack der Zuhörer ist. Dies wiederum entspricht exakt dem Anforderungsprofil eines typischen Lehrers der Endzeit, so wie es in 2.Timotheus 4,3 wie folgt angekündigt wurde: Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt (2.Tim 4,3).

Der griechische Urtext macht an dieser Stelle deutlich, dass es ein fortlaufendes Verlangen ist, nur noch das hören zu wollen, wonach einem die Ohren kitzeln. Bei gesunder Lehre hält man sich die Ohren zu, diese empfindet man als unerträglich, was man hingegen beständig erwartet, sind angenehme und aufbauende Worte. Bringt man diesen Wunsch mit der ebenfalls für die Endzeit angekündigten Selbstverliebtheit der Menschen zusammen (vgl. 2.Tim 3,2), was muss dann der gefragte Prediger für eine Botschaft bringen? Es liegt auf der Hand, er muss den selbstverliebten Menschen nur sagen, dass Gott von ihnen fordert, dass sie sich selbst lieben sollen und sie werden seine Botschaft lieben. Und wie muss das Gebot der Nächstenliebe in diesem Fall ausgelegt oder besser gesagt verdreht werden? Ganz einfach, man ignoriere einfach, dass Jesus von 2 Geboten sprach und mache daraus 3 Gebote. Bevor ich erklären will, worauf ich hinauswill, wollen wir uns zunächst einmal ansehen, was Jesus wirklich gelehrt hat. Sehen wir uns dazu an, welche Antwort Jesus gab, als IHN ein Schriftgelehrter fragte, welches das höchste Gebot sei. Wir finden Seine Antwort in Markus 12:31-32, wo Jesus folgendes sagt:

Das erste ist: "Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!" Das zweite ist dies: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!" Größer als diese ist kein anderes Gebot (Mk 12,31-32)

Doch was machen nun menschengefällige Theologen daraus? Sie stellen es so dar, als hätte Jesus von 3 Geboten gesprochen, wobei ausgerechnet das dritte Gebot, nämlich das angebliche Gebot zur Selbstliebe, besonders hervorgehoben wird. Keine Frage, den Geschmack selbstverliebter Menschen, die nur auf Selbstbestätigung und nette Worte aus sind, kann man kaum besser treffen, doch allein die Tatsache, dass Jesus unverkennbar von 2 Geboten sprach, zeigt, dass hier etwas faul ist. So klar und unverkennbar man mit einer solchen Lehre den Geschmack der Zuhörer trifft, so deutlich widerspricht eine solche Interpretation, der gesunden Lehre der Schrift. Gesund bedeutet nicht den Geschmack der Leute zu treffen, sondern die heilsame Lehre unverfälscht weiterzugeben, womit dem Menschen letztlich viel mehr geholfen ist, als wenn man ihm ständig nur Honig um den Mund schmiert.

Daher möchte ich es richtigstellen, Jesus fordert uns durch dieses Gebot nicht dazu auf, uns selbst zu lieben, vielmehr setzt ER diese Selbstliebe voraus, weil ER weiß, dass sie uns angeboren ist. Jesus will hier also nicht sagen, dass Gott von uns erwartet, dass wir uns selbst lieben sollen, worum es geht, ist, dass die natürliche Liebe zu uns selbst, der Maßstab für unseren Umgang mit unserem Nächsten sein soll. Es ist vergleichbar mit dem Vaterunser, wenn Jesus sagt: „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden!“ (Mt 6,10). Hier sagt Jesus, so wie es im Himmel selbstverständlich ist, dass der Wille Gottes geschieht, so wie im Himmel Seine Befehle ohne Ausnahme ausgeführt werden, so soll es auch auf der Erde sein. Der Himmel wird hier zum Maßstab gemacht, den es anzustreben gilt, und beim Gebot der Nächstenliebe ist der Maßstab unsere natürliche Selbstliebe, die an anderer Stelle wie folgt beschrieben wird: Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst; sondern er nährt und pflegt es (Eph 5,29). Das ist das biblische Verständnis von der natürlichen Eigenliebe, die jedem Menschen in die Wiege gelegt wurde. Keinem Kind muss man beibringen, etwas allein für sich haben zu wollen, was man ihm beibringen muss, ist die Lektion mit anderen Kindern zu teilen.

Doch die natürliche Neigung, für sich selbst das Beste haben zu wollen, ist kein Phänomen, das nur bei Kindern zu beobachten ist, sondern es ist das, wovon unsere Gesellschaft geprägt ist. Denn wer sollte denn die besten Noten bekommen und wem steht die höchste Aufmerksamkeit zu? Wer sollte immer ganz oben stehen und wer sollte unsere Meinung nach am meisten verdienen? Sind das die typischen Wünsche für uns selbst oder entspricht es dem, was wir uns für unseren Nächsten wünschen?
Dazu einmal folgende praktische Überlegung: Warum wollen wir, wenn wir etwas verkaufen, immer den maximalen Preis dafür bekommen, und wenn wir etwas einkaufen, immer ein Schnäppchen machen? Muss man uns an diesem Punkt sagen, dass wir uns selbst lieben müssen? Wie würde denn Nächstenliebe im Sinne dieses Gebotes aussehen, wenn wir ein gebrauchtes Auto verkaufen? Wäre es dann OK, Mängel zu verschweigen und das Auto in den Himmel zu loben, nur um den maximalen Preis vom Käufer zu bekommen? Und wie wäre es umgekehrt, angenommen wir wären der Käufer, wäre es OK, alles schlecht zu reden, nur um den Preis so weit wie möglich nach unten zu drücken? Und wie wäre es, wenn wir genau wüssten, dass der andere auf das Geld angewiesen wäre? Würden wir uns hier die Hände reiben und diese Notlage ausnützen, um noch mehr Kapital für uns herauszuschlagen?

Wer ehrlich ist, wird zugeben, dass das eben beschriebene Verhalten nahezu die Norm in unserer Gesellschaft ist. In der Regel ist jeder immer zuerst auf seinen eigenen Vorteil bedacht, was ein eindeutiger Beleg dafür ist, dass die Bibel Recht hat, es liegt in unserer Natur, dass wir uns selbst lieben. Niemand muss uns beibringen, zu aller erst an uns selbst denken, was wir lernen müssen, ist, einen Blick für unsere Mitmenschen zu haben. Und wie könnte dies dann im genannten Beispiel aussehen? Wie würden wir uns verhalten, wenn wir unseren Nächsten tatsächlich so lieben würden wie uns selbst? Es ist eindeutig, wir wären nicht darauf aus, den anderen zu übervorteilen, vielmehr wäre uns an einem fairen Preis gelegen. Egal ob Verkauf oder Kauf, wenn ich meinen Nächsten so liebe wie mich selbst, dann sollte der Preis in beiden Fällen, dem realen Marktwert entsprechen.
Mit anderen Worten: Wenn mir die Interessen meines Nächsten genauso wichtig sind, wie meine eigenen, muss ich mich im übertragenen Sinn wie ein Schiedsrichter verhalten. Warum spricht man bei einem Schiedsrichter von einem Unparteiischen? Nun, weil er nicht eine der beiden Mannschaften auf Kosten der anderen benachteiligen soll. Welches Motiv steckt also dahinter wenn es doch geschieht? Er hat Partei ergriffen. Und warum drehen wir immer alles zu unserem eigenen Vorteil hin? Ganz einfach, weil wir eben nicht unparteiisch sind. Womit bewiesen ist, es bedarf keines Gebotes, das uns auffordert, uns selbst zu lieben, es bedarf nur einer Korrektur, damit wir den Blick für die Mitmenschen nicht verlieren. Das ist es, worauf dieses Gebot abzielt.

Halten wir also noch einmal fest, Jesus hat die 10 Gebote in 2 Geboten zusammengefasst und tat dies in derselben Reihenfolge. Genau wie in den 10 Geboten, geht Jesus zuerst auf unsere Beziehung zu Gott ein, und kommt erst danach zu den zwischenmenschlichen Beziehungen. Wenn Jesus zuerst die Beziehung zu Gott nennt, warum lassen sie die meisten Prediger und Theologen dann unter den Tisch fallen? Warum wird oft nicht einmal in Ansätzen erwähnt, dass diese Beziehung durch die Sünde zerstört wurde? Warum wird das Gesetz Gottes nicht mehr gelehrt, warum werden die Menschen nicht mit ihrer Sünde konfrontiert? Warum wird Gott nur noch als Helfer dargestellt, der einen guten Plan mit unserem Leben hat? Jeder kann tun und lassen, was er will, Gott liebt alle Menschen und wird sie einst mit offenen Armen im Himmelreich empfangen. Von einem eifersüchtigen, strafenden Gott, ist nie die Rede, sondern immer nur von dem lieben Gott, der alles durchgehen lässt.

Warum dieses einseitige Gottesbild? Ganz einfach, weil ein Großteil der Menschheit die gesunde Lehre der Schrift nicht ertragen kann, man verschließt die Ohren, wenn einem die Botschaft nicht zusagt und sucht sich stattdessen Lehrer, die einem das erzählen, was man gerne hören will. Ich weiß nicht, ob es je eine Gesellschaft gab, in der so viel von Toleranz gesprochen wurde, heutzutage kann man nahezu alles tolerieren, nur eines toleriert man nicht, und das ist die gesunde Lehre. Es ist wie zurzeit Jesajas, als das Volk zu den Propheten sagte: Schaut uns nicht das Richtige! Sagt uns Schmeicheleien! Schaut uns Täuschungen! (Jes 30,10).

Doch was erwartet Gott von Seinen Dienern, sollen sie etwa auf diese Wünsche eingehen, Hauptsache alle Leue sind zufrieden, Hauptsache die Einnahmen durch die Kirchensteuern sind gesichert, Hauptsache die Spendenfreudigkeit lässt nicht nach? Keineswegs, die Anweisung für jeden Verkündiger lautet: „Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre!“ (2.Tim 4,2). Heute will man oft keine Lehre, man sagt, Lehre würde spalten, Lehre bringt Trennung. Das ist richtig, gesunde Lehre trennt die Spreu von dem Weizen, sie trennt Irrtum und Wahrheit. Das war auch mein Ziel bis hierher, ich wollte aufzeigen, dass die falschen, menschengefälligen Lehren nicht dem entsprechen, was Jesus wirklich gelehrt hat. Es geht darum die Dinge wieder geradezurücken und ins richtige Licht zu stellen. Macht man dies in Bezug auf das Gebot der Nächstenliebe, ist es unübersehbar, dass dieses Gebot nicht losgelöst von unserer Beziehung zu Gott gesehen werden kann. Es geht beim Evangelium nicht nur um menschliche und soziale Aspekte, sondern es geht um unser Verhältnis zu Gott. Es geht um die Frage, ob unsere Beziehung zu Gott in Ordnung ist, und der einzige Weg um diese Beziehung in Ordnung zu bringen, ist das Kreuz von Golgatha. Dort trug der Sohn Gottes die Strafe, die wir verdient hätten. Doch wenn wir unsere Schuld nicht eingestehen, wenn wir nicht umkehren von unseren falschen Wegen und IHN als unseren Erlöser annehmen, dann steht nicht Gottes Liebe, sondern Gottes Zorn über unserem Leben. Denn so sagt es uns Johannes 3,36: Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.

Von welcher Kanzel werden solche Worte heute noch verkündigt? Ist uns bewusst, dass dieser Vers nicht nur verdeutlicht, dass Gottes Zorn über dem Leben unerlöster Menschen steht, sondern ebenso deutlich macht, dass sich echter Glaube immer im Gehorsam gegenüber dem Sohn Gottes zeigt? Es geht also bei der Erlösung nicht um billige Gnade oder um einen Freibrief weiter in Sünde leben zu können. Vielmehr wird sich die Erlösung darin zeigen, dass wir Gottes Gebote ernst nehmen. Die Hauptsumme dieser Gebote hat Jesus, wie gesehen, wie folgt zusammengefasst: Das erste ist: "Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!" Das zweite ist dies: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!" Größer als diese ist kein anderes Gebot. (Mk 12,31-32: vlg. 5.Mo 6,4-5: 3.Mo 19,18).

Wie gesehen handelt es sich hierbei um eine Zusammenfassung der 10 Gebote. Sieht man sich dazu das Gebot der Nächstenliebe an, dann ist klar, dass Kinder ihre Eltern lieben, anstatt sich gegen sie aufzulehnen, aber auch wenn die Eltern mal alt sind, werden sich die Kinder nicht ihrer Verantwortung entziehen, sondern für ihre Eltern da sein. Doch die Nächstenliebe geht über das Familienverhältnis hinaus, wenn ich daher meinen Nächsten liebe, werde ich ihn gewiss nicht töten, denn, wenn ich ihn so liebe wie mich selbst, wird mir sein Leben so kostbar sein, wie mein eigenes. Ebenso wenig werde ich ihm die Frau ausspannen oder ihn bestehlen. Und genauso ausgeschlossen wird es sein, dass ich ihn in Verruf bringe, indem ich hinter seinem Rücken schlecht über ihn rede, denn schließlich weiß man über sich selbst auch nur Gutes zu reden. Das gleiche gilt auch in Bezug auf Neid, nicht einmal die Spur davon wird in mir aufkommen, so dass ich auf den Besitz meines Nächsten schiele und mir insgeheim denke, dass das Seine eigentlich mir zustehen würde. Im Gegenteil, ich werde mich sogar über seinen Erfolg freuen, und es ihm von Herzen gönnen, denn mir selbst würde ich es ja schließlich auch gönnen.

Und wie ist es nun mit den ersten 4 Geboten? Auch hier sehen wir dasselbe, wenn ich Gott mit ungeteiltem Herzen liebe, ist es ausgeschlossen, dass ich andere Götter neben ihm haben werde. Eben so wenig werde ich Götzendienst betreiben und worauf ich ebenso achten werde, ist das 3 Gebot, das mich davor warnt, den Namen Gottes in irgendeiner Weise in Misskredit zu bringen. Darum ist es in diesem Fall auch unvereinbar, etwas in Seinem Namen zu verkünden, das nicht Seinem Willen entspricht. Wer Gott liebt, kommt also dem Wunsch: „Schaut uns nicht das Richtige! Sagt uns Schmeicheleien! Schaut uns Täuschungen!“, nicht nach. Ebenso werden jene, die IHN lieben, nicht ihre Ohren vor Seinem Wort verschließen, sondern dankbar für gesunde Lehre sein. Und des Weiteren wird der Sonntag nicht der Tag des Ausschlafens sein, sondern der Tag des HERRN, den ich dazu nutzen werde, um einen Gottesdienst zu besuchen, in dem noch die gesunde Lehre gepredigt wird.

Soweit diese kurze Richtigstellung der vielen modernen Fehldeutungen der zwei bedeutendsten Gebote. Dies ist natürlich nur eines von vielen Beispielen, wie menschengefällige Prediger mit dem Wort Gottes umgehen. Für sie zählt nicht, was der Text wirklich aussagt, sondern nur, was bei den Leuten gut ankommt. Was ein Beleg dafür ist, dass sie nicht gottesfürchtig, sondern menschenfürchtig sind. Bei den Menschen beliebt zu sein, ist ihnen wichtiger als die Treue zu Gott und Seinem Wort. So machen sie nur noch nette Worte und gleichen damit, wie einst Spurgeon sagte, Messerwerfern, die im Zirkus auftreten. So wie diese Messerwerfer stets darauf bedacht sind, niemand mit ihrem Messer zu treffen, so achten diese menschengefällige Prediger stets darauf, dass kein Gottesdienstbesucher vom Wort Gottes getroffen wird. 2

 Sie entschärfen das Wort Gottes, weil sie nur eine Sorge haben, und dies ist, immer so zu predigen, dass es nach jedermann Geschmack ist. Niemand soll aufgeschreckt werden, niemand soll mit Sünde konfrontiert werden, jeder soll mit einem guten Gefühl nachhause gehen, selbst den schlimmsten Sündern, versichert man, dass sie auf einem guten Weg seien, doch was hat dies mit Nächstenliebe zu tun? Ich will es offen sagen, rein gar nichts. Es ist nämlich dieselbe Nächstenliebe, die Satan den Menschen erweist, indem er nur leere Versprechen macht, die den Menschen blindlings ins Verderben laufen lassen.

Genau dieses Handwerk haben die menschengefälligen Theologen übernommen. Doch welches Motiv steckt hinter dieser Verkündigung? Nun, es ist zum einen, weil man beliebt sein will bei den Menschen, doch es gibt noch einen weiteren Beweggrund und der ist genau derselbe, den die Katholische Kirche im Mittelalter hatte, und das ist die Geldgier. So unterschiedlich der Ansatz auch ist, man kann es genau auf diesen Nenner bringen. Denn das Motiv warum die Katholische Kirche die Menschen im Mittelalter eingeschüchtert hat und nur den strengen, strafenden Gott verkündigt hat, und man heute nur vom lieben Gott redet, ist dasselbe. In beiden Fällen, geht es nicht um das Seelenheil der Menschen, sondern nur um die eigenen Annehmlichkeiten. Die Methode hat sich zweifellos von einem Extrem ins andere gewandelt, doch unterm Strich läuft es doch auf dasselbe raus, es geht nicht um Gottes Ziele, sondern ausschließlich um menschliche und damit letztlich um egoistische Ziele. Lothar Gassmann zieht hier einen treffenden Vergleich, indem er sagt: Hatte die katholische Kirche damals den Ablass als eine billige Gnade verkündigt, so verkündigen heute viele Kirchen die Auflösung der Gebote Gottes als noch billigere Gnade. Hieß es damals: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegfeuer springt“, so heißt es heute: „Alles ist erlaubt - und die Kirche segnet es ab.“ 3

Und was sind die Interessen der Menschen die nur für das Diesseits leben, in der Regel sind es Anerkennung, Macht und nicht zuletzt Geld. Damals verdiente man durch den Ablasshandel, heute durch die Steuereinnahmen und Spendengelder derer, die man bei Laune halten möchte. Überspitzt gesagt, man erzählt den Leuten immer was sie hören wollen, damit ja keine Kunden abspringen. Gestaltet man attraktive Gottesdienste mit einer guten Band, mit einer schönen Wohlfühlatmosphäre und einer menschgefälligen Predigt, die gerne auch witzig und unterhaltsam sein darf, reichert man das Ganze noch mit weiteren Unterhaltungsbeiträgen an, oder ködert man die Leute gar mit prominenten Persönlichkeiten, was ist das Ziel? Man will einen vollen Saal. Und so wird alles dem Ziel unterstellt, es allen Menschen recht zu machen, um die Kirchen wieder vollzukommen. Ohnehin scheint es vielen nur noch um hohe Besucherzahlen zu gehen. Dass dies ein Trugschluss ist, wird, so der HERR will, Thema meines nächsten Beitrags sein.

Vermutlich wird dieser Beitrag von vielen als sehr hart und sehr direkt empfunden, doch ich habe dazu ein sehr gutes Zitat von Douglas Wilson, das ich (ebenso wie das Spurgeon-Zitat) einer Predigt von Mike Abendroth zu verdanken habe, und dieses lautet: Leute die in der Gemeinde sitzen und harte Herzen haben, wollen sanfte Worte von der Kanzel. Und Leute die weiche Herzen haben, wollen harte Worte von der Kanzel hören. 2
Mir ist bewusst, dass ich es nicht jedem Menschen Recht machen kann, doch das ist auch nicht mein Ziel, denn es werden einst nicht Menschen sein, vor denen ich mich rechtfertigen muss, sondern Gott. Luther sagte einst: „Hier stehe ich und kann nicht anders!“, und so geht es jedem, der durch sein Gewissen an das Wort Gottes gebunden ist. Ich habe diese Seite „Evangeliums-Botschaft“ genannt, weil ich das Evangelium weitergeben möchte, und dazu zählt es auch Irrtümer aufzudecken. Nichts Anderes hat Jesus in der Bergpredigt gemacht. Immer wieder sagte ER: „Ich aber sage euch“, um richtigzustellen, was die Bedeutung des Wortes ist. ER musste es richtigstellen, weil das Alte Testament von den Pharisäern und Schriftgelehrten falsch ausgelegt wurde. Jesus hat keine neue Lehre eingeführt, sondern die Bestehende wieder aufgerichtet, indem er sie vom Irrtum abgrenzte und die wahre Bedeutung hervorgehoben hat. Auch der Reformator Martin Luther tat dies seinerzeit, als er die Irrtümer der Katholischen Kirche aufzeigte und so soll auch diese Seite einen kleinen Beitrag dazu leisten, die Wahrheit des Evangeliums gegenüber den Verdrehungen und Verfälschungen, die in unserer Zeit vorherrschen, zu verteidigen. Ich habe nur eine kleine Kraft und einen kleinen Aktionsradius, doch ich möchte diese kleine Kraft zur Ehre Gottes einsetzen und tue dies in der vollen Überzeugung, dass Gottes Wort wahr ist, und dass nur dieses Wort die Macht hat, von Irrtum und Sünde zu befreien. Möge der HERR Sein Wort nicht leer zurückkommen lassen, so wie ER es versprochen hat, und möge es die Herzen treffen. In Jesu Namen.

Amen


 

Anmerkungen / Quellangaben

1. Für die 10 Gebote gibt es 2 unterschiedliche Zählweisen
2. Hirten brauchen eine klare Berufung - Mike Abendroth
​3. 
Zeitschrift -  Der schmale Weg Nr. 1 / 2017

 

 

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Predigtempfehlung: Wenn Christen schweigen - Tim Kelly

 


www.evangeliums-botschaft.de

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