und

Jerusalem, eine Taumelschale für alle Völker

16.12.2017

Ausspruch, Wort des HERRN über Israel. Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Grundmauern der Erde legt und den Geist des Menschen in seinem Inneren bildet: Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Juda: Es wird in Bedrängnis geraten zusammen mit Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln. Und es wird geschehen an jenem Tag, da trachte ich danach, alle Nationen zu vernichten, die gegen Jerusalem herankommen. Aber über das Haus David und über die Bewohnerschaft von Jerusalem gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt, und werden bitter über ihn weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint (Sacharja 12,1-3,9-10).

Es deutet sich immer mehr an, dass die Zeit der Nationen ihrem Ende zugeht und wir immer näher an den Zeitpunkt dieser alttestamentlichen Verheißung kommen. Eine Verheißung, die uns zeigt, dass Gott das Geschick Seines auserwählten Volkes wenden wird. An jenem Tag wird die Decke hinweggenommen, über die der Apostel Paulus in 2.Korinther 3,14-16 schreibt, dann werden ihnen die Augen aufgehen, sodass sie erkennen, dass der versprochene Messias auf den sie bis zum heutigen Tag warten, der war, den sie gekreuzigt haben. Beachten wir dazu auch, was Paulus im Römerbrief sagt: Ich will euch, Brüder und Schwestern, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, bis die volle Zahl der Heiden hinzugekommen ist. Und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Röm 11,25-26; Jes 59,20; Jer 31,33).

Was diese alttestamentliche Prophetie aus dem Buch Sacharja noch zeigt, ist die Tatsache, dass das Volk Israel von Ländern umgeben sein wird, die dieses Volk hassen. Ein aktuelles Beispiel dafür sehen wir in der völlig überzogenen Reaktion der islamischen Welt auf die Bekanntgabe Donald Trumps, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen und die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Vielerorts gibt es öffentliche Proteste, Israel Flaggen werden verbrannt, Hassparolen sind zu hören. All das geht nicht friedlich, sondern gewaltsam ab. "Herr Trump, Jerusalem ist die rote Linie der Muslime" 1, lies Erdogan verlauten, andere werden noch deutlicher, indem sie androhen, dass dies die ganze Welt zu spüren bekäme. Dabei muss man sich doch wundern, was die ganze Welt damit zu tun hat. Warum droht der Islam der ganzen Welt? Was hat der Rest der Welt damit zu tun, dass die USA Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen? Und abgesehen von Israel, ist doch der ganze nahe Osten ein Pulverfass, warum also die Drohung an Staaten und Länder, die damit gar nichts zu tun haben? Aber nicht nur das ist verwunderlich, ist es nicht auch seltsam, dass man dem Staat Israel nicht zugestehen will, selbst festzulegen, welche Stadt die Hauptstadt sein soll?

Blenden wir die Zeit mal etwas zurück, es war im Jahr 1921 als das britische Treuhandgebiet „Palästina" zum ersten Mal aufgeteilt wurde, dabei wurden 77% des Landes an den Emir Abdulla übergeben. Bei diesem Teil, der damals Transjordanien genannt wurde, handelt es sich um das heutige Jordanien, das seit 1946 unabhängig ist. Am 29. November 1947 beschloss die UN-Vollversammlung eine weitere Teilung des Britischen Treuhandgebiets, dabei wurden die restlichen 23% des Gebiets in je einen Jüdischen sowie einen Arabisch-Palästinensischen Staat unterteilt. Jerusalem sollte unter internationaler Kontrolle stehen. Israel akzeptierte die Teilung, die Arabische Welt nicht. Sie begann den ersten Arabisch-Israelischen Krieg. Er endete 1949. Fakt war nun: Jordanien herrschte über den Osten, Israel hielt den Westen der „Heiligen Stadt". Hauptstadt Israels sei Jerusalem, hatte der Jüdische Staat verkündet. Es hieß Jerusalem, nicht West-, Ost- oder Ganz-Jerusalem. 1967 eroberte Israel auch den Osten der Stadt, wandte seit dem 28. Juni 1967 dort auch israelisches Recht an und annektierte ihn am 30. Juli 1980. Abgesehen von zeitweisen wenigen Ausnahmen hat kein Staat dieser Welt Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. Weder West-, noch Ost- oder Ganz-Jerusalem. Bis zur Trump-Wende vom 6. Dezember 2017. 2

Auffällig hierbei ist, dass die Wiedergründung des Staates Israel 70 Jahre zurückliegt, die vollständige Rückeroberung Jerusalems 50 Jahre. Doch es gibt noch ein weiteres Jubiläum, und zwar liegt es 100 Jahre zurück als die Balfour-Deklaration verfasst wurde. Es war am 2. November 1917 als sich Großbritannien einverstanden erklärte, in Palästina eine „nationale Heimstätte“ des jüdischen Volkes zu errichten. Das Gebiet das zuvor im Machtbereich der Osmanen war, ist im 1.Weltkrieg unter dem britischen General Edmund Allenby erobert worden. Wer nun denkt, die Balfour-Deklaration sei doch nur eine Absichtserklärung Englands gewesen, der übersieht, dass dieses Schriftstück 3 Jahre später vom Völkerbund (Vorläufer der UNO) offiziell anerkannt wurde.3 Somit war es letztlich der gesamte Völkerbund der sich darauf geeinigt hat, in Palästina eine „nationale Heimstätte“ des jüdischen Volkes zu errichten. Dazu sei auch bemerkt, dass das jüdische Volk nie vollständig aus dieser Region vertrieben war, es gab immer einen Überrest der im Land verblieben war, was im Übrigen auch der biblischen Prophetie entspricht, denn diese besagt: Denn der HERR wird die Menschen weit wegführen, und die Verödung inmitten des Landes wird groß sein. Und bleibt noch ein Zehntel darin, so fällt auch dieses wiederum der Vertilgung anheim. Aber wie die Terebinthe und die Eiche beim Fällen doch noch ihren Wurzelstock behalten, so bleibt ein heiliger Same als Wurzelstock! (Jes 6,12-13).

Genauso ist es auch eingetroffen, die Israeliten wurden aufgrund ihres Ungehorsams in aller Welt verstreut, doch ein kleiner Teil der Bevölkerung blieb zurück und danach gab es verschiedene Rückwanderungswellen, so dass die Zahl der Bevölkerung immer weiter anstieg und heute bereits über 6 Millionen Juden in Israel leben. Doch dieses Volk ist umgeben von islamischen Ländern, die mit dem Selbstverständnis leben, dass ein Land das einmal für Allah erobert wurde, nicht mehr in den Besitz von Nichtmuslimen zurückgehen darf. Sie selbst kamen durch Krieg und Gewalt in Besitz dieses Landes, das war und ist nach ihrem Verständnis legitim, was sie jedoch nicht akzeptieren wollen, ist die Tatsachen, dass sie es im 1. Weltkrieg genau auf diese Weise wieder verloren haben. Es ist ihnen ein Dorn im Auge, dass es da einen kleinen Flecken Erde in der Region gibt, der nicht in muslemischer Hand ist. Genau darin bestätigt sich der von der Bibel prophezeite Hass gegen das jüdische Volk. Ein Hass ausgehend von den umliegenden Ländern bis hin zu allen Nationen. Natürlich ist dieser Hass in unserer sogenannten westlichen Welt derzeit nicht so ausgeprägt, dass er sich in Form von direkter Gewalt zeigt. Dennoch zeigt er sich gerade darin, dass bezüglich der Israelfrage geschichtliche Fakten ausgeblendet werden. Sei es, weil man nicht daran interessiert ist oder weil man es lieber mit dem Islam hält als sich auf die Seite der Juden zu stellen. Woran diese Haltung auszumachen ist, bringt nachfolgendes Zitat aus der Zeitschrift „Nachrichten aus Israel“ sehr gut auf den Punkt: Wenn es im Nahen Osten knallt, dann blicken nicht nur alle immer zuerst nach Israel, sondern viele sind zudem sofort mit dem anklagenden Zeigefinger zur Stelle. Wehrt sich Israel gegen den Raketenbeschuss seiner Zivilisten, so weiss eigentlich alle Welt, dass ein solcher Beschuss ein Verstoss gegen die Genfer Konventionen ist, und doch: In jeder Runde, in der Israel zu den Waffen griff, um sich gegen den Beschuss aus dem Gazastreifen zu wehren, wurde es als der eigentliche Aggressor hingestellt.4

Dies ist übrigens nicht das einzige, das von Politik und Medien gerne falsch dargestellt wird. Was den wenigsten bewusst ist, ist die bereits erwähnte Tatsache, dass das heutige Jordanien früher auch zu Palästina zählte. Wenn die Politik immer wieder davon spricht, dass es endlich einen Palästinenserstaat geben sollte, dann wird völlig ausgeblendet, dass mit dem heutigen Jordanien bereits 77% des Landes an diese Bevölkerungsgruppe ging. Aber nicht nur das, im Jahre 1947 wurde Rest-Palästina (23%) durch einen UNO-Beschluss erneut geteilt, wodurch den Juden nur 12,6 % verblieben sind. Obwohl dies alles andere als eine faire Landverteilung war, hat die islamische Welt getobt. Fürwahr, auch hier sehen wir die Erfüllung biblischer Prophetie, weil exakt zutrifft, was in Amos 7,17 geschrieben steht: Dein Land wird mit der Messschnur verteilt werden.

Diese Unfaire Behandlung und all das Unrecht das dem jüdischen Volk über Jahrhunderte widerfahren ist, wurde lange im Voraus prophezeit, womit wir einen eindeutigen Beleg für die Glaubwürdigkeit der Heiligen Schrift haben. Man denke hierbei auch an die schrecklichen Verbrechen denen das jüdische Volk während des 3. Reichs zum Opfer fiel. Damals wurden über 6.Millionen Juden vernichtet. Wer es irgendwie schaffen konnte, floh als Jude vor seinen Schlächtern. Ideal erschien vielen das Entkommen nach Palästina, in das Land der Väter. Doch in dieser Zeit spielte die englische Besatzungsmacht eine unbeschreiblich üble Rolle. Um den muslimischen Terrorismus gegen die Engländer zu besänftigen, verschloss England die Tore für die meisten nach Palästina flüchtenden Juden. Die Zahl der erlaubten Einreisen wurde drastisch reduziert. So wurden Tausende von Juden, die auf ihren Schiffen im sicheren Hafen anlegen wollten, wieder zurückgeschickt. So kam ein Teil der zurückgewiesenen Juden wieder in die Hände der Nazis und wurde von ihnen abgeschlachtet. 5

Durch die ganze Geschichte hindurch, sehen wir immer wieder diesen Hass gegen das jüdische Volk, die einen wollen sie vernichten, die anderen sehen, wie das aktuelle Beispiel zeigt, einfach weg, indem sie sich von der Jerusalemfrage distanzieren und die Regelung damit mehr oder weniger den gewaltbreiten Moslimen überlassen, die dieses Stadt und insbesondere den Tempelplatz wie selbstverständlich für sich beanspruchen. Doch wo findet die Stadt Jerusalem Erwähnung im Koran? Wer den Namen dieser Stadt sucht, wird im Koran nicht fündig, sucht man ihn hingegen in der Bibel, taucht der Name Jerusalem 900 mal auf. Dabei zeigt nicht nur die häufige Erwähnung, welche Bedeutung diese Stadt für das Judentum hat, sondern auch die Sehnsucht und Verbundenheit, die beispielsweise in Versen, wie wir sie in Psalm 137 finden, zum Ausdruck kommen: Vergesse ich dein, Jerusalem, so werde meine Rechte vergessen. Meine Zunge soll an meinem Gaumen kleben, wenn ich deiner nicht gedenke, wenn ich nicht lasse Jerusalem meine höchste Freude sein (V. 5-6). Fragt man nun, seit wann Jerusalem die Hauptstadt Israels ist, dann führt dies auf König David zurück, der 1000 Jahre vor Christus seinen Regierungssitz nach Jerusalem verlegt hat. Daher wurde die Stadt anfangs auch Davidstadt genannt.

Wenn Donald Trump nun Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anerkennen will, hat dies nur insofern etwas an der eigentlichen Situation geändert, dass er damit erneut die Frage in den Fokus rückt, wem Jerusalem rechtmäßig zusteht? Muslime beanspruchen die Stadt für sich, obwohl sie geschichtlich klar als Hauptstadt Israels wahrzunehmen ist und im 6-Tage Krieg wieder vollständig von den Israeliten eingenommen wurde. Man hatte das Judentum vernichten wollen, doch statt zusätzliches Land zu erobern, verlor man auch den Ostteil der Stadt an das Judentum. Aber davon will die muslimische Welt heute nichts mehr wissen. Doch wie war es denn mit sonstigen Gebieten, die durch Krieg erobert wurden? Wie ist es mit Deutschland, wir haben Elsass-Lothringen verloren, warum feuern wir keine Raketen in dieses Gebiet ab, um das Land zurück zu erobern oder wie es mit Österreich und Südtirol, warum werden die Italiener die in dieser Region leben nicht mit Steinen beworfen? Das wäre undenkbar, nicht wahr? Niemand in der westlichen Welt hätte hier Verständnis, wenn aber nun dasselbe am Gasastreifen passiert, dann sieht es anders aus. Dann hat man Nachsicht mit Gewalttätern und ist empört, wenn Israel sich zur Wehr setzt. Wie anders ist dies zu erklären, als dass wir darin letztlich auch den Hass gegen den Gott der Bibel sehen? Völkerrecht hin oder her, es ist Gott der Seinem Volk dieses Land versprochen hat und damit sind wir wieder beim Thema biblischer Prophetie. Dass ein Staat über Jahrhunderte nicht existiert hat, gab es in der Geschichte der Menschheit noch nie, noch beeindruckender als dies, ist die Tatsache, dass sich in der Zerstreuung und Wiedergründung des Staates Israels biblische Prophetie erfüllt.

Wahrlich Jerusalem ist eine Taumelschale für alle Völker ringsum, alle Nachbarländer haben sich regelrecht gegen Israel verschworen. Eigentlich sollte man annehmen, die sogenannten christlichen Länder würden zu Israel stehen, doch leider Fehlanzeige, nicht einmal ein Land wie das mit unserer dunklen antisemitischen Vergangenheit hält zu Israel. Statt die Entscheidung Trumps zu begrüßen oder sich wenigstens neutral zu verhalten, hat sich unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel postwendend von der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels distanziert.6 Dabei hat Trump sogar offengelassen ob er West- oder Ostjerusalem meint. Aber nicht nur die CDU distanziert sich, auch unter den übrigen deutschen Parteien findet sich, ausgenommen der als rechtsradikal verschrienen AfD, nicht eine die Israel zur Seite stehen würde. Ist das nicht paradox? Doch was für Deutschland gilt, entspricht auch der Haltung der EU. Gemeinsam übt man sich im Schulterschluss mit der moslemischen Welt und hat mit dem Papst, der nachdrücklich vor einer Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels gewarnt hat, sogar das kirchliche Oberhaupt auf seiner Seite.Egal ob in Politik oder Medien, überall war der Aufschrei der Empörung groß, als Donald Trump bekannt gab, dass die USA Jerusalem als die Hauptstadt Israels anerkennen will, doch wie war das im Jahr 1967? Damals wurde den Juden der Zugang zu den Heiligen Stätten Ostjerusalems verweigert. Dagegen protestierte die „Internationale Gemeinschaft" nicht. Heute will man, dass Ostjerusalem die Hauptstadt Palästinas werde. Wer garantiert, dass dann Juden an die Klagemauer dürfen? 2

Beachten wir, von Beginn an war der israelische Standpunkt bezüglich der Hauptstadt klar, daran hat sich also nichts verändert, nur weil die USA nun Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anerkennen wollen, bricht in der gesamten islamischen Welt eine neue Hasswelle gegen Israel los. Würde sich diese allein gegen die USA richten, wäre es vielleicht noch halbwegs nachvollziehbar, doch der Hass richtet sich in erster Linie gegen Israel. Genau hier sehen wir die Erfüllung der biblischen Prophetie, vor unseren Augen bewahrheiten sich die Worte: Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Als Christen sollten wir klar auf der Seite Israels stehen, die Schrift lehrt uns: Bittet für den Frieden Jerusalems! Es soll denen wohlgehen, die dich lieben! (Ps 122,6). Jene hingegen, die Jerusalem niederreißen wollen, werden in ihr eigenes Verderben rennen. Sie werden auf bitterste Weise erfahren, dass der Gott Israels der wahre Gott ist. So wie sich bereits etliche biblischen Prophetien erfüllt haben, so wird sich erfüllen, was Gott durch den Propheten Sacharja angekündigt hat: Und es wird geschehen an jenem Tag, da trachte ich danach, alle Nationen zu vernichten, die gegen Jerusalem herankommen. Die Bedrohung Israels durch die umliegenden Völker ist vergleichbar mit dem Kampf David gegen Goliath. Der kleine Staat Israel sieht sich übermächtigen Gegnern gegenüber, doch sie haben die göttliche Verheißung: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an! (Sach 2,12).

Denken wir auch an den Segen, den Gott über dieses Volk aussprach, als er zu Abraham sagte: Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden (1.Mo 12,3). Dazu sei erwähnt, dass die arabische Welt seit der Wiedergründung Israels bereits zweimal versucht hat, das israelische Volk auszurotten, einmal direkt nach der Staatsgründung im Jahre 1948 als sich die englischen Besatzungstruppen aus Israel zurückgezogen haben und ein zweites Mal im Jahr 1967. Jedes Mal war Israel in der absoluten Minderheit umgeben von übermächtigen Feinden, doch jedes Mal gingen die Israeliten als Sieger hervor und konnten sogar noch Land dazugewinnen. Was anderes bewahrheitet sich hier, als das Schriftwort aus Psalm 83,4: »Wohlan!«, sprechen sie. »Lasst uns sie ausrotten, dass sie kein Volk mehr seien und des Namens Israel nicht mehr gedacht werde! Aber wie die Geschichte gezeigt hat, wird dies nicht gelingen. Niemand kann das Volk Israel auslöschen, weder ein Haman (vgl. Ester 3,8-9), noch ein Mann wie Adolf Hitler vermochten dies, noch wird es dem IS gelingen, vielmehr wird sich bestätigen, was Sacharja prophezeit hat: Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln. Und es wird geschehen an jenem Tag, da trachte ich danach, alle Nationen zu vernichten, die gegen Jerusalem herankommen.

Wer Israel antastet, der tastet Gottes Augapfel an! Darum, wehe denen die Israel verfluchen und verwünschen, wohl allen die Israel segnen. Liebe Geschwister lasst und für Israel beten, möge der HERR Sein Volk schützen und vor aller Welt demonstrieren, dass unser Gott der allein wahre Gott ist. Und ganz gewiss, ER wird Sein Versprechen wahrmachen, die Zusage an Sein Volk beginnt bereits vor unseren Augen in Erfüllung zu gehen, so dass sich auch immer mehr bewahrheitet, was Gott durch den Propheten Amos angekündigt hat: An jenem Tag will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten und ihre Risse vermauern und ihre Trümmer wiederherstellen und sie wieder bauen wie in den Tagen der Vorzeit… Und ich werde sie einpflanzen in ihr Land; und sie sollen aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, nicht mehr herausgerissen werden!, spricht der HERR, dein Gott (Amos 9,11.15). Wie dieses Schriftwort zeigt, wird das Volk Israel nicht mehr aus dem Land herausgerissen werden. Egal wie viele Nationen sich aufmachen werden, um dies zu versuchen, sie werden auf bittere Weise erfahren, dass Jerusalem ein Stemmstein für alle Völker ist; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen.

Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben! (Ps 122,6)

 

 

Quellangaben:
1. http://www.sueddeutsche.de/pol…aels-hauptstadt-1.3778644
2. https://causa.tagesspiegel.de/…ertriebene-empoerung.html
3. https://de.wikipedia.org/wiki/Balfour-Deklaration
4. Nachrichten aus Israel – Dezember 2017/5778
5. Roger Liebi – Leben wir wirklich in der Endzeit?, S.127
6. https://www.stuttgarter-nachri…3f-879c-00aa4695f752.html
7. https://www.n-tv.de/ticker/Fra…lems-article20169573.html

 


 

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